Superbike 2017 - Rennen 11 - Magny Cours

Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen für das Aruba.it Racing – Ducati Team in Magny Cours. Im ersten Rennen gelingt Marco Melandri ein großartiger zweiter Platz, während er im zweiten Rennen technische Probleme hat und auf Platz 5 landet. Chaz Davies hat technische Probleme in Rennen 1 und wird Zehnter, jedoch dominiert er im zweiten Rennen und wird Erster!

Rennen 1: Das erste Rennen der 11. Runde der Superbike Weltmeisterschaft in Magny Cours (Frankreich) verlief nicht allzu gut für das Aruba.it Racing – Ducati Team. Auf einer nassen, aber trocknenden Strecke gelang Melandri ein spektakuläres Comeback um sich den zweiten Platz zu sichern, während sich Chaz Davies aufgrund elektronischer Probleme mit dem 10. Platz zufrieden geben musste.

Nach einem Start von Platz 12, aufgrund eines Sturzes in der Superpole, konnte Marco Melandri sich effektiv auf der trocknenden Strecke nach vorne arbeiten. In den letzten beiden Runden holte er einen 10-sekündigen Abstand zu Sykes auf, um ihn nach einem harten, aber fairen, Duell schlussendlich zu überholen und sich den zweiten Platz zu sichern.

Davies, der von Platz 7 startete, musste nach seinem starken Start, der ihn auf den zweiten Platz katapultierte, leider sein Tempo reduzieren und zurückfallen. Unglücklicherweise fiel der Mann aus Wales einem elektronischen Gebrechen zum Opfer und musste sich darum mit dem 10. Platz begnügen.

Rennen 2: Nach den elektronischen Problemen im ersten Rennen konnte Chaz Davies zurückkommen und im zweiten Rennen einen starken Sieg einfahren. Dies ist der achte Sieg der Saison für das Aruba.it Racing – Ducati Team.

In diesen schwierigen Umständen, bei leichtem Regen auf unterschiedlichen Abschnitten der Strecke, konnte Davies seinen Sieg schon zu beginn sichern. Er war der einzige Fahrer der zu dieser Zeit im 1:38 Bereich fahren konnte und nach einem perfekten Start, konnte er sich so einen 5-sekündigen Vorsprung aufbauen. Diesen Vorsprung nutzte er bis zum Schluss um auf die oberste Treppe des Podiums zu fahren!

Marco Melandri hatte in diesem Rennen leider etwas weniger Glück. Aufgrund eines technischen Problems konnte er nicht beim WUP am Morgen teilnehmen und konnte sich so nicht auf die Änderungen des Bikes einstellen. Der Italiener hatte einen guten Start, hatte aber auch Probleme mit dem Hinterreifen und konnte so nicht viel Zeit gutmachen. Obwohl er seine Leistung nach und nach verbesserte, war zum Ende leider nicht mehr als ein fünfter Platz zu erreichen.

Nach diesem Wochenende liegen Davies (327 Punkte) und Melandri (281) Punkte auf Platz 3 und 4 in der Gesamtwertung.

Chaz Davies (Aruba.it Racing - Ducati #7) – Zehnter, Erster

“Gestern war das Rennen bitter, heute war es süß. So lassen sich die letzten paar schweren Rennen leichter vergessen. Als ich heute aufgewacht bin war ich sehr motiviert und ich denke das war in den ersten paar Runden zu erkennen, als ich sehr schnell von Platz 11 nach vorne gekommen bin. Es war aber beim besten Willen kein einfaches Rennen. Der Regen machte es sehr schwer, denn es war nicht leicht zu erkennen wo es nass war und wo nicht. Es ging darum Gas zu geben, aber nicht zu viel, gerade genug um die Lücke aufrecht zu erhalten. Nun konzentrieren wir uns auf die nächsten Rennen, der Kampf um den zweiten Platz ist noch nicht vorbei und wir können sowohl in Jerez als auch in Katar schnell sein!“

Marco Melandri (Aruba.it Racing - Ducati #33) – Zweiter, Fünfter

“Es war ein positives Wochenende. Die Umstände waren nicht perfekt, aber wir haben einige Punkte mitnehmen können, aber dieser fünfte Platz macht mich nicht glücklich. Das heutige Wetter hätte einien Vorteil für mich bringen können, aber wir hatten Pech im WUP, weil wir nicht fahren konnten. Nachdem wir das Motorrad tauschten, hatte ich nicht mehr das richtige Gefühl auf dem Bike. Ich hatte Probleme mit dem Grip, vor allem am Ende von langsamen Kurven und konnte darum nicht mit den Besten mithalten. Nun sind wir auf dem Weg nach Jerez, eine Strecke die ich wirklich mag und das Ziel bleibt gleich – die oberste Stuf auf dem Podium!“