Superbike 2015 - Rennen 12 - Magny-Cours

Ein gutes Wochenende für das Ducati Superbike Team: Chaz Davies erreicht den sechsten Platz unter nassen Bedingungen. Im zweiten Rennen erreicht er unter trockenen Bedingungen den zweiten Platz. Scassa hatte einige Probleme docht konnte im zweiten Rennen unter die Top 10 kommen.

Erstes Rennen – Das Rennen wurde um 15 Minuten verzögert, weil Öl auf der Strecke war. Weil es in der Nacht regnete, wurde das Rennen als „Nass“ deklariert und darum auf 19 Runden reduziert.

Vom vierten Platz konnte er direkt den zweiten Platz einnehmen, aber in den folgenden Runden musste er gegen einige Rivalen, wie zum Beispiel Sykes, Haslam und Guintoli, kämpfen. Weil er Probleme mit dem Grip auf seinem Hinterreifen hatte verlor er einige Sekunden, aber er konnte das Rennen trotzdem auf dem sechsten Platz beenden.

Scassa startete auf dem sechsten Platz und konnte für die Hälfte des Rennens den zehnten Platz verteidigen, doch weil er starke Probleme mit dem Grip auf beiden Reifen hatte, konnte er das Rennen nur als 13. beenden.

Zweites Rennen – Weil das zweite Rennen auf trockener Fahrbahn stattfindet besteht es aus 21 Runden. Nach einem guten Start gelang es Davies sofort den zweiten Platz zu sichern. Von dort aus lieferte er sich einige Kämpfe mit den beiden Kawasakis und Haslam. Nach der dritten Runde konnte er sich die Führung sichern und diese auch bis zur Mitte des Rennens halten. In den finalen Phasen des Rennens war er auf dem zweiten Platz und konnte diesen auch bis zum Ende halten. Obwohl Scassa nicht der beste Start gelang, konnte er trotzdem schnell einen guten Rhythmus finden, der ihm erlaubte das Rennen auf dem neunten Platz zu beenden.

Das bedeutet, dass Davies nach dem vorletzten Rennen der Superbike Weltmeisterschaft auf dem zweiten Platz mit 383 Punkten liegt. Scassa hingegen ist nun auf dem 26. Platz nachdem er heute 10 Punkte holen konnte. Ducati ist noch immer zweiter in der Konstrukteursmeisterschaft mit 438 Punkten.

 

Zitate nach dem Rennen:

 

Chaz Davies (Aruba.it Racing - Ducati Superbike Team #7) – Sechster, Zweiter

“Im zweiten Rennen hatte ich eine gute Geschwindigkeit, aber ich wollte nicht zu viele Risiken eingehen um Rea einzuholen. Als ich sah, dass Sykes zurückfiel konzentrierte ich mich darauf den zweiten Platz sicher zu halten. Im ersten Rennen konnten wir leider das Setup nicht richtig treffen und wechselten nicht von einem Nass auf ein Trockensetup. Es war als würde ich auf Eis fahren und ich versuchte alles um den sechsten Platz zu erreichen. Auf jeden Fall bin ich zufrieden mit den Ergebnissen, da ich ein Podium erreichen konnte und ich bin auch froh, dass wir vor Qatar 16 Punkten Vorsprung über Tom haben. Er war immer stark in Frankreich und ich dachte, dass ich heute mehr Punkte verlieren würde. Heute war ein guter Tag und wir können uns auf die finale Runde konzentrieren.“

 

Luca Scassa (Aruba.it Racing - Ducati Superbike Team #99) – 13., 9.

“Im ersten Rennen hatte ich große Probleme mit dem Grip auf beiden Reifen, sodass ich nicht einmal auf den geraden volles Tempo fahren konnte. Ich war mir nicht sicher ob ich in die Box fahren sollte um den Reifen zu wechseln, aber am Ende beschloss ich draußen zu bleiben und ich konnte noch innerhalb der Punktezone bleiben… Im zweiten Rennen hatte ich nicht den besten Start, aber mein Tempo war gut. Ich konnte Torres zwar nicht hinter mir halten, aber ich bin auch mit dem neunten Platz zufrieden, vor allem wenn ich bedenke, dass ich zum Ende hin Schmerzen in meinem Knie hatte… Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich froh bin, weil ich mich weiterhin verbessert habe, was mein eigentliches Ziel war. Danke an das ganze Team, das einen ausgezeichneten Job machte.“

 

Ernesto Marinelli – Ducati SBK Project Director –

“Es war eigentlich ein sehr positives Wochenende. Die Umstände im ersten Rennen waren ungünstig, weil diese Strecke sehr lang braucht um trocken zu werden. Chaz leistete gute Arbeit; er konnte die nasse Strecke sehr gut befahren und auf einer trockenen Strecke konnte er ein großartiges Rennen liefern und die Panigale wieder einmal auf das Podium befördern. Luca leistete auch gute Arbeit, denn in die Top 10 in Superbike zu kommen ist nicht einfach. Gestern und heute bewies er wirkliches Talent und auch Zähigkeit.