MOTOGP TECHNOLOGIE - ERSTMALS IN SERIE!

 

Die Panigale V4. Ein Motorrad, das ein neues Kapitel in der Ducati Geschichte schreibt. Die Panigale V4 ist das erste Ducati Motorrad, das serienmäßig mit einem V4 Motor die Hallen in Bologna verlässt. Sie ist das finale Produkt aus Ducati Performance, Style und neuester Technologie.

Der neue Desmosedici Stradale Motor ist ein 90° V4 mit desmodromischer Venitlsteuerung, genauso wie der Motor der Desmosedici GP. Er verfügt jedoch über einen größeren Hub als sein Bruder in der MotoGP, was die Performance im niedrigen bis mittleren Drehzahlbereich verbessert und gleichzeitig die Leistung im hohen Drehzahlbereich limitiert und das Motorrad somit fahrbar macht. Satte 214 PS bei 13.000 Umdrehungen machen die Panigale V4 zum stärksten Motorrad in ihrem Segment.

Diese brachiale Leistung lässt sich aber dank neuester und bester Technologie aus dem Hause Ducati Corse extrem gut fahren: MotoGP Technologien wie eine gegenläufig drehende Kurbelwelle und Twin Pulse Zündung, kombiniert mit neuester Elektronik wie Traktionskontrolle (DTC), Wheelie Control (DWC), Slide Control (DSC) und Engine Brake Control (EBC) holen aus der Panigale V4 maximalen Spaß und maximale Sicherheit heraus!

DER DUCATI FAKTOR

Es ist für die meisten wenig überraschend dass Ducati in punkto Leistung und Design mit der Panigale Modellreihe neue Standards gesetzt hat. Das nun aber auch Betriebs- und Servicekosten reduziert wurden könnte den ein oder anderen überraschen...

RACE INSPIRED

Mit dem Know-How von 32 WM-Titeln!

Ducati hat in der Superbike-Weltmeisterschaft mehr Rennen als alle anderen Hersteller gemeinsam gewonnen. Jede Panigale ist ein Konzentrat der Erfahrung von 31 Superbike Weltmeistertiteln. Die Panigale V4 ist die erste Panigale, die sich nun im Punkto Motor an der...

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RACE INSPIRED - Mit dem Know-How von 32 WM-Titeln!

RACE INSPIRED

Mit dem Know-How von 32 WM-Titeln!

Ducati hat in der Superbike-Weltmeisterschaft mehr Rennen als alle anderen Hersteller gemeinsam gewonnen. Jede Panigale ist ein Konzentrat der Erfahrung von 31 Superbike Weltmeistertiteln. Die Panigale V4 ist die erste Panigale, die sich nun im Punkto Motor an der MotoGP orientiert. Der Motor der neuen Panigale V4 ist eng verwandt mit dem, der in der aktuellen MotoGP Saison neue Maßstäbe in Sachen Leistung und Haltbarkeit setzt. Was Dovi schon länger hat, ist nun erstmals in der Serie zu finden.

LEISTUNG

214 PS - Erstmals mit MotoGP Technologie!

Die Panigale V4 ist die erste in Serie produzierte Ducati mit einem Vierzylinder-Motor, direkt von der Desmosedici aus der MotoGP abgeleitet. Mit einem Hubraum von 1.103 ccm, 214 PS und einem Leistungsgewicht von 1,1 PS / kg setzt dieses Motorrad neue Maßstäbe im...

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LEISTUNG - 214 PS - Erstmals mit MotoGP Technologie!

LEISTUNG

214 PS - Erstmals mit MotoGP Technologie!

Die Panigale V4 ist die erste in Serie produzierte Ducati mit einem Vierzylinder-Motor, direkt von der Desmosedici aus der MotoGP abgeleitet. Mit einem Hubraum von 1.103 ccm, 214 PS und einem Leistungsgewicht von 1,1 PS / kg setzt dieses Motorrad neue Maßstäbe im Segment der Supersport-Serienmotorräder.

BETRIEBSKOSTEN

Hohe Kosten sind ein Gerücht!

Wer meint, Ducatis wären wegen ihrer einzigartigen Desmodromik wartungsintensiver, liegt völlig falsch. Ganz im Gegenteil. Dank hoher Fertigungspräzision und laufend optimierter Materialien ist ein Ventilservice nur mehr alle 24.000 Kilometer erforderlich. Damit können...

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BETRIEBSKOSTEN - Hohe Kosten sind ein Gerücht!

BETRIEBSKOSTEN

Hohe Kosten sind ein Gerücht!

Wer meint, Ducatis wären wegen ihrer einzigartigen Desmodromik wartungsintensiver, liegt völlig falsch. Ganz im Gegenteil. Dank hoher Fertigungspräzision und laufend optimierter Materialien ist ein Ventilservice nur mehr alle 24.000 Kilometer erforderlich. Damit können die Ducatis jedem Servicekostenvergleich locker Stand halten.

ELEKTRONIK

MotoGP und Superbike Weltmeistertitel sind gut. Doch was hat der Kunde davon? Jährlich finden bei Ducati die modernsten und leistungsfähigsten Fahrassistenz-Systeme ihren Weg vom Profi-Rennsport in die Serie. Für den Kunden bedeutet das mehr Fahrspaß, bei höherer Sicherheit...

DUCATI SLIDE CONTROL

Driften wie ein Weltmeister!

Die Ducati Slide Conrol (DSC) ist eine Entwicklung von Ducati Corse und ermöglicht in Verbindung mit der Traktionskontrolle (DTC EVO) dem Fahrer ein kontrolliertes Driften. Der neue 6D-IMU-Sensor liefert wichtige Informationen zur Fahrzeugdynamik (Schräglage,...

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DUCATI SLIDE CONTROL - Driften wie ein Weltmeister!

DUCATI SLIDE CONTROL

Driften wie ein Weltmeister!

Die Ducati Slide Conrol (DSC) ist eine Entwicklung von Ducati Corse und ermöglicht in Verbindung mit der Traktionskontrolle (DTC EVO) dem Fahrer ein kontrolliertes Driften. Der neue 6D-IMU-Sensor liefert wichtige Informationen zur Fahrzeugdynamik (Schräglage, Beschleunigung...). Mit diesen Daten – abhängig von der gewählten Interventionsstufe – wird der Slide perfekt kontrolliert und die optimale Beschleunigung am Kurvenausgang erzielt. Die Steuerung des Drehmoments erfolgt über die Drosselklappenstellung, den Zündzeitpunkt und die Einspritzmenge. Das System verfügt über zwei Regelstufen, welche entweder am linken Lenker über den Up/Down-Schalter (auch während der Fahrt möglich) oder im Hauptmenü eingestellt werden können. Die gewählte DSC Stufe wird permanent im Cockpit angezeigt.

BOSCH CORNERING ABS

Für den Rennstreckeneinsatz und auf der Straße!

Die neueste Generation des Bosch Schräglagen-ABS hat einen großen Entwicklungsschritt gemacht und arbeitet nach einer neuen System-Logik. Es verfügt nun zusätzlich über eine „Cornering“ Funktion, die das Bremsen in Schräglage noch effektiver und sicherer macht. Die...

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BOSCH CORNERING ABS - Für den Rennstreckeneinsatz und auf der Straße!

BOSCH CORNERING ABS

Für den Rennstreckeneinsatz und auf der Straße!

Die neueste Generation des Bosch Schräglagen-ABS hat einen großen Entwicklungsschritt gemacht und arbeitet nach einer neuen System-Logik. Es verfügt nun zusätzlich über eine „Cornering“ Funktion, die das Bremsen in Schräglage noch effektiver und sicherer macht. Die Intervention ist am Bremshebel kaum mehr wahrzunehmen und das System ändert zusätzlich je nach eingestelltem Fahrmodus sein Ansprechverhalten. Level 3 ist für den Straßenverkehr oder bei wenig Grip vorgesehen und gewährleistet einen sicheren und stabilen Bremsvorgang während Level 1 und 2 für härtere Bremsmanöver bei gutem Grip oder auf Rennstrecken konzipiert sind. Auf Level 2 kann der Fahrer sicher in die Kurve Sliden und seine Race-Performance verbessern. Der ABS-Level 1, empfohlen im Rennstreckeneinsatz, ermöglicht dank „Cornering“ Funktion extrem harte Bremsmanöver in die Kurve und beugt Fahrfehlern vor. ABS Skeptiker und Puristen können es per Menü-Steuerung deaktivieren.

DUCATI POWER LAUNCH

Perfekte Start mit maximaler Sicherheit!

Ein weiteres Assistenzsystem der Panigale V4 ist Ducati Power Launch (DPL). Die dreistufige Launch Control unterstützt den Fahrer beim Start. Einmal aktiviert, braucht der Fahrer nur noch den ersten Gang einzulegen und das Gas zu öffnen. In der ersten Phase des Starts,...

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DUCATI POWER LAUNCH - Perfekte Start mit maximaler Sicherheit!

DUCATI POWER LAUNCH

Perfekte Start mit maximaler Sicherheit!

Ein weiteres Assistenzsystem der Panigale V4 ist Ducati Power Launch (DPL). Die dreistufige Launch Control unterstützt den Fahrer beim Start. Einmal aktiviert, braucht der Fahrer nur noch den ersten Gang einzulegen und das Gas zu öffnen. In der ersten Phase des Starts, während der Fahrer kontrolliert einkuppelt, kontrolliert DPL die Motordrehzahl und hält sie im optimalen Bereich. In der zweiten Phase, wenn der Kraftschluss hergestellt ist, kontrolliert DPL das Drehmoment entsprechend des gewählten Levels. So werden Schlupf am Hinterrad oder störende Wheelies verhindert und eine sichere maximale Beschleunigung gewährleistet. Das System deaktiviert sich selbständig über die end-of-start-Geschwindigkeit oder mit dem Einlegen des dritten Gangs. Zum Schutz der Kupplung ist nur eine limitierte Anzahl von DPL Starts möglich, was im Display unter dem Hinweis „launches left“ angezeigt wird. Dieser Status wird zurückgesetzt, sobald das Fahrzeug wieder normal gefahren wird. Der DPL ist auf drei verschiedene Level einstellbar und wird durch Drücken der roten DPL Taste am rechten Lenker aktiviert: Stufe 1 sorgt für maximale Beschleunigung, Stufe 3 bietet Sicherheit und Stabilität während des Startvorgangs.

MOTOR

Zum ersten Mal in Serie: Der neue Desmosedici Stradale ist das Ergebnis aus Ducati Tradition und MotoGP Know-How. Er bringt die Vorteile eines V4 Motors mit sich, ohne auf den unglaublichen Sound eines klassischen Ducati V2 Motors zu verzichten...

MOTOR

90-Grad-V4, ein Racing-Triebwerk par excellence!

Die Synergien mit Ducati Corse münden in einem kompakten, leichten und extrem leistungsstarken Motor. Mit lediglich 64,9 kg bringt der neue Desmosedici Stradale gerade einmal 2,2 Kilo mehr auf die Waage als der 1.285 cm³ große Superquadro Twin. Natürlich ist es kein...

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MOTOR - 90-Grad-V4, ein Racing-Triebwerk par excellence!

MOTOR

90-Grad-V4, ein Racing-Triebwerk par excellence!

Die Synergien mit Ducati Corse münden in einem kompakten, leichten und extrem leistungsstarken Motor. Mit lediglich 64,9 kg bringt der neue Desmosedici Stradale gerade einmal 2,2 Kilo mehr auf die Waage als der 1.285 cm³ große Superquadro Twin. Natürlich ist es kein Zufall, dass diese Lösung auch bei den Desmosedici MotoGP-Motoren zum Einsatz kommt. Bei der 90-Grad-V-Bauweise gleichen sich die Massenkräfte erster Ordnung auf natürliche Weise aus, was eine Ausgleichswelle zur Eliminierung der Vibrationen erübrigt. Das spart Gewicht und erhöht Drehfreudigkeit wie Leistung gleichermaßen. Dieser konstruktive Vorteil, entscheidend für die Zuverlässigkeit und mechanische Effizienz eines bis zu 14.000/min hochdrehenden Motors, ist nur einer von vielen Vorzügen, die diese von Ducati gewählte Konfiguration zur technisch raffiniertesten Bauweise macht. Verglichen mit einem klassischen Reihenvierzylinder erlaubt die geringere Baubreite der V-Anordnung eine bessere Massenzentralisierung und reduziert die Stirnfläche des Motorrades. Darüber hinaus verringert die kürzere Kurbelwelle den gyroskopischen Effekt. All diese Aspekte wirken sich positiv auf die Fahrdynamik aus, sie machen vor allem Richtungswechsel schneller und leichter. Im großen Freiraum innerhalb des V bleibt Platz zur Unterbringung der Wasserpumpe und einer sehr großen Airbox (12,8 Liter), die den Desmosedici Stradale tief und leistungsfördernd einatmen lässt. Die gelungene Integration vom Motor in das Fahrwerk war schon immer ein spezielles Merkmal jeder Ducati. Aus diesem Grunde ist der Desmosedici Stradale um 42 Grad nach hinten geneigt, wie die von Ducati in der MotoGP eingesetzten Triebwerke. Das optimiert die Gewichtsverteilung, erlaubt den Einbau größerer Kühler und bringt den Schwingendrehpunkt so weit nach vorne wie nur möglich.

ZÜNDUNG

Twin Pulse Zündfolge - V4 mit V2 Charakter!

Ein V4-Motor mit einem Hupzapfenversatz von 70 Grad erzeugt eine „Twin Pulse“ Zündfolge, die der Arbeitsweise eines doppelten Zweizylinders entspricht. Die Besonderheit ergibt sich dadurch, dass die beiden linken wie auch die beiden rechten Zylinder nahezu zeitgleich...

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ZÜNDUNG - Twin Pulse Zündfolge - V4 mit V2 Charakter!

ZÜNDUNG

Twin Pulse Zündfolge - V4 mit V2 Charakter!

Ein V4-Motor mit einem Hupzapfenversatz von 70 Grad erzeugt eine „Twin Pulse“ Zündfolge, die der Arbeitsweise eines doppelten Zweizylinders entspricht. Die Besonderheit ergibt sich dadurch, dass die beiden linken wie auch die beiden rechten Zylinder nahezu zeitgleich zünden: Bei 0 Grad, 90 Grad, 290 Grad und 380 Grad. Durch diese ausgefallene Zündfolge klingt der V4 wie eine MotoGP Desmosedici. Beginnend bei 0 Grad zündet zuerst der vordere Zylinder auf der Lichtmaschinenseite. Bei 90 Grad zündet der hintere Zylinder auf der gleichen Seite, gefolgt von einem Intervall, in dem der Motor kein Drehmoment erzeugt bis die beiden Zylinder auf der Kupplungsseite zünden – wiederum 90 Grad nacheinander. Damit erzeugt der V4 nicht nur ein in der Motorradwelt einzigartiges Geräusch. Die „Twin Pulse“ Zündfolge legt das Fundament für eine herausragende Motorenperformance und deren superbe Kontrollierbarkeit – besonders in der Kurve und am Kurvenausgang – die Ducati MotoGP-Piloten derzeit nahezu unschlagbar macht.

KURBELWELLE

Gegenläufig gedreht - verbessertes Handling!

Üblicherweise dreht die Kurbelwelle bei Serienmotorrädern in der gleichen Richtung wie die Räder. In der MotoGP dominieren stattdessen in entgegengesetzter Richtung laufende Kurbelwellen, weil sie zwei Aspekte der Fahrdynamik positiv beeinflussen: Die gyroskopische...

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KURBELWELLE - Gegenläufig gedreht - verbessertes Handling!

KURBELWELLE

Gegenläufig gedreht - verbessertes Handling!

Üblicherweise dreht die Kurbelwelle bei Serienmotorrädern in der gleichen Richtung wie die Räder. In der MotoGP dominieren stattdessen in entgegengesetzter Richtung laufende Kurbelwellen, weil sie zwei Aspekte der Fahrdynamik positiv beeinflussen: Die gyroskopische Wirkung und die Massenträgheitskräfte. Die Minimierung des gyroskopischen Effekts verbessert das Handling und macht das Motorrad vor allem bei Richtungswechseln im Hochgeschwindigkeitsbereich agiler. Der zweite Vorteil betrifft die Massenträgheit. Beim Beschleunigen wirkt das Antriebsdrehmoment einer herkömmlich drehenden Kurbelwelle nach oben und erhöht die Wheelie-Neigung. Die rückwärts drehende Kurbelwelle produziert dagegen eine gegenläufige Kraft, die die Front des Motorrades nach unten zwingt und dadurch die Wheelie-Tendenz reduziert. Analog agiert das Motorrad im beim harten Bremsen. Die Kurbelwelle wird abbremst und erhöht die Tendenz zum abheben des Hinterrads, wird wiederum eine entgegengesetzte Kraft erzeugt, wirkt dies einem steigenden Hinterrad entgegen. Eine gegenläufig rotierende Kurbelwelle verbessert also das Fahrverhalten beim Beschleunigen und beim Bremsen. Wegen dieser Vorzüge haben sich die Ducati Entwickler beim Desmosedici Stradale für diese Highend-Lösung entschieden. Natürlich erfordert diese Bauart eine zusätzliche Zwischenwelle (Umkehrwelle), damit Getriebe und das Hinterrad in der richtigen Drehrichtung, also vorwärts, bewegt werden. Die Umkehrwelle als zusätzliches Bauteil der Kraftübertragung muss bei der Ermittlung von Motorleistungsdaten an der Kurbelwelle mit einkalkuliert werden, sofern die Messung über das Hinterrad erfolgt. Auf Rollenprüfständen uss deshalb ein besonderer Korrekturfaktor eingerechnet werden, der mit 0.98 fixiert ist.

FAHRWERK - BREMSE

Für die Panigale V4 dachten sich die Ingenieure in Borgo Panigale ein komplett neues Rahmenkonzept aus. Das neue Front-Frame-Konzept erlaubt eine extrem leichte und schlanke Bauweise. Damit ist ein unglaubliches Handling garantiert. Die neuesten Brembo Stylema® Bremszangen machen die V4 auch beim anbremsen unschlagbar...

RAHMEN

Front-Frame-Technologie - leicht, trotzdem steiff!

Das Gewicht einer Panigale V4 liegt fahrfertig vollgetankt unter 200 kg, ein Wert der mit einem herkömmlichen Perimeterrahmen nicht erreichbar gewesen wäre. Aus diesem Grund wurde ein "Front-Frame" mit dem Desmosedici Stradale Motor als tragendes Element entschieden....

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RAHMEN - Front-Frame-Technologie - leicht, trotzdem steiff!

RAHMEN

Front-Frame-Technologie - leicht, trotzdem steiff!

Das Gewicht einer Panigale V4 liegt fahrfertig vollgetankt unter 200 kg, ein Wert der mit einem herkömmlichen Perimeterrahmen nicht erreichbar gewesen wäre. Aus diesem Grund wurde ein "Front-Frame" mit dem Desmosedici Stradale Motor als tragendes Element entschieden. Diese Lösung ist eine Weiterentwicklung des Monocoque-Designs und wurde auf der Basis der Erfahrungen in der MotoGP entwickelt. Im Vergleich zum Monocoque-Design erlaubt der "Front-Frame" die Trennung der Torsionssteifigkeit und der seitlichen Steifigkeit, um die richtige Reaktion auf die auf den Rahmen übertragenen Belastungen zu erhalten und besser absorbieren zu können. Das Ergebnis ist eine überlegene Agilität und Fahrpräzision bei einfacherer Kontrolle und weniger Ermüdung für den Panigale V4 Fahrer. Der Hauptunterschied im Layout gegenüber herkömmlichen Perimeterrahmen ist die Verwendung des Motors - ein extrem verwindungssteifer Bauteil - als Strukturelement des Rahmens. Der nur 4 Kilogramm schwere Rahmen ist direkt an der oberen Hälfte des Kurbelgehäuses des vorderen Zylinderkopfes und am hinteren Zylinderkopf des V4 Motors - der auch als Befestigungspunkt der Hinterradschwinge dient - befestigt.

SEKUNDÄRRAHMEN

Leichtbau durch Magnesium und Aluminium

Ein weiterer Pluspunkt des Front-Frame-Konzepts ist die Tatsache, dass die seitlichen Rahmenelemente deutlich kürzer sind und so ein extrem kompaktes und schlankes Layout möglich wurde. Der Hauptrahmen wird durch einen leichten vorderen Rahmen aus Magnesium und einem im...

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SEKUNDÄRRAHMEN - Leichtbau durch Magnesium und Aluminium

SEKUNDÄRRAHMEN

Leichtbau durch Magnesium und Aluminium

Ein weiterer Pluspunkt des Front-Frame-Konzepts ist die Tatsache, dass die seitlichen Rahmenelemente deutlich kürzer sind und so ein extrem kompaktes und schlankes Layout möglich wurde. Der Hauptrahmen wird durch einen leichten vorderen Rahmen aus Magnesium und einem im Aluminium-Kokillenguss-Verfahren gefertigten Heckrahmen - befestigt am Hauptrahmen und am hinteren Zylinderkopf – ergänzt.

BREMSZANGEN

Ducati Exklusiv: Brembo Stylema® Bremszangen

Brembo, der wohl beste Hersteller von Bremskomponenten, liefert die neueste Generation der M50-Monobloc-Bremszangen exklusiv für die Panigale V4: Brembo Stylema®. Die neuen Bremssättel, die aus einem einzigen Stück gefertigt sind, wurden im Breich der...

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BREMSZANGEN - Ducati Exklusiv: Brembo Stylema® Bremszangen

BREMSZANGEN

Ducati Exklusiv: Brembo Stylema® Bremszangen

Brembo, der wohl beste Hersteller von Bremskomponenten, liefert die neueste Generation der M50-Monobloc-Bremszangen exklusiv für die Panigale V4: Brembo Stylema®. Die neuen Bremssättel, die aus einem einzigen Stück gefertigt sind, wurden im Breich der Befestigungsbuchsen und beim Gehäuse überarbeitet, was sie im Vergleich zu den M50 optisch kompakter macht - bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung von 70 g pro Bremssattel - ohne die Steifigkeit zu beeinträchtigen. Weitere Verbesserungen wurden in Bezug auf die interne Belüftung eingeführt, um so eine höhere Effizienz sicherzustellen. Die mit vier 30mm-Kolben bestückten Stylema®-Bremszangen sorgen für hervorragende Dosierbarkeit, einen noch kürzeren Bremshebelweg und höchste Bremsleistung.

AUSSTATTUNG

Ob nun die Verwendung von modernster LED-Technologie oder die Verwendung von hochwertigsten Werkstoffen wie Carbon, Magnesium oder Titanium, Ducati legt stets Wert auf Qualität und Innovation...

BELEUCHTUNG

Aggressive Optik mit Full-LED Technologie!

Die Scheinwerfergröße wurde reduziert mit dem klaren Ziel, die aggressive Optik der beiden übergroßen Lufteinlässe zu verbessern, insbesondere wenn der Motor ausgeschaltet ist. Der Voll-LED-Scheinwerfer verfügt über ein Tagfahrlicht mit einem zweiteiligen Profil an der...

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BELEUCHTUNG - Aggressive Optik mit Full-LED Technologie!BELEUCHTUNG - Aggressive Optik mit Full-LED Technologie!

BELEUCHTUNG

Aggressive Optik mit Full-LED Technologie!

Die Scheinwerfergröße wurde reduziert mit dem klaren Ziel, die aggressive Optik der beiden übergroßen Lufteinlässe zu verbessern, insbesondere wenn der Motor ausgeschaltet ist. Der Voll-LED-Scheinwerfer verfügt über ein Tagfahrlicht mit einem zweiteiligen Profil an der Oberseite der Lufteinlässe und zwei kompakte LED-Module für Abblend- und Fernlicht. Das flügelförmige Rücklicht ist ebenfalls mit LED-Technologie ausgestattet.

ALUMINIUM TANK

Effizientes Layout, wie bei der MotoGP!

Die Racing DNA der Panigale V4 wird durch den 16 Liter Aluminiumtank ergänzt, der, wie bei MotoGP Racebikes, einen Teil des Kraftstoffs unter den Fahrersitz verlagert. Im dadurch frei gewordenen Raum im vorderen Bereich der Tankabdeckung wurde die gesamte Elektronik...

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ALUMINIUM TANK - Effizientes Layout, wie bei der MotoGP!

ALUMINIUM TANK

Effizientes Layout, wie bei der MotoGP!

Die Racing DNA der Panigale V4 wird durch den 16 Liter Aluminiumtank ergänzt, der, wie bei MotoGP Racebikes, einen Teil des Kraftstoffs unter den Fahrersitz verlagert. Im dadurch frei gewordenen Raum im vorderen Bereich der Tankabdeckung wurde die gesamte Elektronik samt Batterie untergebracht.

MOTORGEHÄUSEDECKEL

Magnesium, denn jedes Gramm zählt!

Wer Gewichtsrekorde brechen möchte, darf sich durch Herstellungskosten nicht abschrecken lassen. Konsequenter Leichtbau ist folglich auch bei allen Motorgehäusedeckeln zu finden. Zylinderkopfdeckel, die Ölwanne, der Lichtmaschinendeckel und die zweiteilige...

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MOTORGEHÄUSEDECKEL - Magnesium, denn jedes Gramm zählt!

MOTORGEHÄUSEDECKEL

Magnesium, denn jedes Gramm zählt!

Wer Gewichtsrekorde brechen möchte, darf sich durch Herstellungskosten nicht abschrecken lassen. Konsequenter Leichtbau ist folglich auch bei allen Motorgehäusedeckeln zu finden. Zylinderkopfdeckel, die Ölwanne, der Lichtmaschinendeckel und die zweiteilige Kupplungsabdeckung sind aus einer extrem leichten Magnesium/Aluminium Legierung gefertigt.

Technische Daten

RAHMEN - SCHWINGE

Ducati Front-Frame-Konzept (Aluminium), Aluminium-Einarmschwinge

 

GABEL

Hydraulische Showa BPF-USD-Gabel, einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (BPF = Big Piston Fork), 43mm Standrohrdurchmesser, 120mm Federweg

 

FEDERBEIN

Progressives Sachs Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung, 130mm Federweg

 

RÄDER

5-Speichen-Leichtmetallfelgen - 3,50 x 17 / 6,00 x 17, Bereifung 120/70-ZR17 / 200/60-ZR17

 

BREMSE VORNE

Hydraulische Zweischeibenbremsanlage mit Bosch EVO-Kurven-ABS-System, Funktionsweise einstellbar, 330mm Bremsscheiben (schwimmend), Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen Stylema M4.30 (feststehend), radial montiert

 

BREMSE HINTEN

Hydraulische Einscheibenbremsanlage mit Bosch EVO-Kurven-ABS-System, Funktionsweise einstellbar, 245mm Bremsscheibe (schwimmend), Brembo 2-Kolben-Bremszange P34C (feststehend)

MOTOR

4-Zylinder 4-Takt-DOHC-Desmosedici-Stradale-Einspritzmotor

90° V4, gegenläufig drehende Kurbelwelle, Wasserkühlung

4-Ventil-DOHC-Desmodromik (Zahnräder)

1103 ccm - 81,0mm Bohrung - 53,5mm Hub - Verdichtung 14,0:1 (±0,5)

 

GETRIEBE - KUPPLUNG

6-Gang-Getriebe mit Fußschaltung (links)

Hydraulisch betätigte Anti-Hopping Mehrscheiben-Kupplung im Ölbad (Self-Servo-System)

 

LEISTUNG - DREHMOMENT - GEWICHT

214 PS - 158 kW bei 13.000 Umin *

124 Nm Drehmoment bei 10.000 Umin *

198 kg Fahrfertig (Mass in Runing Order – 2.1.1.) **

 

ABMESSUNGEN - TANKVOLUMEN

2085 x 745 x 1140mm (Länge x Breite x Höhe)

1465mm Radstand, 830mm Sitzhöhe

16,0 Liter Aluminiumtank

 

SERVICEINTERVALLE - GARANTIE

1.000 - 24.000 und alle weiteren 24.000 Km (Ölwechsel alle 12.000 Km)

24 Monate Garantie ohne Kilometerbegrenzung

 

EMISSIONEN - VERBRAUCH

Abgasnorm Euro 4, 165 g/km CO2 Emission, Verbrauch: 6,9 l/100km

ROT

Felgen: schwarz

25.995,00

* Leistung - Drehmoment

Die angegebenen Leistungs- und Drehmomentwerte entsprechen den homologierten und in den Zulassungsdokumenten angeführten Daten und wurden auf einen Motorprüfstand (ausgebauter Motor, fix mit dem Prüfstand verbunden) nach den Regularien der Fahrzeughomologation gemäß EU-Richtlinie ermittelt. In der Vergangenheit wurde die Motorleistung auch mit einem herkömmlichen Rollenprüfstand (Fahrzeug wird auf einem Prüfstand aufgespannt und die Leistung wird über das Hinterrad an eine Rolle übertragen) ermittelt und angegeben. Diese üblicherweise bei nachträglichen Leistungsmessungen verwendete Messmethode liefert bei gleichen Motoren meist abweichende Ergebnisse.

 

** Gewicht Fahrfertig (Mass in Runing Order – 2.1.1.)

Die Masse eines Fahrzeugs in fahrbereitem Zustand wird bestimmt durch die Messung der Masse des unbeladenen Fahrzeugs, das für den normalen Betrieb bereit ist, und umfasst die Masse der Flüssigkeiten, der Standardausrüstung gemäß den Spezifikationen des Herstellers, des „Kraftstoffs“ in den Kraftstoffbehältern, die zu mindestens 90% ihres Fassungsvermögens gefüllt sind.

 

Unverbindlich empfohlene Verkaufspreise inkl. 20% Mehrwertsteuer und Normverbrauchsabgabe. Änderungen in Preis, Technik und Ausstattung vorbehalten.

LEICHTBAU, EIN TEIL DER DUCATI DNA

 

Ab einem gewissen Punkt, abhängig von Talent, Routine und Risikobereitschaft, kann Motorleistung vom Fahrer nicht mehr umgesetzt werden. Von Gewichtsreduktion profitiert jeder. Weniger Gewicht heißt mehr Spaß, mehr Sicherheit aber auch höhere Produktionskosten.

Dürften Ducatis schwerer sein, könnte man auf den Einsatz von Werkstoffen wie Aluminium, Magnesium, Carbon oder gar Titanium verzichten. Aufwendige Produktionsverfahren wie zum Beispiel das Vakural-Gußverfahren wären ebenfalls nicht vonnöten.  Aber ein  guter Weinbauer panscht nicht mit Chemie und eine Ducati wird nicht schwerer gemacht. So einfach ist das, ist doch Leichtbau ein wesentlicher Teil der Ducati DNA. Nachstehend finden sich interessante Informationen von Materialien die bei Ducati zum Einsatz kommen.

Elementar und grundlegend. Das Geheimnis von Kohlenstoff ist seine Molekularstruktur, die es ihm gestattet, unterschiedliche Formen anzunehmen, vom weichsten Graphit bis hin zum härtesten Diamanten. In seiner verführerischsten Form kennt man Kohlenstoff als dünne Fasern, die präzise gewebt, in Epoxid verklebt, von Hand in Form gelegt und in einem Druckgefäß gehärtet werden. Dieser Kohlenfaser-Verbundstoff, auch bekannt als Carbon - besitzt ein außergewöhnliches Stärke-Gewichts-Verhältnis und eine hervorragende Festigkeit, die vor allen Dingen durch unterschiedliche Faserkonstruktionen optimiert werden kann, sodass Komponenten genau die Struktureigenschaften erhalten, die dafür gewünscht sind.
Wolfram ist eine seltene Substanz mit dem höchsten Schmelzpunkt aller Metalle. Seine extreme Dichte bedeutet, dass ein Stück reines Wolfram unglaublich schwer ist. Aus diesem Grund ist das Metall hervorragend als Ausgleichskomponente geeignet. Klein bei minimaler Masse, können Wolfram-Gegengewichte mit größter Präzision angebracht werden. Ein Paradoxon, das auf höchstem Niveau technischer Leistung genutzt wird. In ausschlaggebenden drehenden Komponenten, wo Fliehkräfte strategisch eingesetzt werden muss, gestattet die Verwendung von Wolfram die leichteste und optimal ausbalancierte Gesamtstruktur zu erzielen.
Ätherisch und schwer zu fassen, widerspricht Lithium der allgemeinen Vorstellung von einem Metall, weil es so leicht ist, dass es sogar schwimmt. Als eines der drei Elemente zusammen mit Helium und Wasserstoff, schreibt man Lithium schon seit Anbeginn der Zeiten eine unglaubliche Energie zu. Es wird genutzt, um leistungsfähige und kompakte Lithium-Ionen-Batterien herzustellen, die trotz erheblicher Gewichtseinsparung dieselben Leistungen erbringen.
Magnesium, aus den weißglühenden Gasen im Herzen der Supernovas entstanden, erfordert besondere Sorgfalt bei der Bearbeitung. In Kombination mit anderen Elementen wird seine „Launenhaftigkeit“ abgeschwächt und unter Anwendung modernster Fertigungstechnik zu einem Material der Superlative. Es ist leichter und stärker als Aluminium und bietet gleichzeitig eine außergewöhnliche Vibrationsdämpfung - die perfekte Voraussetzung für Hochleistungskomponenten, für die ein möglichst niedriges Gewicht und Festigkeit ohne der Notwendigkeit hoher Steifheit besonders bedeutend ist.
Das in der Erdkruste am häufigsten vorkommende Metall ist Aluminium. Es ist schwierig und energieaufwändig aus Eisenerz zu gewinnen. Der Grund dafür ist einfach: mit einem Drittel der Dichte von Stahl und der Hälfte von Titan kann Aluminium die ideale Wahl für ein extrem leichtes Gewicht darstellen. Seine Kombination mit anderen Metallen korrigiert seine natürliche Weichheit und schafft ein steifes, leichtes und festes Material mit höchster Korrosionsbeständigkeit. Ein solches Material, eine exotische Legierung aus Aluminium und Zink, Ergal (auch Duraluminium genannt), besitzt überlegene Stärke, Leichtigkeit und Haltbarkeit und wird häufig für anspruchsvolle Anwendungen genutzt, wie etwa für die Raumfahrt und den Flugzeugbau.
Titan wurde im 18. Jahrhundert entdeckt, aber seine Herstellung aus Eisenerz ist erst seit den letzten 60 Jahren möglich. Innerhalb dieses Zeitraums ist das Metall so legendär geworden wie die Titanen, nach denen es benannt ist. So stark wie Stahl, aber um 45 % leichter, widersteht Titan jeglicher Korrosion und hat einen unglaublichen Schmelzpunkt von 1660 °C. Aufgrund seiner Eigenschaften ist Titan sehr teuer und aufwendig in der Bearbeitung, sodass es wirklich nur für Anwendungen in Frage kommt, in denen höchste Leistung gefragt ist. Für leichte Komponenten, die unter Extrembedingungen eingesetzt werden, ist es jedoch das perfekte Material.