MotoGP 2019 - Rennen 5 - Le Mans

Ein großartiges Ergebnis für das Ducati Team in Le Mans. Sowohl Andrea Dovizioso als auch Danilo Petrucci können ihre Desomsedici GP auf das Podium befördern. Sie erreichen den zweiten und dritten Platz, während Jack Miller auf der GP19 des Pramac Racing Teams direkt dahinter landet.

Trotz seines schnellen Starts kollidierte Dovi in der ersten Kurve mit einem anderen Fahrer und musste ein paar Plätze zurückfallen. Er konnte sich wieder nach vorne Kämpfen und sich den zweiten Platz sichern. Nach einem Start aus der ersten Reihe konnte auch Petrucci ein schnelles Rennen fahren und sich den dritten Platz sichern.

Dovizios und Petrucci lieferten sich einen spannenden Kampf, mit mehreren Überholmaneuvern.Am Ende konnte sich Dovi gegen seinen Kollegen durchsetzen. Somit landet Dovi das zweite Ducati Podium in Le Mans, nach seinem dritten Platz im Jahr 2015. Petrucci feiert heute sein erstes Podium als Werksfahrer, genau ein Jahr nach seinem letzen Podium, 2018 in Le Mans.

Nach fünf Runden ist Dovizioso nun Zweiter (87 Punkte) in der Gesamtwertung, nur 8 Punkte hinter Marquez, während Petrucci auf Platz 5 (57 Punkte) liegt.

Andrea Dovizioso (#04 Ducati Team) – Zweiter

“Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Die Strecke war wirklich schwierig dieses Wochenende und trotzdem konnten wir sowohl im Rennen als auch in der Meisterschaft den zweiten Platz erreichen. Wir müssen aber unbedingt am Ball bleiben wenn wir Marquez bis zum Ende schlagen wollen. Ich konnte nicht mit ihm mithalten, weil der Hinterreifen zu sehr nachgab. Dann musste ich noch Danilo’s Comeback zurückhalten. Es war ein toller Kampf und sein Tempo hat mich überhaupt nicht überrascht. Wir haben das beste Ergebnis erreicht und die Saison ist noch lang. Ich kann es kaum erwarten in Mugello zu fahren: Eine Strecke die wir ziemlich gut kennen, wo wir in der Vergangenheit gute Ergebnisse erzielen konnten.“

Danilo Petrucci (#9 Ducati Team) – Dritter

“Es war ein großartiges Rennen und ich freue mich wirklich über dieses Ergebnis. In den letzten Runden war ich ziemlich schnell, nur nicht im Qualifying. Heute konnten wir aus der ersten Reihe starten, leider machte ich ein paar Fehler und musste zurückfallen. Ich war ziemlich weit hinten, aber ich versuchte ruhig zu bleiben und wieder nach vorne zu fahren. Am Ende des Rennens lieferte ich mir mit Andrea einen tollen Kampf. Er war schneller beim Beschleunigen, ich war besser beim Anbremsen. Leider war ich nie nah genug dran, um ein vernünftiges Überholmaneuver zu starten. Es hätte keinen Sinn gemacht ein großes Risiko unter Teamkollegen einzugehen. Das Doppelpodium ist ein super Ergebnis für das Team und das wollen wir in Mugello wiederholen.“