MotoGP 2017 - Rennen 14 - Aragon

Zweites Podium der Saison für Jorgen Lorenzo – nach 15 Runden Führung wurde er kurz vor Schluss noch zwei Mal überholt und sichert sich so einen verdienten dritten Platz. Andrea Dovizioso musste sich aufgrund von Reifenproblemen mit einem siebten Platz zufrieden geben

Jorge Lorenzo gelingt es ein zweites Mal in dieser Saison auf das Podium zu steigen. Beim Großen Preis von Spanien in Aragon konnte er einen hart erkämpften dritten Platz erreichen. Dem Spanier gelingt ein ausgezeichneter Start, er kann sofort die Führung übernehmen und auch bis zur 16. Runde verteidigen. In Runde 16 wurde er von Marquez und Pedrosa überholt und beendete das Rennen somit als Dritter, nur zwei Sekunden hinter dem Sieger Marquez.

Andrea Dovizioso, der zweite Ducati Team Fahrer konnte heute leider nur den siebten Platz erreichen. Der Italiener kämpfte die Hälfte des Rennens mit den Schnellsten mit, fiel aber dann etwas zurück. Er wurde in einen spannenden Kampf mit Vinales und Rossi verwickelt, konnte sich aber schlussendlich nicht durchsetzen und musste sich mit dem siebten Platz zufrieden geben.

Dovizioso ist nun Zweiter in der Gesamtwertung, nur 16 Punkte hinter Marquez, während Lorenzo nun auf Platz 7 liegt.

Jorge Lorenzo (Ducati Team #99) – Dritter

“Es war ein sehr schwieriges Rennen, aber wir konnten es eigentlich recht gut über die Bühne bringen und am Ende erzielten wir ein wichtiges Podium. Dieser dritte Platz hat einen viel besseren Beigeschmack als der in Jerez, weil wir sehr knapp beim Sieger waren und bis zum Ende mitkämpfen konnten. Es ist sehr schade dass ich die letzten Runden nicht mehr mithalten konnte, aber wir wussten um hier stark zu sein müssen wir den weichen Hinterreifen nehmen, was mit gewissen Risiken verbunden war. Auf jeden Fall ist es wichtig zu sehen, dass wir immer mehr Fortschritte machen und ich denke, dass mein erster Sieg bald kommen wird.“

Andrea Dovizioso (Ducati Team #04) – Siebter

“Es war ein kompliziertes Wochenende und mein Rennen war ein sehr schwieriges. Am Anfang versuchte ich mit den Führenden mitzuhalten, aber ich hatte leider nicht sehr viele Asse im Ärmel: Ich konnte am Freitag nicht viel fahren, was ein Problem war, denn wir wussten diese Strecke ist schwierig für uns. Ich denke nicht dass der weiche Hinterreifen ein Fehler war, denn die starke Abnutzung gegen Ende hin basierte meiner Meinung nach eher auf anderen Faktoren, vor allem weil ich an gewissen Stellen der Strecke sehr viel Zeit verlor. Es ist schade, aber aufgrund der Umstande war heute für mich einfach nicht mehr drin. Es sind immer noch einige Punkte ausstehen in den nächsten Rennen, also werden wir versuchen unser Bestes zu tun.“