Trofeo Moto Italia - Rennen 4

Extreme Hitze und drückende Schwüle beherrschten das Wochenende am Hungaroring. Die Ducatisti fühlten sich auf Anhieb wohl und kamen von Anfang an sehr gut mit der Formel 1 Strecke zurecht.

Es passte einfach alles zusammen. Motordrehmoment, Handling, Fahrwerk, das Gesamtpaket überzeugte. Somit war es kein Wunder, dass Manfred Stingel und Peter Lietz bei den Trainingszeiten aller Teilnehmer an 1. und 2. Stelle standen. Leider hatte Peter Lietz am Trainingsende einen Kupplungsdefekt und musste auf das Ersatzmotorrad (Ducati Panigale von Chris Ebner) umsteigen.

Rennen: Das Rennen wurde bei 35°C und strahlendem Sonnenschein über neun Runden ausgetragen.

Stingel geht sofort nach dem Start in Führung vor Lietz. Nach der 1.Runde sind im gemischten Feld 4 Ducatis an der Spitze, dann die erste Aprilia  gefahren von Hermann Silhengst. Nach 3 Runden lässt Don Pedro seinen Kontrahenten Manfred Stingel ziehen. Er nimmt Risiko heraus um die ausgeliehene Panigale unbeschädigt wieder zurück zu geben. Um Platz 3 kämpfen das Kärntner Urgestein  Sepp Ulbing und der Wiener Kurt Wogowitsch wobei der Kärntner dieses mal das Glück auf seiner Seite hatte.

Die kleine Klasse „SSP“ findet leider nicht den gebührenden Zuspruch; Hier wären mehr Teilnehmer wünschenswert, da die Panigale 959 ein wirklich gelungenes Bike ist. Stefan Stroitz fuhr ein einsames Rennen  in der Klasse Ducati SSP und gewann vor Franky Schönhofer und Jochen Riegler.