Superbike 2017 - Rennen 9 - Lausitz

Chaz Davies gelingt es einen fantastischen Doppelsieg beim EuroSpeedway in Lausitz zu holen. Obwohl Marco Melandri nach einigen Problemen im ersten Rennen nur den vierten Platz holen kann, kann er beim dritten Rennen noch einmal alles geben und auf den dritten Platz fahren.

Rennen 1:

Das Aruba.it Racing – Ducati Team schafft es wieder einmal die höchste Stufe des Podiums zu besteigen: Chaz Davies liefert ein großartiges Rennen am Samstag beim EuroSpeedway in Lausitz. Nach einem hektischen Moment beim Start, aufgrund eines Problems mit der Rückbremse, gelang es dem Mann aus Wales ruhig zu bleiben und trotzdem einen guten Start hinzulegen. Auf Platz 2 in der ersten Kurve, konnte er wenig später auch die Führung übernehmen und sich mit einem Tempo von 1:37 gegen seine Rivalen Sykes und Rea durchsetzen. 

Marco Melandri, der die Ziellinie als Vierter überquerte, hatte ein schwierigeres Rennen. Trotz eines guten Starts vom vierten Platz, konnte Melandri nicht sein volles Potential ausleben, da der Hinterreifen immer mehr abfiel, sodass er eher defensiv fahren musste. Melandri wird das zweite Rennen von der Pole Position aus starten, während Davies am neunten Platz starten wird.

Rennen 2:

Der EuroSpeedway in Lausitz wurde Zeuge eines unvergesslichen Wochenendes für das Aruba.it Racing – Ducati Team, die dank Chaz Davies einen Doppelsieg nach Hause bringen dürfen. Nachdem Chaz Davies schon das erste Rennen gewinnen konnte, konnte er dies nun wiederholen. Nach einem starken Start von Platz 9, gelang es ihm mit seinem Kollegen Melandri und Rea vorne wegzuziehen. In der 11. Runde übernimmt er die Führung und kann diese bis zum Ende des Rennens verteidigen.

Marco Melandri konnte auch einen durchaus positiven Sonntag genießen: Nach seinen Problemen im ersten Rennen konnte er sich nun einen hart erkämpften dritten Platz sichern. Der Italiener der von der Pole Position startete führte das Rennen für die ersten fünf Runden an und kämpfte auch danach immer um den Sieg mit.

Nach 9 Runden liegen Davies (276) Punkte und Melandri (218) Punkte auf Platz 3 und 4 in der Meisterschaft.

Chaz Davies (Aruba.it Racing - Ducati #7) – Erster, Erster

“Es war ein großartiges Rennen und ich konnte jede Minute davon genießen. Es war anders als gestern, denn heute musste ich mich durch die Reihen nach vorne kämpfen. Ich hatte einen guten Start und für die ersten paar Runden war ich nicht weit von der Führung entfernt, also versuchte ich Marco und Rea nachzujagen. Es war nicht leicht sie zu überholen, aber danach versuchte ich einfach mein Tempo zu fahren, sauber zu fahren und keine Fehler zu machen. Ich war überrascht über unseren Rhythmus, sodass ich in den hohen 1:36 fahren konnte. Wir haben definitiv Fortschritte gemacht, seit unseren Tests hier vor einem Monat. Ich bin sehr optimistisch für die nächsten Rennen in Portimão.“

Marco Melandri (Aruba.it Racing - Ducati #33) – Vierter, Dritter

“Nach den Problemen die ich gestern hatte, habe ich nicht gedacht, dass ich es heute auf das Podium schaffen würde. Aber das Team und ich haben gute Arbeit geleistet, wir konnten die Balance des Bikes verbessern. Die Panigale R ließ sich viel einfach fahren heute und ich fühlte mich sehr wohl. Unglücklicherweise bewegte sich das Motorrad noch immer zu viel in den Kurven und ich verlor viel Zeit beim Beschleunigen. Ich versuchte später anzubremsen um etwas Zeit gutzumachen, aber ich machte in paar kleine Fehler und versuchte danach das Podium zu sichern. Es war eine positive Runde: Wir lernten neue Sachen über das Motorrad und bald befinden wirt uns auf Strecken die besser zu meinem Fahrstil passen. Ich gehe optimistisch in die nächsten Runden!“

Ernesto Marinelli, Superbike Project Director

“Es war ein unglaubliches Wochenende. Chaz konnte einen sehr wichtigen Doppelsieg holen, besonders weil sein Tempo so schnell war, was uns zeigt, dass die Panigale R großes Potential hat. Wir sind auch sehr froh über die Fortschritte die Marco gemacht hat, ihm fehlte nur mehr ein bisschen Sicherheit um um den Sieg zu kämpfen. Ich möchte dem Team und all den Leuten aus Borgo Panigale für ihre großen Mühen danken.“