MotoGP 2018 - Rennen 4 - Jerez de la Frontera

Das Rennen nahm ein unglückliches Ende für die beiden Ducati Team Fahrer: Lorenzo und Dovizioso sind in einen Unfall verwickelt und stürzen auf Platz 2 und 3.

Jorge Lorenzo hatte einen hervorragenden Start, sicherte sich nach der ersten Kurve die Führung und konnte diesen bis zur 7. Runde verteidigen, in welcher er von Marquez überholt wurde. Den zweiten Platz konnte der spanische Fahrer bis zur 17. Runde verteidigen, jedoch kam es in der folgenden Runde zu einem Unfall zwischen ihm, Dovizioso und Pedrosa.

Andrea Dovizioso startete in Reihe 3 und sicherte sich nach kurzer Zeit den 3. Platz. Der Italiener positionierte sich dann im Windschatten von Lorenzo und versuchte ihn am Anfang der 18. Runde zu überholen, ging in Kurve 6 weit und wurde in den Unfall zwischen seinem Team Kollegen und Pedrosa involviert. Für alle 3 Fahrer war somit das Rennen beendet.

Andrea Dovizioso (Ducati Team #04) – DNF

„Wie schade! Auf der einen Seite bin ich zufrieden mit dem Gefühl, das ich mit meinem Motorrad hatte, meiner Geschwindigkeit und wie ich das Rennen gefahren bin: von hinten zu starten und Plätze gut zu machen, die Runden fast in der gleichen Geschwindigkeit wie Marquez, der das Rennen gewonnen hat, zu fahren ist eine richtige Befriedigung. Aber am Ende des Tages gehe ich ohne Punkte nach Hause, was ein negatives Ergebnis ist. Wir kämpfen gegen einen sehr starken Fahrer und können es uns eigentlich nicht leisten 20 Punkte zu verlieren. Zum Sturz: Ich bremste am Limit, denn ich habe seit ein paar Runden versucht Jorge zu überholen; Ich holte weit aus und Jorge machte das ebenfalls, Dani sah eine Chance und ergriff sie zu schnell. Am Ende war es Unglück, dass sie mich beim Sturz auch mitgenommen haben.“

Jorge Lorenzo (Ducati Team #99) – DNF

„Ich bin sehr enttäuscht über den Sturz, besonders weil 3 der fairsten Fahre involviert waren und aus diesem Grund will ich nicht weiter ins Detail gehen. Wir hatten sicherlich sehr viel Unglück und es war ein Rennvorfall: Dani erfgriff natürlich seine Chance und ich möchte niemandem die Schuld geben. Es tut mir besonders Leid für Andrea und Ducati. Ich bin zufrieden mit dem guten Rennen, das wir gefahren sind, meinem explosiven Start und unserer Entschlossenheit. Außerdem bin ich glücklich über die Arbeit die das Team über das ganze Wochenende geleistet hat. Das Rennen war ein großer Schritt in unserer Entwicklung und wir sind auf dem richtigen Weg.“