Superbike 2017 - Rennen 4 - Assen

Das Aruba.it Racing - Ducati Team findet in Assen wieder Platz am Podium: Marco Melandri kann das erste Rennen auf Platz 3 beenden, während Chaz Davies beim Kampf um den Sieg das Rennen vorzeitig beenden musste. Das zweite Rennen kann Chaz Davies als Dritter beenden, während Melandri stürzte.

Rennen 1: Sowohl Davies, als auch Melandri, die vom zweiten und fünften Platz starteten, hatten einen sehr guten Start und konnten sich auf dem ersten und vierten Platz wiederfinden. Danach gab Davies den Ton für die Führenden an, dicht gefolgt von Rea und Sykes, während Melandri nach und nach den Anschluss an die Führenden verlor.

Drei Runden vor Schluss lieferten sich Davies und Rea noch einen spannenden Kampf, mit mehreren Führungswechseln, jedoch musst der Mann aus Wales schlussendlich aufgrund eines elektrischen Problems das Rennen abbrechen. Melandri beendete dadurch das Rennen als Dritter.

Rennen 2: Nachdem sie vom zehnten und siebten Platz starteten, kämpften sich Davies und Melandri durch das Gemenge der ersten Runden und kamen wieder in die Nähe der Top 5. Obwohl Davies nicht das gleiche Tempo wie im ersten Rennen an den Tag legen konnte, kämpfte er sich langsam auf den dritten Platz vor und konnte diesen bis zum Schluss verteidigen. Melandri hatte jedoch weniger Glück und stürzte, während er versuchte in Podiumsreichweite zu bleiben. Der Italiener trug keine Verletzungen davon, konnte aber das Rennen nicht fortsetzten.

Nach vier Runden befinden sich Davies (111 Punkte) und Melandri (97 Punkte) auf Platz 3 und 4 in der Weltmeisterschaft. Das Aruba.it Racing - Ducati Team wird am Wochenende des 12. - 14. Mai wieder in Imola, Italien zu sehen sein.

Chaz Davies (Aruba.it Racing - Ducati #7) – DNF, Dritter

“Ich habe es genossen das Feld von hinten aufzuräumen, aber ehrlich gesagt war es nicht einfach und ein sehr zähes Rennen heute. Wir hatten einfach nicht das richtige Gefühl auf dem Motorrad, wie wir es gestern im Rennen und heute im Warm Up hatten. Wir hatten nicht genug Grip auf der Front und in den letzten 10 Runden fühlte ich mich als würde ich auf Eierschalen fahren. Wir müssen nun herausfinden, warum dem so war, ob es am Setup oder an dem starken Wind lag. Es war aber wichtig nicht zu stürzen und diese Punkte heimzubringen. Am Ende war mir klar, dass nichts Besseres als Platz 3 drinnen war. Trotzdem ist es unser Ziel zu gewinnen und hoffentlich haben wir in Imola eine Chance auf den Sieg!“