MotoGP 2017 - Rennen 10 - Brno

Andrea Dovizioso kann sich einen hart erkämpften sechsten Platz beim Großen Preis von Tschechien sichern. Jorge Lorenzo hatte einige Probleme beim Motorradwechsel, was ihn sehr weit zurückwarf. Er konnte sich trotzdem den 15. Platz erkämpfen.

Andrea Dovizioso kann seine Desmosedici GP zu einem sechsten Platz beim Großen Preis von Tschechien in Brno fahren. Das Rennen wurde als „Wet“ eingestuft und startete mit einer feuchten Strecke, die aber schnell auftrocknete. Die Ergebnisse wurden zum großen Teil durch verschiedene Strategien beim Motorradwechsel beeinflusst.

Andrea Dovizioso hatte einen guten Start aus der zweiten Reihe und beendete die erste Runde als Dritter. Der Italiener kehrte in der sechsten Runde in die Box zurück um sein Motorrad zu wechseln und konnte danach nur mehr den sechsten Platz erreichen, indem er zwei Runden vor Schluss Petrucci überholte.

Jorge Lorenzo hatte ein unglückliches Rennen, nachdem der Spanier die ersten drei Runden lang führen konnte und in der fünften Runde in die Box zurückkehrte. Unglücklicherweise lief der Motorradwechsel nicht reibungslos ab, was ihn wertvolle Zeit kostete, wodurch er als 19. auf die Strecke zurückkehrte. Er konnte sich danach nur mehr auf den 15. Platz vorkämpfen.

In der Gesamtwertung bleibt Dovizioso auf dem dritten Platz, 21 Punkte hinter Marquez, während sich Lorenzo auf dem zehnten Platz mit 66 Punkten befindet.

Andrea Dovizioso (Ducati Team #04) – Sechster

“Leider war es ein schwieriges Rennen und wir konnten uns nicht für die richtige Strategie entscheiden. Im Nachhinein hätte ich früher reinkommen sollen und auf die Slicks wechseln, wie meine Gegner es taten. Als ich auf die Strecke zurückkehrte und erfuhr dass ich auf dem 16. Platz war, biss ich einfach meine Zähne zusammen um wenigstens einen sechsten Platz rauszuholen. Natürlich sind auch die 10 Punkte die wir heute erreichten wichtig für die Meisterschaft, aber das Wochenende hätte besser enden können.“

Jorge Lorenzo (Ducati Team #99) – Fünfzehnter

“Das heutige Rennen war eine echte Schande. Das Wetter war wirklich unberechenbar und es hörte auf zu Regnen als ich ein gutes Tempo auf der feuchten Strecke hatte. Ich fühlte mich sehr gut und denke dass wir um den Sieg hätten kämpfen können, wenn das Wetter gleich geblieben wäre. Danach hatten wir einen Fehler beim Motorradwechsel, der mir den Rest des Rennens zerstörte. Als mir das Team signalisierte in die Box zu kommen war das Motorrad noch nicht fertig. Natürlich werden wir aus diesem Fehler lernen und ihn nicht noch einmal machen, aber das Positive ist, dass wir immer schnell waren, sowohl im Trockenen als auch im Nassen. Nun gehen wir auf eine Strecke wo wir die Favoriten sind und wir werden alles geben um diesen Ansprüchen gerecht zu werden.“