MotoGP 2019 - Rennen 8 - Assen

Die beiden Ducati Piloten Andrea Dovizioso hatten beim Großen Preis der Niederlande in Assen leider nicht viel Glück. Trotz zwei sehr guter Starts konnten sie nur den vierten und sechsten Platz erreichen.

Die beiden Ducati Fahrer hatten einen guten Start aus der dritten und vierten Reihe und konnten sich innerhalb von vier Runden schon an die Gruppe der Führenden heranarbeiten. In der zweiten Hälfte des Rennens lieferten sich Dovizioso und Petrucci einen spannenden Kampf mit Mir und Morbidelli. In einer spannenden letzten Runde konnte Dovizioso den vierten Platz verteidigen, während sein Kollege nur 5 Zehntel hinter ihm den sechsten Platz erreichen konnte.

Andrea Dovizioso (#04 Ducati Team) – Vierter

“Wenn man das Positive betrachtet, dann merkt man, dass wir das Beste aus dem Rennen rausgeholt haben. Nach einem schwierigen Qualifying und einem Start aus der vierten Reihe wäre es einfach gewesen Fehler zu machen und in riskante Situationen zu kommen. Leider merkt man auf Strecken wie dieser unsere Schwächen deutlicher als sonstwo und alles wird automatisch etwas schwieriger. Der Abstand zum Sieger darf uns nicht glücklich machen und wir müssen weiterhin hart arbeiten. Damit fangen wir nächstes Wochenende am Sachsenring an.”

Danilo Petrucci (#9 Ducati Team) – Sechster

“Es war ein etwas merkwürdiges Wochenende. Wir waren in den freien Trainings immer sehr schnell und ich hatte ein sehr gutes Gefühl auf meiner Desmosedici GP. Die steigenden Temperaturen haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wenn das Grip Level sinkt, dann leiden wir darunter härter als unsere Rivalen, darum konnten wir nicht mit ihnen mithalten. In der zweiten Hälfte hatten Andrea und ich einen spannenden Kampf mit ein paar anderen Fahrern, leider musste ich in der letzten Kurve eine Position abgeben. Auf der positive Seite: Ich bin nun auf Platz 3 in der Weltmeisterschaft und wir sind am Weg zum Sachsenring. Letztes Jahr habe ich dort ganz knapp das Podium verpasst und heuer werden wir zusehen dass wir es rauf schaffen!“