Race Kit: Ein all-inclusice Paket

Im Lieferumfang der 1199 Superleggera ist ein ?Race Kit? enthalten, um das Motorrad konsequent für den Rennstreckenbetrieb umzurüsten. Dieses beinhaltet unter anderem eine Renn-Auspuffanlage aus Titan von Akrapovi?.

Antrieb: Moto GP-Standard

Die Kraft wird über eine 520er MotoGP-Kette auf das Hinterrad übertragen. Dort findet sich auch ein hochfestes Ergal-Kettenrad.

Titan: Schrauben und Verschlüsse

Nicht nur Krümmer und Schalldämpfer sind aus Titan. Auch unzählige Schrauben und Verschlüsse sind aus diesem superleichten und hochfesten Werkstoff.

Fahrwerk: Carbon - Wohin das Auge blickt

Bauteil oder moderne Kunst? Ein komplexer Unterrahmen, kunstvoll hergestellt aus Kohlefaser, phänomenal leicht ? weniger als ein Kilo ?, der die gesamte Elektronik sowie das Heck der 1199 Superleggera aufnimmt. Die Heckrahmeneinheit aus Carbon integriert den Fahrer optimal, womit die Grundlage für vollste Kontrolle geschaffen ist.

Bremszylinder: Race Technik aus dem Hause Brembo

Der Brembo Radial-Bremszylinder 19-21 MCS ermöglicht sowohl die Einstellung des Zylinderdurchmessers (19 bis 21mm), wie auch das Nachstellen der Bremse mittels Remote-Controll.

Felgen: geschmiedete Magnesium-Felgen

Die Felgen der 1199 Superleggera wurden auf dem Computer designt und optimiert, von Profis aus Magnesium geschmiedet und gefräst bis zur ausgewogenen Perfektion. Sie bilden damit eine maßgebliche Komponente des Gesamtkonzeptes, um ein erstaunliches Kilo leichter als die bereits federleichten Räder der 1199 Panigale R zu werden. Dank ihrer reduzierten unabgefederten Drehmasse sind sie ein maßgeblicher Vorteil beim Beschleunigen, Bremsen und dem Handling der 1199 Superleggera.

Federbein: Öhlins TTX-36 Federbein

Das Öhlins High-Tech Racing Federbein kommt bei der Superleggera mit einer Titanium Feder zum Einsatz.

Gabel: Öhlins FL916

Die Öhlins FL916 Cardridge-USD-Gabel gehörten zur feinsten Ware aus dem Norden. Die gefrästen Gabelfüße unterstreichen die Exklusivität dieses Modells.

Exklusiv: Carbon-Heckrahmen

Bauteil oder moderne Kunst? Ein komplexer Unterrahmen, kunstvoll hergestellt aus Kohlefaser, phänomenal leicht ? weniger als ein Kilo ?, der die gesamte Elektronik sowie das Heck der 1199 Superleggera aufnimmt. Die Heckrahmeneinheit aus Carbon integriert den Fahrer optimal, womit die Grundlage für vollste Kontrolle geschaffen ist.

Kolben: SBK-Technik mit nur zwei Kolbenringen

Um eine maximale Motorleistung zu erreichen, verwendet die 1199 Superleggera Kolben, wie man sie normalerweise nur in den World Superbikes findet. Gefertigt aus unglaublich leichter Aluminiumlegierung mit kurzem Steg und einem Entwurf mit zwei Kolbenringen für eine minimale Reibung, bändigen diese Superbike-Kolben die rasende Energie der Verbrennung und wandeln sie in Leistung um, die die Reifen rauchen lässt.

Kurbelwelle: Leichter und mit Wolfram-Einlagen

Um eine maximale Motorleistung zu erreichen, verwendet die 1199 Superleggera Kolben, wie man sie normalerweise nur in den World Superbikes findet. Gefertigt aus unglaublich leichter Aluminiumlegierung mit kurzem Steg und einem Entwurf mit zwei Kolbenringen für eine minimale Reibung, bändigen diese Superbike-Kolben die rasende Energie der Verbrennung und wandeln sie in Leistung um, die die Reifen rauchen lässt.

DDA+: Noch mehr Information

Ein zusätzlicher Schräglagensensor misst nun auch ständig die Schräglage und wertet diese in einem zusätzlichen Kanal des Datarecordings aus.

DTC/DWC/EBC: Einstellbar im Fahrbetrieb

Über die neue Schaltereinheit am linken Lenker kann die Traktionskontrolle, Wheeliekontrolle und die Motorbremskontrolle im Fahrbetrieb mit einem Knopfdruck umgestellt werden.

DWC: Erstmals auch mit Wheelie-Control

DWC steht für Ducati-Wheelie-Control. Bei diesem System wird das Aufsteigen des Vorderrades kontrolliert. Es stehen 4 Einstellstufen zur Auswahl.

DTC: Die Neuste Generation

In der Superleggera kommt die neueste Generation der Traktionskontrolle zum Einsatz. Der Unterschied liegt in der automatischen Kalibrierung der Reifengröße und der Einstellmöglichkeit im Fahrbetrieb.

BATTERIELADUNG: So einfach kann es gehen!

Die Batterie Fit zu halten ist jetzt ein einfaches. Kein Werkzeug mehr erforderlich. Sitzbankabdeckung abnehmen, Original Ducati Ladegerät anstecken und fertig. So bleibt die Batterie auch im Winter in Topform, es verlängert ihre Lebensdauer und spart so auch noch Geld.

TFT-DISPLAY: Layoutwechsel nach Bedarf!

Das große vollfarbige TFT-Display ändert sein Erscheinungsbild je nach voreingestellten Fahrmodus. Im Race-Modus steht die Anzeige von Rundenzeit und Drehzahl im Vordergrund, im Sport-Modus wird die Geschwindigkeit groß angezeigt. Um Blendgefahr zu vermeiden, wechselt das Display bei schlechten Lichtverhältnissen - ähnlich wie bei Auto-Navis - automatisch auf ein dunkleres Nacht-Design um.

DISPLAY-ANZEIGEN:
Drehzahl (1.000 - 12.000 U/min, die Zahl vergrößert sich bei Erreichen der Drehzahl) ? Dynamischer "roter" Drehzahlbereich (Einfahren ab 6.000 U/min, kalter Motor ab 8.000 U/min, regulär ab 10.500 U/min) ? DTC Interaktion (orange Kontrollleuchte) ? Geschwindigkeit (in den Modi "Road" und "Wet" zentral groß in der Mitte des Displays ? Rundenzeiten (im Modus "Race" zentral anstatt der Geschwindigkeit, die dann klein links unten angzeigt wird) ? Data Recording (30 Rundenzeiten, Höchstgeschwindigkeit, Höchstdrehzahl) ? Durchschnittsgeschwindigkeit ? Statusanzeigen (Riding Mode, RbW, ABS, DTC, DQS, EBC) ? Ganganzeige ? Motortemperatur ? Kilometerstände (Total, Trip 1, Trip 2) ? Durchschnittlicher Benzinverbrauch ? Restreichweite (bei Erreichen der Reserve) ? Uhrzeit ? Aussentemperatur ? Fahrdauer ? Systemeinstellungen (nur im Stand): ABS, EBC, DES, DTS, DQS und RbW) ? Warnanzeigen (Blinker, Abblendlicht, Fernlicht, ABS Off, Leerlauf, Öldruck Warnlicht, Benzinservice, Motorelektronik) ? Serviceinformationen

AERO-KIT: nochmal verbesserte Aerodynamik!

Das "S"-Modell wird mit einem Aero-Kit ausgeliefert, bestehend aus zwei Luftleitelementen für den Verkleidungsoberteil. Die nochmals verbesserte Aerodynamik und damit der niedrigere Luftwiderstand verhelfen der Panigale S zu noch mehr Topspeed.

KOTFLÜGEL: Carbon serienmäßig

Die Exklusivität der Panigale S wird zusätzlich durch den perfekt verarbeiteten vorderen Carbon-Kotflügel unterstrichen - der abermals Gewicht einspart.

BELEUCHTUNG: Erstes Motorrad mit "Full LED"

LED-Leuchtmittel bei Rücklicht, Bremslicht, Standlicht und Blinker sind ja schon fast selbstverständlich. Aber bei der Panigale S kommt erstmals auch auch ein LED-Haupt-Scheinwerfer mit gewaltiger Lichtleistung zum Einsatz.

FELGEN: Marchesini ultraleicht

Die neuen, geschmiedten 3/9-Speichen-Marchesinis (vorne 3,5x17", hinten 6,0x17") sind nochmals um 400 Gramm leichter als jene der 1198 SP. Das bringt ein Plus an Fahrdynamik und wirkt sich positiv auf die Brems-Performance aus. Zusätzlich reduziert sich das Aufstellmoment bei Bremsmanövern in Schräglage.

LENKUNGSDÄMPFER: im Renneinsatz nicht wegzudenken

Der einstellbare Öhlins-Lenkungsdämpfer verhindert Unruhe im Fahrwerk, selbst wenn das Vorderrad aufgrund der gewaltigen Leistung zeitweise den Bodenkontakt verliert. Bei einem Racer wie der 1199 Panigale S absolut unumgänglich.

FEDERBEIN: Öhlins TTX36, elektronisch einstellbar

In der Panigale S kommt der im MotoGP-Sport entwickelte Öhlins TTX-Dämpfer zum Einsatz. Komplett getrennt voneinander arbeitende Zug- und Druckstufen bieten traumhafte Federqualitäten, reduzieren das Risiko von Kavitation (Dampfblasenbildung) und können mittels Servomotoren auch während der Fahrt eingestellt werden.

GABEL: Öhlins, elektronisch einstellbar

Erstmals kommen in einem Superbike elektronisch einstellbare Fahrwerks-Komponenten zum Einsatz. In der 43mm Öhlins-USD-Gabel NIX30 können Zug- und Druckstufe sogar während der Fahrt elektronisch angepasst werden. Dabei übernehmen kleine Servomotoren die Drehung an den Einstellschrauben. Die Federvorspannung ist konventionell einstellbar.

AUSPUFFANLAGE: "Twin under Engine"-Technologie!

Die üppigen Krümmer schlingen sich kunstvoll um den Motor, um in den darunter gelegenen beiden Schalldämpfern ihr Ende zu finden. Dieses Konzept sorgt für Leistung, Drehmoment und einen tiefen Schwerpunkt. Und für den unverkennbaren Sound bei jedem typischen Ducati-Starterlebnis. Fast schon ein Ritual, mit Gänsehaut-Garantie!

SITZBANKABDECKUNG: Einfach abzunehmen

Von der Solofahrt zum Sozius-Betrieb ist es nur ein Handgriff. Die Sitzbankabdeckung wird mit dem Fahrzeugschlüssel abgenommen und durch die Beifahrer-Sitzbank ersetzt.

SPIEGEL: Der Abstand kann angepasst werden

Die weit ausladenden Spiegel mit integrierten LED-Blinkern sorgen für soliden Blick nach hinten. Bei einem Ausflug auf die Rennstrecke sind sie mit nur wenigen Handgriffen demontiert.

LEUCHTMITTEL: Zeitgemäß in LED-Technologie

Bei der 1199 Panigale sind Rücklicht, Bremslicht, Standlicht und Blinker mit LED-Lampen bestückt. "Light Guide"-Technologie bei Standlicht und Rücklicht verhilft dem Motorrad zu einer besonderen Linie.

VERKLEIDUNG: Gesicht eines Racers!

Die Bauweise der Frontverkleidung wurde so gewählt, dass die Scheinwerfer von vorne nur teilweise sichtbar sind. So wird das Erscheinungsbild eines Rennmotorrads mit Startnummernfeld hervorgerufen - und die LED-Positionslichter mit "Light Guide"-Technologie geben dem Motorrad einen wirklich scharfen Blick.

TANK: Leicht und multifunktionell

Der 17 Liter fassende Alu-Tank ist in seiner Form perfekt auf den Fahrer abgestimmt und so ins Design integriert, dass er die obere Abdeckung der Airbox bildet. Dank modernster Technologien im 3D-Entwicklungsbereich konnte der Tank gegenüber seinem Vorgänger um satte 2.9 kg erleichtert werden.

LUFTFÜHRUNG: Kühlt auch die Elektronik!

Der Hauptluftstrom, der durch die mächtigen Einlasskanäle einströmt, wird zum Großteil in die Airbox gepresst. Ein Teil der Luft wird aber gezielt zur Kühlung der Bord-Elektronik abgezweigt. So kann auch bei voller Rechenpower nichts durchbrennen.

AERODYNAMIK: Entscheidend für Topspeed und Kühlung

Effiziente Aerodynamik spielten neben ästhetischen Details eine große Rolle bei der Entwicklung der 1199 Panigale. Die Verkleidung wurde so designt, dass die Luft den Superquadro-Motor perfekt umfließt und mit geringstem Widerstand über die hinteren Luftauslässe wieder ausströmen kann.

REIFEN: Pirelli Supercorsa SP 200/55 ZR17

Reifentechnik, die direkt von der World Superstock 1000-Serie auf die Straße kommt. Vorne traditionell 120/70-ZR17, hinten ein 200/55 ZR17 - der breiteste Reifen, der je in einem Serien- Superbike verbaut wurde! Ducati und Pirelli entwickelten gemeinsam diesen Dual Compound- Reifen mit 200mm Breite und höherem Profil.

FELGEN: leichter denn je zuvor

Die neuen 10-Speichen Marchesinis (vorne 3,5 x 17", hinten 6,0 x 17") sind nochmals um 500 Gramm leichter als jene der 1198. Das bringt ein Plus an Fahrdynamik und wirkt sich positiv auf die Brems-Performance aus. Zusätzlich reduziert sich das Aufstellmoment bei Bremsmanövern in Schräglage.

(S/Tricolore: Geschmiedete Marchesini Felgen)

KUPPLUNGS- UND BREMSPUMPE: in Radial-Technologie

Die neuen - radial betätigten - Kupplungs- und Bremspumpen übertragen ihren Druck über hochwertigste Stahlflexleitungen, die auch unter extremen Belastungen exakte Druckpunkte und konstante Performance garantieren.

BREMSE: Exklusive Brembo M50 Monobloc Bremszangen

Nur für Ducati liefert Brembo 330mm-Bremsscheiben mit der neuesten Generation Monobloc-Bremszangen - dem Maß der Dinge in punkto Bremsleistung und Bremsgefühl. Die aus einem massiven Aluminium-Block gefrästen und mit vier 30mm-Kolben bestückten M50-Brembos sind extrem kompakt, stabil und nochmals um 400 Gramm leichter.

FEDERBEINMONTAGE: Geniestreich, seitlich montiert!

Ein Zentralfederbein hat immer mit dem Makel der schlechten Zugänglichkeit zu kämpfen. Die seitliche Montage liefert den besten Zugang für Wartung und Abstimmung, im Rennsport kann sogar der ganze Dämpfer in kürzester Zeit getauscht werden. Auch thermisch bietet die seitliche Montage Vorteile: weit genug vom hinteren Zylinder entfernt, liegt das Federbein im Luftstrom und bleibt so immer schön cool.

UMLENKUNG: Heute Flat oder Progressiv?

Ein einmaliges Feature: einfach den Montagepunkt der Lagerbuchsen im Linkage-System ändern und so die Hebelwirkung der Umlenkung von "Progressiv" - ideal für den Straßeneinsatz mit Beifahrer - auf "Flat" für den Rennstreckenbetrieb umstellen.

FEDERBEIN: Sachs, natürlich voll einstellbar

Das Sachs-Federbein mit 130mm Federweg ist in Zug- und Druckstufe sowie  Federvorspannung einstellbar.

(S/Tricolore: Elektr. einstellbares Öhlins TTX36 Federbein)

GABELBREITE: jetzt auf WM-Standard!

Was in der Superbike-WM bereits Standard ist, wurde jetzt in die Panigale-Modelle übernommen: ein größerer Abstand der Gabelholme zueinander setzt vor allem die Bremsscheiben perfekt in den Luftstrom, so werden sie optimal gekühlt und zeigen auch im harten Gefecht keine Schwächen.

GABEL: Innovative USD-Druckgabel

Die voll einstellbare 50mm USD Marzocchi-Gabel ist mit einem im Offroad-Sport entwickelten Drucksystem und speziell beschichteten Tauchrohren bestückt. Durch diese Technik konnte das Gabelölvolumen reduziert werden und so ein Kilogramm Gewicht eingespart werden.

(S/Tricolore: Elektronisch einstellbare Öhlins Gabel)

SCHWINGE: Länger und doch steifer!

Die um 39mm verlängerte Einarmschwinge ist konstruktiv ein Verbund von Leichtbau-Komponenten und Gußteilen, die bei den Drehpunkten für hohe Festigkeit sorgen. Mit dieser Konstruktion wird ein Maximum an Verwindungssteifigkeit bei gleichzeitig extrem niedrigem Gewicht erreicht. Die längere Schwinge ist auch in punkto Traktion ein Zugewinn.

LENKUNGSDÄMPFER: Volle Kontrolle serienmäßig!

Der Lenkungsdämpfer verhindert Unruhe im Fahrwerk, selbst wenn das Vorderrad aufgrund der gewaltigen Leistung zeitweise den Bodenkontakt verliert. Bei einem Racer wie der 1199 Panigale absolut unumgänglich.

(S/Tricolore: einstellbarer Öhlins Lenkungsdämpfer)

GABELBRÜCKE: Die Gabel fest im Griff

Die Gabelbrücken sind kritische Teile eines jeden Fahrwerkskonzepts: wenn die Brücken nicht passen, hilft die beste Gabel nichts. Bei der Panigale sorgen geschmiedete Gabelbrücken für eine eisenharte Verbindung der Gabel mit dem Lenkkopf. Gleichzeitig erlaubt die 3fach-Klemmung, mit reduzierten Anzugsmomenten der Klemmschrauben zu arbeiten.

VERKLEIDUNGSTRÄGER: aus Magnesium!

Der superleichte Hilfsrahmen ist direkt am Monocoque befestigt und gibt dem Scheinwerfer, den Instrumenten und der Verkleidung sicheren Halt. Für das extreme Verhältnis von Gewicht und Festigkeit sorgt hier eine spezielle Aluminium/Magnesium-Legierung.

RAHMEN/AIRBOX: Monocoque-Technologie

Die 1199 Panigale benötigt keinen traditionellen Rahmen mehr. Motor und Lenkkopf sind über ein Monocoque-Element miteinander verbunden, dessen hohles Inneres den Luftfilterkasten (Airbox) bildet. Im Verbund mit dem speziell dafür ausgelegten Motor eine extrem verwindungssteife Einheit, an die vorne mit einem Gabelwinkel von 24,5° der Lenkkopf und hinten der Heckrahmen angeschraubt ist. Unterm Strich spart dieses rahmenlose Konzept erheblich an Baubreite und ermöglicht nicht weniger als 5kg Gewichtsersparnis!

Wie das Monocoque ist auch der Heckrahmen in Aluminium-Druckguss gefertigt und somit stark genug, um auch das Gewicht des Beifahrers zu stemmen. Durch die Under Engine-Technik sind die Schalldämpfer unten in der Verkleidung zu finden und das Heck steht frei und elegant da.

HANDLING: Die Panigale setzt neue Maßstäbe!

Schon bei der ersten Sitzprobe fällt jedem sportlichen Fahrer sofort der nahe liegende Lenker auf. Tatsächlich ist der Abstand Lenker-Sitzbank um 30mm kürzer als bei der 1198, ausserdem ist der Lenker um 10mm höher und um 32mm breiter. Im Verein mit der starken Gewichtsreduktion verleiht das der 1199 ein spielerisches Handling.

GEWICHT: Weniger Kilos, besser verteilt!

164 kg sind selbsterklärend! Aber auch die Gewichsverteilung wurde optimiert: dank dem um 6° weiter nach oben gedrehten vorderen Zylinder konnte der gesamte Motor weiter vorne im Motorrad positioniert werden, sodass sich die Lastverteilung von 50/50% (1198) auf 52/48% verbesserte - also 2% mehr Gewicht auf dem Vorderrad, was dem Handling und der Bremsbalance in die Hände spielt.

DER NAME: Panigale, ein Ehrentitel!

Ducati hat sich entschlossen mit der Tradition der nackten Zahlen zu brechen und der 1199 auch einen Namen mitzugeben: dieser entstammt dem Bologneser Ortsteil Borgo Panigale, der seit der Gründung im Jahre 1939 Sitz von Ducati ist. Er dokumentiert die Verbundenheit von Ducati zur Heimat und ist auch ein klares Statement pro "Made in Italy".

TECHNOLOGIE: mit dem Knowhow von 31 WM-Titeln

Ducati hat in der Superbike-Weltmeisterschaft mehr Rennen und Titel als alle anderen Hersteller gemeinsam gewonnen. Das dabei gewonnene Knowhow vereint sich in konzentrierter Form in der neuen 1199 Panigale - so wie alle Ducati-Modelle letztendlich ihren Ursprung im Rennsport haben.

... WM Statistik

RIDING MODES: Das Motorrad per Knopfdruck abgestimmt!

Erstmals in der Multistrada 1200 zum Einsatz gekommen, brillieren die Riding Modes auch in der Diavel 1200 und erobern nun auch die Superbikes: an der 1199 Panigale stehen 3 Riding Modes (Fahrmodi) zur Verfügung, die auf Knopfdruck - auch während der Fahrt - alle Setup-Parameter des Motorrads an die aktuellen Bedürfnisse anpassen. Das Umschalten ändert die Leistungscharakteristik (per Ride by Wire), das Drehmoment, die Motorcharakteristik und die Abstimmung von Gabel und Dämpfer (per DES). Ausserdem werden die Parameter von Traktionskontrolle (DTC), Motorbremskontrolle (EBC), Antiblockiersystem (ABS), Schaltautomat (DQS) und das Layout des TFT-Displays angepasst.

 

Die voreingestellten Werte können individuell angepasst werden. Die Grundeinstellungen sind:

 

 RACE

 

 SPORT

 

 WET

RBW     ride-by-wire

195 PS, direkt195 PS, weich120 PS, weich

DES                 elektr. Fahrwerk

Racing            Abstimmung

Sportliche         AbstimmungWeiche          Abstimmung

DTC Traktionskontrolle

Level 2Level 5Level 8

EBC Motorbremskontrolle

Racing        AbstimmungSportliche        AbstimmungWeiche      Abstimmung

ABS Antiblockiersystem

front-only

front-and-rear mit "anti-rear-lift-up" Einstellung

front-and-rear mit maximaler Sensibilität

TFT                  Display

Race LayoutStandard LayoutStandard Layout

DQS Schaltautomat

EinEinAus
TFT-Farbdisplay
Menüführung
Layout Rundenzeit
Layout Information
Layout Race
Einstellungen Modus Wet
Einstellungen Modus Sport
Einstellungen Modus Race
Start Layout
Invertiert

Ride-by-Wire: Leistung voll im Griff!

Die Drosselklappen werden nicht wie früher per Gasseil, sondern per Servomotor (1 pro Zylinder) geöffnet. Dieser gehorcht einem ultraschnellen elektronischen Interface, das je nach gewähltem Riding Mode, Gasgriff-Stellung und voreingestellter Leistungscharakteristik (195 PS direkt, 195 PS progressiv, 120 PS progressiv) die optimale Drosselklappen-Öffnung ermittelt.

 

DES: Totale Fahrwerkskontrolle von Öhlins

Ducati Electronic Suspension gewährleistet in jeder Fahrsituation ein optimal angepasstes Fahrwerk. Möglich machen das spezielle Komponenten von Premium-Hersteller Öhlins, deren Druck- und Zugstufen mittels Servomotoren elektronisch adjustiert werden, sowohl am Federbein als auch an der Gabel. Je nach gewählten Riding Mode wird damit das Fahrwerks-Setup an den Einsatzzweck angepasst - wobei sich die gewählten Werte auch nach persönlichem Belieben adjustieren lassen.

 

DTC: Traktionskontrolle mit WM-Knowhow

Ein typisches Ducati-Feature, das in Superbike-WM und MotoGP entwickelt und später in die 1098 übernommen wurde. Eine Recheneinheit überwacht laufend die Umdrehungs-Geschwindigkeiten der beiden Räder und kann daraus den Schlupf (Wheelspin) am Hinterrad errechnen und eingreifen, um in der Beschleunigung ein Wegrutschen des Hecks zu verhindern. So wird die Leistungsabgabe ans Hinterrad unter Berücksichtigung zahlreicher Parameter laufend optimal und in 8 Stufen dosiert. Level 1 - für Top-Rider - toleriert mehr Wheelspin, Level 8 greift hingegen frühzeitig ein - sinnvoll z.B. bei Regenrennen. Bei zuviel Wheelspin wird von der DTC Highspeed-Software zuerst die Zündkurve geändert und danach die Einspritzmenge reduziert.

 

EBC: Motorbremswirkung kontrolliert

Erstmals in einem Serienmotorrad sorgt Ducati´s "Engine Brake Control" für mehr Stabilität am Kurveneingang. Das System analysiert laufend Drosselklappenstellung, Gang und Kurbelwellenfliehkräfte und balanciert im Zusammenspiel mit dem Ride-by-Wire-System die durch die Motorbremswirkung ausgelösten, auf das Hinterrad wirkenden Kräfte aus.

 

ABS: jetzt mit variablem Ansprechverhalten!

Mit dem neuesten Bosch 9ME-Prozessor bestückt, ist das optionale Race-ABS am Bremshebel kaum mehr wahrzunehmen und ändert zusätzlich je nach eingestellten Fahrmodus sein Ansprechverhalten. So ermöglicht "Front only" im Race-Modus weiterhin das Driften und im "Sport" oder "Wet"-Modus werden Vorder- und Hinterrad jeweils mit unterschiedlichen "Rear-Lift-Up"-Level beobachet. Das ABS kann auch zur Gänze deaktiviert werden.

 

DQS: Zehntelsekunden sammeln dank Schaltautomat

Voll am Gas bleiben und ohne Kuppeln die Gänge durchschalten?! Das DQS-System (Ducati Quick Shift) unterbricht automatisch und abhängig von Gang, Drehzahl, Geschwindigkeit, Gang und Drosselklappenstellung für die Millisekunden des Schaltvorganges die Zündung und die Benzineinspritzung. Perfekter "Airflow" im Ansaugtrakt, schnelle Gangwechsel und ruckfreie Kraftübertragung sind das Ergebnis. Optional kann aber auch ganz traditionell geschalten

 

DDA: volle Kontrolle mit dem Ducati Data Analyser

Ähnlich einem Flugschreiber zeichnet das Motormanagement laufend und auf mehreren Kanälen die relevaten Kenndaten auf:  Drosselklappenstellung, Geschwindigkeit, Drehzahl, Gang, Motortemperatur, zurückgelegte Kilometer, Runde, Rundenzeit und DTC-Index. Mit dem mitgelieferten USB-Datenspeicher und der DDA-Software können diese Daten abgerufen und graphisch für jede einzelne Runde analysiert werden.

 

DDA+: Funktionserweiterung mit GPS

Als Zubehör kann eine auf GPS (satellitengestützte Positionserkennung) basierende Systemerweiterung nachgerüstet werden. Damit genügt es, zB bei Start/Ziel einer Rennstrecke einmal den Lichthupenschalter zu drücken, schon wird der Messpunkt fixiert und die Runde wird automatisch aufgezeichnet - inklusive Rundenzeiten. Bei jeder neuerlichen Überquerung des Messpunkts wird die Rundentzeit automatisch am TFT-Display angezeigt.

GETRIEBE: Verstärkt und kompakter!

Die Neukonstruktion des Motors ermöglichte die Entwicklung eines neuen Getriebes. Der stärkste Serien V2 aller Zeiten verlangt auch nach einem entsprechenden ? stark, kompakt und gleichzeitig leichtgängig.

KUPPLUNG: Servo-Anti-Hopping Kupplung im Ölbad!

Die im Ölbad laufende Mehrscheiben-Kupplung lässt sich dank Servo-Technologie extrem leicht betätigen und verhindert beim Zurückschalten per Anti-Hopping-System unerwünschtes Hinterrad-Stempeln.

KONZEPT: Der Motor übernimmt eine tragende Rolle!

In der 1199 Panigale übernimmt der Motor erstmals eine wesentliche tragende Funktion im Chassis. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Das Ergebnis ist ein extrem widerstandsfähiger Motor und eine Reduktion des Fahrzeuggewichts.

WASSERPUMPE: Leichter dank Tecno-Polymer!

Konsequenter Leichtbau bis ins kleinste Detail. Selbst die Flügelräder sind aus Tecno-Polymer gefertigt um noch ein paar Gramm einzusparen.

MAGNESIUM: Kupplungs- und Zylinderkopfdeckel!

Konsequenter Leichtbau ist bei allen Gehäusedeckeln zu finden. Primärdeckel, Kupplungsdeckel, äusserer Motorgehäusedeckel, Ölsumpf und die Zylinderkopfdeckel sind aus einer extrem leichten Magnesium/Aluminium Legierung gefertigt.

STARTAUTOMATIK: Strarten mit einer kleinen Batterie!

Satte 3,3 kg Gewichtsreduktion dank der neuen Dekompressions-Automatik. Beim Startvorgang wird automatisch die Verdichtung reduziert und so kann ein verhältnismässig kleiner Startermotor und die ebenfalls kleine Batterie den mächtigen Superquadro Motor problemlos zum Leben erwecken.

KURBELWELLE: Gleitgelagert, was sonst!

Nur eine gleitgelagerte Kurbelwelle wie sie bis jetzt nur in der Desmosedici RR zu finden war kann die enormen Belastungen zuverlässig und reibungsarm ertragen. Die geringere Bauhöhe dieser Lagerung ermöglichte einen stärkeren Kurbelwellenzapfen und ein verstärktes Motorgehäuse.

ÖLPUMPE: Vacuum Technolgie aus der Moto GP!

Die aus der GP stammende Gerotor Ölpumpe garantiert eine optimale Schmierung und sorgt für ein ständiges Vakuum unter dem Kolben. Damit wurde auch der Widerstand den der Kolben beim Dekompressionsvorgang überwinden muss deutlich reduziert.

EINSPRITZUNG: 67,5 mm und zwei Einspritzdüsen!

Der äquivalente Durchmesser der ovalen Drosselklappen wurde von 63,9 mm (1198) auf 67,5 mm erhöht. Zwei Einspritzdüsen, eine unter der Drosselklappe für ein weiches Ansprechverhalten, eine weitere darüber für genug Futter im Volllastbereich, sorgen für sehr kontrollierte Leistungsentfaltung.

GASSTEUERUNG: Unabhängiges Ride-By-Wire System

Das weiter Entwickelte Ride-By-Wire-System der 1199 Panigale hat einen eigenen Stellmotor für jeden Zylinder. Je nach gewähltem RIDING MODE und Gasgriff-Stellung wird so die Leistung optimal dosiert.

KOLBEN: Unglaubliche 112 mm Bohrung!

112 mm Bohrung ergeben einen ultra-kurzhubigen Motor (60,8 mm) der höhere Drehzahlen  und entsprechend große Ventile (Einlass 46,8 mm!) erlaubt. Der im Rennsport entwickelte Kolben aus RR58 Aluminium verfügt über einen Doppelsteg mit einer extrem kurzen Kolbenwand was ein weiterer Beitrag ist die Reibung zu reduzieren.

LEISTUNG: 195 PS und satte 13,5 kgm Drehmoment

Diese Leistungsdaten in einem V2 sind das Ergebnis konsequenter Weiterentwicklung bewährter Technik, gepaart mit der Genialität der Entwickler und jahrzehntelanger Rennsporterfahrung.