1199 PANIGALE S TRICOLORE |
ABS: jetzt mit variablem Ansprechverhalten!
Das Race-ABS-System ist am Bremshebel kaum mehr wahrzunehmen und ändert zusätzlich je nach eingestellten Fahrmodus sein Ansprechverhalten. So ermöglicht "Front only" im Race-Modus weiterhin das Driften und im "Sport" oder "Wet"-Modus werden Vorder- und Hinterrad jeweils mit unterschiedlichen "Rear-Lift-Up"-Level beobachet.
DDA+: Funktionserweiterung mit GPS
DDA+ ist eine auf GPS basierende Systemerweiterung. Damit genügt es bei Start/Ziel einmal den Lichthupenschalter zu drücken, schon wird der Messpunkt fixiert und die Rundenzeiten werden automatisch aufgezeichnet. Bei jeder neuerlichen Überquerung des Messpunkts wird die Rundenzeit automatisch am TFT-Display angezeigt.
1199 PANIGALE S - 1199 PANIGALE S TRICOLORE |
DES: Totale Fahrwerkskontrolle von Öhlins
Ducati Electronic Suspension gewährleistet in jeder Fahrsituation ein optimal angepasstes Fahrwerk. Möglich machen das spezielle Komponenten von Premium-Hersteller Öhlins, deren Druck- und Zugstufen mittels Servomotoren elektronisch adjustiert werden, sowohl am Federbein als auch an der Gabel. Je nach gewählten Riding Mode wird damit das Fahrwerks-Setup an den Einsatzzweck angepasst - wobei sich die gewählten Werte auch nach persönlichem Belieben adjustieren lassen.
GABEL: Öhlins, elektronisch einstellbar
Erstmals kommen in einem Superbike elektronisch einstellbare Fahrwerks-Komponenten zum Einsatz. In der 43mm Öhlins-USD-Gabel NIX30 können Zug- und Druckstufe sogar während der Fahrt elektronisch angepasst werden. Dabei übernehmen kleine Servomotoren die Drehung an den Einstellschrauben. Die Federvorspannung ist konventionell einstellbar.
FEDERBEIN: Öhlins TTX36, elektronisch einstellbar
In der Panigale S kommt der im MotoGP-Sport entwickelte Öhlins TTX-Dämpfer zum Einsatz. Komplett getrennt voneinander arbeitende Zug- und Druckstufen bieten traumhafte Federqualitäten, reduzieren das Risiko von Kavitation (Dampfblasenbildung) und können mittels Servomotoren auch während der Fahrt eingestellt werden.
FELGEN: Marchesini ultraleicht
Die neuen, geschmiedten 3/9-Speichen-Marchesinis (vorne 3,5x17", hinten 6,0x17") sind nochmals um 400 Gramm leichter als jene der 1198 SP. Das bringt ein Plus an Fahrdynamik und wirkt sich positiv auf die Brems-Performance aus. Zusätzlich reduziert sich das Aufstellmoment bei Bremsmanövern in Schräglage.
ELEKTRONIK RACING TECHNOLOGIE |
RIDING MODES: Das Motorrad per Knopfdruck abgestimmt!
Erstmals in der Multistrada 1200 zum Einsatz gekommen, brillieren die Riding Modes auch in der Diavel 1200 und erobern nun auch die Superbikes: an der 1199 Panigale stehen 3 Riding Modes (Fahrmodi) zur Verfügung, die auf Knopfdruck - auch während der Fahrt - alle Setup-Parameter des Motorrads an die aktuellen Bedürfnisse anpassen. Das Umschalten ändert die Leistungscharakteristik (per Ride by Wire), das Drehmoment, die Motorcharakteristik und die Abstimmung von Gabel und Dämpfer (per DES). Ausserdem werden die Parameter von Traktionskontrolle (DTC), Motorbremskontrolle (EBC), Antiblockiersystem (ABS), Schaltautomat (DQS) und das Layout des TFT-Displays angepasst.
Die voreingestellten Werte können individuell angepasst werden. Die Grundeinstellungen sind:
RACE | SPORT | WET | |
RBW ride-by-wire | 195 PS, direkt | 195 PS, weich | 120 PS, weich |
DES elektr. Fahrwerk | Racing Abstimmung | Sportliche Abstimmung | Weiche Abstimmung |
DTC Traktionskontrolle | Level 2 | Level 5 | Level 8 |
EBC Motorbremskontrolle | Racing Abstimmung | Sportliche Abstimmung | Weiche Abstimmung |
ABS Antiblockiersystem | front-only | front-and-rear mit "anti-rear-lift-up" Einstellung | front-and-rear mit maximaler Sensibilität |
TFT Display | Race Layout | Standard Layout | Standard Layout |
DQS Schaltautomat | Ein | Ein | Aus |
TFT-DISPLAY: Layoutwechsel nach Bedarf!
Das große vollfarbige TFT-Display ändert sein Erscheinungsbild je nach voreingestellten Fahrmodus. Im Race-Modus steht die Anzeige von Rundenzeit und Drehzahl im Vordergrund, im Sport-Modus wird die Geschwindigkeit groß angezeigt. Um Blendgefahr zu vermeiden, wechselt das Display bei schlechten Lichtverhältnissen - ähnlich wie bei Auto-Navis - automatisch auf ein dunkleres Nacht-Design um.
DISPLAY-ANZEIGEN: Drehzahl (1.000 - 12.000 U/min, die Zahl vergrößert sich bei Erreichen der Drehzahl) • Dynamischer "roter" Drehzahlbereich (Einfahren ab 6.000 U/min, kalter Motor ab 8.000 U/min, regulär ab 10.500 U/min) • DTC Interaktion (orange Kontrollleuchte) • Geschwindigkeit (in den Modi "Road" und "Wet" zentral groß in der Mitte des Displays • Rundenzeiten (im Modus "Race" zentral anstatt der Geschwindigkeit, die dann klein links unten angzeigt wird) • Data Recording (30 Rundenzeiten, Höchstgeschwindigkeit, Höchstdrehzahl) • Durchschnittsgeschwindigkeit • Statusanzeigen (Riding Mode, RbW, ABS, DTC, DQS, EBC) • Ganganzeige • Motortemperatur • Kilometerstände (Total, Trip 1, Trip 2) • Durchschnittlicher Benzinverbrauch • Restreichweite (bei Erreichen der Reserve) • Uhrzeit • Aussentemperatur • Fahrdauer • Systemeinstellungen (nur im Stand): ABS, EBC, DES, DTS, DQS und RbW) • Warnanzeigen (Blinker, Abblendlicht, Fernlicht, ABS Off, Leerlauf, Öldruck Warnlicht, Benzinservice, Motorelektronik) • Serviceinformationen
Ride-by-Wire: Leistung voll im Griff!
Die Drosselklappen werden nicht wie früher per Gasseil, sondern per Servomotor (1 pro Zylinder) geöffnet. Dieser gehorcht einem ultraschnellen elektronischen Interface, das je nach gewähltem Riding Mode, Gasgriff-Stellung und voreingestellter Leistungscharakteristik (195 PS direkt, 195 PS progressiv, 120 PS progressiv) die optimale Drosselklappen-Öffnung ermittelt.
DES: Totale Fahrwerkskontrolle von Öhlins
Ducati Electronic Suspension gewährleistet in jeder Fahrsituation ein optimal angepasstes Fahrwerk. Möglich machen das spezielle Komponenten von Premium-Hersteller Öhlins, deren Druck- und Zugstufen mittels Servomotoren elektronisch adjustiert werden, sowohl am Federbein als auch an der Gabel. Je nach gewählten Riding Mode wird damit das Fahrwerks-Setup an den Einsatzzweck angepasst - wobei sich die gewählten Werte auch nach persönlichem Belieben adjustieren lassen.
DTC: Traktionskontrolle mit WM-Knowhow
Ein typisches Ducati-Feature, das in Superbike-WM und MotoGP entwickelt und später in die 1098 übernommen wurde. Eine Recheneinheit überwacht laufend die Umdrehungs-Geschwindigkeiten der beiden Räder und kann daraus den Schlupf (Wheelspin) am Hinterrad errechnen und eingreifen, um in der Beschleunigung ein Wegrutschen des Hecks zu verhindern. So wird die Leistungsabgabe ans Hinterrad unter Berücksichtigung zahlreicher Parameter laufend optimal und in 8 Stufen dosiert. Level 1 - für Top-Rider - toleriert mehr Wheelspin, Level 8 greift hingegen frühzeitig ein - sinnvoll z.B. bei Regenrennen. Bei zuviel Wheelspin wird von der DTC Highspeed-Software zuerst die Zündkurve geändert und danach die Einspritzmenge reduziert.
EBC: Motorbremswirkung kontrolliert
Erstmals in einem Serienmotorrad sorgt Ducati´s "Engine Brake Control" für mehr Stabilität am Kurveneingang. Das System analysiert laufend Drosselklappenstellung, Gang und Kurbelwellenfliehkräfte und balanciert im Zusammenspiel mit dem Ride-by-Wire-System die durch die Motorbremswirkung ausgelösten, auf das Hinterrad wirkenden Kräfte aus.
ABS: jetzt mit variablem Ansprechverhalten!
Mit dem neuesten Bosch 9ME-Prozessor bestückt, ist das optionale Race-ABS am Bremshebel kaum mehr wahrzunehmen und ändert zusätzlich je nach eingestellten Fahrmodus sein Ansprechverhalten. So ermöglicht "Front only" im Race-Modus weiterhin das Driften und im "Sport" oder "Wet"-Modus werden Vorder- und Hinterrad jeweils mit unterschiedlichen "Rear-Lift-Up"-Level beobachet. Das ABS kann auch zur Gänze deaktiviert werden.
DQS: Zehntelsekunden sammeln dank Schaltautomat
Voll am Gas bleiben und ohne Kuppeln die Gänge durchschalten?! Das DQS-System (Ducati Quick Shift) unterbricht automatisch und abhängig von Gang, Drehzahl, Geschwindigkeit, Gang und Drosselklappenstellung für die Millisekunden des Schaltvorganges die Zündung und die Benzineinspritzung. Perfekter "Airflow" im Ansaugtrakt, schnelle Gangwechsel und ruckfreie Kraftübertragung sind das Ergebnis. Optional kann aber auch ganz traditionell geschalten
DDA: volle Kontrolle mit dem Ducati Data Analyser
Ähnlich einem Flugschreiber zeichnet das Motormanagement laufend und auf mehreren Kanälen die relevaten Kenndaten auf: Drosselklappenstellung, Geschwindigkeit, Drehzahl, Gang, Motortemperatur, zurückgelegte Kilometer, Runde, Rundenzeit und DTC-Index. Mit dem mitgelieferten USB-Datenspeicher und der DDA-Software können diese Daten abgerufen und graphisch für jede einzelne Runde analysiert werden.
DDA+: Funktionserweiterung mit GPS
Als Zubehör kann eine auf GPS (satellitengestützte Positionserkennung) basierende Systemerweiterung nachgerüstet werden. Damit genügt es, zB bei Start/Ziel einer Rennstrecke einmal den Lichthupenschalter zu drücken, schon wird der Messpunkt fixiert und die Runde wird automatisch aufgezeichnet - inklusive Rundenzeiten. Bei jeder neuerlichen Überquerung des Messpunkts wird die Rundentzeit automatisch am TFT-Display angezeigt.
FAHRWERK & BREMSEN |
TECHNOLOGIE: mit dem Knowhow von 31 WM-Titeln
Ducati hat in der Superbike-Weltmeisterschaft mehr Rennen und Titel als alle anderen Hersteller gemeinsam gewonnen. Das dabei gewonnene Knowhow vereint sich in konzentrierter Form in der neuen 1199 Panigale - so wie alle Ducati-Modelle letztendlich ihren Ursprung im Rennsport haben.
DER NAME: Panigale, ein Ehrentitel!
Ducati hat sich entschlossen mit der Tradition der nackten Zahlen zu brechen und der 1199 auch einen Namen mitzugeben: dieser entstammt dem Bologneser Ortsteil Borgo Panigale, der seit der Gründung im Jahre 1939 Sitz von Ducati ist. Er dokumentiert die Verbundenheit von Ducati zur Heimat und ist auch ein klares Statement pro "Made in Italy".
GEWICHT: Weniger Kilos, besser verteilt!
164 kg sind selbsterklärend! Aber auch die Gewichsverteilung wurde optimiert: dank dem um 6° weiter nach oben gedrehten vorderen Zylinder konnte der gesamte Motor weiter vorne im Motorrad positioniert werden, sodass sich die Lastverteilung von 50/50% (1198) auf 52/48% verbesserte - also 2% mehr Gewicht auf dem Vorderrad, was dem Handling und der Bremsbalance in die Hände spielt.
HANDLING: Die Panigale setzt neue Maßstäbe!
Schon bei der ersten Sitzprobe fällt jedem sportlichen Fahrer sofort der nahe liegende Lenker auf. Tatsächlich ist der Abstand Lenker-Sitzbank um 30mm kürzer als bei der 1198, ausserdem ist der Lenker um 10mm höher und um 32mm breiter. Im Verein mit der starken Gewichtsreduktion verleiht das der 1199 ein spielerisches Handling.
RAHMEN/AIRBOX: Monocoque-Technologie
Die 1199 Panigale benötigt keinen traditionellen Rahmen mehr. Motor und Lenkkopf sind über ein Monocoque-Element miteinander verbunden, dessen hohles Inneres den Luftfilterkasten (Airbox) bildet. Im Verbund mit dem speziell dafür ausgelegten Motor eine extrem verwindungssteife Einheit, an die vorne mit einem Gabelwinkel von 24,5° der Lenkkopf und hinten der Heckrahmen angeschraubt ist. Unterm Strich spart dieses rahmenlose Konzept erheblich an Baubreite und ermöglicht nicht weniger als 5kg Gewichtsersparnis!
Wie das Monocoque ist auch der Heckrahmen in Aluminium-Druckguss gefertigt und somit stark genug, um auch das Gewicht des Beifahrers zu stemmen. Durch die Under Engine-Technik sind die Schalldämpfer unten in der Verkleidung zu finden und das Heck steht frei und elegant da.
GABELBRÜCKE: Die Gabel fest im Griff
Die Gabelbrücken sind kritische Teile eines jeden Fahrwerkskonzepts: wenn die Brücken nicht passen, hilft die beste Gabel nichts. Bei der Panigale sorgen geschmiedete Gabelbrücken für eine eisenharte Verbindung der Gabel mit dem Lenkkopf. Gleichzeitig erlaubt die 3fach-Klemmung, mit reduzierten Anzugsmomenten der Klemmschrauben zu arbeiten.
LENKUNGSDÄMPFER: Volle Kontrolle serienmäßig!
Der Lenkungsdämpfer verhindert Unruhe im Fahrwerk, selbst wenn das Vorderrad aufgrund der gewaltigen Leistung zeitweise den Bodenkontakt verliert. Bei einem Racer wie der 1199 Panigale absolut unumgänglich.
(S/Tricolore: einstellbarer Öhlins Lenkungsdämpfer)
SCHWINGE: Länger und doch steifer!
Die um 39mm verlängerte Einarmschwinge ist konstruktiv ein Verbund von Leichtbau-Komponenten und Gußteilen, die bei den Drehpunkten für hohe Festigkeit sorgen. Mit dieser Konstruktion wird ein Maximum an Verwindungssteifigkeit bei gleichzeitig extrem niedrigem Gewicht erreicht. Die längere Schwinge ist auch in punkto Traktion ein Zugewinn.
GABEL: Innovative USD-Druckgabel
Die voll einstellbare 50mm USD Marzocchi-Gabel ist mit einem im Offroad-Sport entwickelten Drucksystem und speziell beschichteten Tauchrohren bestückt. Durch diese Technik konnte das Gabelölvolumen reduziert werden und so ein Kilogramm Gewicht eingespart werden.
(S/Tricolore: Elektronisch einstellbare Öhlins Gabel)
GABELBREITE: jetzt auf WM-Standard!
Was in der Superbike-WM bereits Standard ist, wurde jetzt in die Panigale-Modelle übernommen: ein größerer Abstand der Gabelholme zueinander setzt vor allem die Bremsscheiben perfekt in den Luftstrom, so werden sie optimal gekühlt und zeigen auch im harten Gefecht keine Schwächen.
FEDERBEINMONTAGE: Geniestreich, seitlich montiert!
Ein Zentralfederbein hat immer mit dem Makel der schlechten Zugänglichkeit zu kämpfen. Die seitliche Montage liefert den besten Zugang für Wartung und Abstimmung, im Rennsport kann sogar der ganze Dämpfer in kürzester Zeit getauscht werden. Auch thermisch bietet die seitliche Montage Vorteile: weit genug vom hinteren Zylinder entfernt, liegt das Federbein im Luftstrom und bleibt so immer schön cool.
BREMSE: Exklusive Brembo M50 Monobloc Bremszangen
Nur für Ducati liefert Brembo 330mm-Bremsscheiben mit der neuesten Generation Monobloc-Bremszangen - dem Maß der Dinge in punkto Bremsleistung und Bremsgefühl. Die aus einem massiven Aluminium-Block gefrästen und mit vier 30mm-Kolben bestückten M50-Brembos sind extrem kompakt, stabil und nochmals um 400 Gramm leichter.
FELGEN: leichter denn je zuvor
Die neuen 10-Speichen Marchesinis (vorne 3,5 x 17", hinten 6,0 x 17") sind nochmals um 500 Gramm leichter als jene der 1198. Das bringt ein Plus an Fahrdynamik und wirkt sich positiv auf die Brems-Performance aus. Zusätzlich reduziert sich das Aufstellmoment bei Bremsmanövern in Schräglage.
(S/Tricolore: Geschmiedete Marchesini Felgen)
REIFEN: Pirelli Supercorsa SP 200/55 ZR17
Reifentechnik, die direkt von der World Superstock 1000-Serie auf die Straße kommt. Vorne traditionell 120/70-ZR17, hinten ein 200/55 ZR17 - der breiteste Reifen, der je in einem Serien- Superbike verbaut wurde! Ducati und Pirelli entwickelten gemeinsam diesen Dual Compound- Reifen mit 200mm Breite und höherem Profil.
AUSPUFFANLAGE: "Twin under Engine"-Technologie!
Die üppigen Krümmer schlingen sich kunstvoll um den Motor, um in den darunter gelegenen beiden Schalldämpfern ihr Ende zu finden. Dieses Konzept sorgt für Leistung, Drehmoment und einen tiefen Schwerpunkt. Und für den unverkennbaren Sound bei jedem typischen Ducati-Starterlebnis. Fast schon ein Ritual, mit Gänsehaut-Garantie!
AERODYNAMIK: Entscheidend für Topspeed und Kühlung
Effiziente Aerodynamik spielten neben ästhetischen Details eine große Rolle bei der Entwicklung der 1199 Panigale. Die Verkleidung wurde so designt, dass die Luft den Superquadro-Motor perfekt umfließt und mit geringstem Widerstand über die hinteren Luftauslässe wieder ausströmen kann.
TANK: Leicht und multifunktionell
Der 17 Liter fassende Alu-Tank ist in seiner Form perfekt auf den Fahrer abgestimmt und so ins Design integriert, dass er die obere Abdeckung der Airbox bildet. Dank modernster Technologien im 3D-Entwicklungsbereich konnte der Tank gegenüber seinem Vorgänger um satte 2.9 kg erleichtert werden.
VERKLEIDUNG: Gesicht eines Racers!
Die Bauweise der Frontverkleidung wurde so gewählt, dass die Scheinwerfer von vorne nur teilweise sichtbar sind. So wird das Erscheinungsbild eines Rennmotorrads mit Startnummernfeld hervorgerufen - und die LED-Positionslichter mit "Light Guide"-Technologie geben dem Motorrad einen wirklich scharfen Blick.
BATTERIELADUNG: So einfach kann es gehen!
Die Batterie Fit zu halten ist jetzt ein einfaches. Kein Werkzeug mehr erforderlich. Sitzbankabdeckung abnehmen, Original Ducati Ladegerät anstecken und fertig. So bleibt die Batterie auch im Winter in Topform, es verlängert ihre Lebensdauer und spart so auch noch Geld.
MOTOR & PERFORMANCE |
EINSPRITZUNG: 67,5 mm und zwei Einspritzdüsen!
Der äquivalente Durchmesser der ovalen Drosselklappen wurde von 63,9 mm (1198) auf 67,5 mm erhöht. Zwei Einspritzdüsen, eine unter der Drosselklappe für ein weiches Ansprechverhalten, eine weitere darüber für genug Futter im Volllastbereich, sorgen für sehr kontrollierte Leistungsentfaltung.
ZYLINDER: Aluminium Laufbuchsen, NIKASIL-beschichtet!
Zylinder gibt es nicht mehr. Nikasil beschichtete Aluminium Laufbuchsen im Vacural-Motorgehäuse sind die Heimat der Kolben. So wurde Gewicht gespart, der Zylinderkopf stabil direkt mit dem Motorgehäuse verbunden und auch noch die Kühlung verbessert.
KURBELWELLE: Gleitgelagert, was sonst!
Nur eine gleitgelagerte Kurbelwelle wie sie bis jetzt nur in der Desmosedici RR zu finden war kann die enormen Belastungen zuverlässig und reibungsarm ertragen. Die geringere Bauhöhe dieser Lagerung ermöglichte einen stärkeren Kurbelwellenzapfen und ein verstärktes Motorgehäuse.
KOLBEN: Unglaubliche 112 mm Bohrung!
112 mm Bohrung ergeben einen ultra-kurzhubigen Motor (60,8 mm) der höhere Drehzahlen und entsprechend große Ventile (Einlass 46,8 mm!) erlaubt. Der im Rennsport entwickelte Kolben aus RR58 Aluminium verfügt über einen Doppelsteg mit einer extrem kurzen Kolbenwand was ein weiterer Beitrag ist die Reibung zu reduzieren.
VENTILTRIEB: Kette kombiniert mit Zahnrädern!
Aus der MotoGP übernommen garantiert der neue Ventiltrieb höchste Präzision gepaart mit hoher Laufleistung und reduzierten Servicekosten. Zum Antrieb der Nockenwellen wurden die Zahnriemen durch eine Zahnrad/Kette Kombination ersetzt. Ventilserviceintervalle mit 24.000 Km sprechen eine klare Sprache.
DESMODROMIK: Das kann nur Ducati!
Worum geht´s? Um eine kontrollierte Steuerung der Ein- und Auslassventile, bei der ein Kipphebel das Ventil öffnet und ein anderer es wieder schließt. Mehr dazu hier:
STARTAUTOMATIK: Strarten mit einer kleinen Batterie!
Satte 3,3 kg Gewichtsreduktion dank der neuen Dekompressions-Automatik. Beim Startvorgang wird automatisch die Verdichtung reduziert und so kann ein verhältnismässig kleiner Startermotor und die ebenfalls kleine Batterie den mächtigen Superquadro Motor problemlos zum Leben erwecken.
SERVICE: Hohe Servicekosten sind nur ein Gerücht!
Ventile einstellen nur mehr alle 24.000 Kilometer! Hohe Fertigungspräzision und laufend optimierte Materialien machen das möglich. Und auch der Zeitaufwand beim Service wird dank besserer Zugänglichkeit immer geringer. Damit können die Ducatis jedem Servicekosten-vergleich locker Stand halten.
Prospekt | Zubehör | Bekleidung |
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