MotoGP 2018 - Rennen 2 - Termas de Rio Hondo

Schwieriges Rennen für Ducati beim Großen Preis von Argentinien. Das wechselhafte Wetter macht beiden Ducati Fahrern zu schaffen. Dovizioso kämpft hart und kann den sechsten Platz erreichen. Lorenzo hat größere Probleme und schafft es nur auf Platz 15.

Der GP von Argentienen ging schon außergewöhnlich los. Nachdem fast alle Fahrer aufgrund der wechselnden Wetterlage, in letzter Sekunde ihr Motorrad wechselten wurde der Start verschoben und die Renndistanz auf 24 Runden reduziert.

Andrea Dovizioso startet aus der dritten Reihe und beendete die erste Runde als Siebter. Im Laufe des Rennens kämpfte er sich nach vor auf den fünften Platz, wurde aber später von den beiden Yamahas und Marquez überholt. Danke des Unfalls von Rossi und Marquez, wodurch Rossi stürzte und Marquez eine Strafe erhielt beendete er das Rennen als Sechster.

Bei den Punkten liegt Dovizioso (35 Punkte) nun auf Platz 2, hinter dem heutigen Gewinner, Cal Crutchlow (38 Punkte).

Es war ein sehr schwieriges Rennen für Jorge Lorenzo, der aus der fünften Runde startete. Er konnte leider nie einen richtigen Rhythmus auf der Strecke finden und beendeten den GP von Argentinien auf Platz 15.

Die MotoGP geht zum nächsten Mal in zwei Wochen auf die Strecke, beim GP von Amerika in Austin, Texas.

Andrea Dovizioso (Ducati Team #04) - Sechster

“Es war ein wirklich schwieriges Rennen für uns, aber am Ende des Tages konnte ich einige wichtige Punkte holen, in einem Rennen in dem ich nicht um das Podium kämpfen konnte. Ich bin eigentlich relativ zufrieden mit meinem Rennen, aber es ist klar, dass wir auf manchen Strecken unter solchen Bedingungen einfach nicht schnell genug sind. Wir konnten leider nicht viele Runden im Trockenen drehen und konnten das Bike nicht richtig einstellen. Andererseits habe ich eigentlich Glück, denn 3 meiner direkten Konkurrenten holten 0 Punkte. Dieses Wochenende hat uns auf jeden Fall gezeigt, dass wir noch an dem Bike arbeiten müssen!”

 

Jorge Lorenzo (Ducati Team #99) – Fünfzehnter

“Die heutigen Umstände ware nein worst-case Szenario für mich: Mit Slicks zu fahren, obwohl die Strecke noch etwas nass ist. Aus der fünften Reihe zu starten war auch nicht unbedingt hilfreich und leider befand ich mich in der ersten Kurve ziemlich in der Mitte, darum musste ich zusehen dass ich nicht stürze. Danach versuchte ich aufzuholen und als die Strecke endlich trocken wurde, konnte ich ein paar gute Zeiten fahren. Das ist mir das ganze Wochenende lang nicht gelungen. Das kann ich als Trost aus Argentinien mitnehmen und hoffentlich kann ich in Austin wieder schnell sein!“