Die WorldSBK-Saison 2026 begann an diesem Wochenende offiziell auf der legendären Rennstrecke von Phillip Island (Australien). Nach zwei Testtagen Anfang der Woche fanden am Freitag Morgen die ersten freien Trainingssitzungen statt, begleitet von warmem Sonnenschein, der auch für die Nachmittagssitzung ideale Wetterbedingungen garantierte. Wie schon bei den Testfahrten belegte Nicolò Bulega sowohl im FP1 als auch im FP2 den ersten Platz und arbeitete intensiv an der Reifenwahl, darunter auch ein produktiver Long Run, bei dem er konstant Rundenzeiten im niedrigen 1:29er-Bereich fuhr. Iker Lecuona machte weiterhin stetige Fortschritte und erzielte am Nachmittag die siebtschnellste Zeit (Achter in der Gesamtwertung), nur zwei Zehntelsekunden hinter der ersten Startreihe.
Der Samstag auf Phillip Island war für das Team Aruba.it Racing – Ducati mit dem Sieg von Nicolò Bulega und dem sechsten Platz von Iker Lecuona voller Spannung. Bulega holte sich zunächst seine zehnte Superbike-Poleposition und sicherte sich dann den 450. Sieg für Ducati in dieser Kategorie. Bulega führte das Rennen von Anfang bis Ende an und bestätigte damit sein außergewöhnliches Gespür für die australische Rennstrecke, auf der er schon im vergangenen Jahr einen fantastischen Hattrick erzielte. Lecuona fand in der Superpole nicht die richtigen Bedingungen, um seine beste Leistung zu zeigen, und musste daher von Platz 13 starten. Der spanische Fahrer lieferte jedoch ein äußerst solides Rennen und belegte den sechsten Platz.
Nach seinem Sieg am Sonntag im Superpole-Rennen, das er nach einem schlechten Start (P4 in der ersten Runde) mit einer großartigen Aufholjagd für sich entscheiden konnte, zeigte Bulega in Rennen 2, das bei starkem Regen ausgetragen wurde, eine perfekte Leistung.
Auch für Iker Lecuona verlief der Sonntag sehr positiv: Er startete als 13. ins Superpole-Rennen und musste in der ersten Runde ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wodurch er auf den letzten Platz zurückfiel. Mit Entschlossenheit und einem sehr präzisen Renntempo holte er Position um Position auf, wurde Neunter und sicherte sich damit die dritte Startreihe für das zweite Rennen. Der Start war nicht ideal, aber erneut war der Spanier sehr präzise und konnte um die Top 5 kämpfen und schließlich den achten Platz belegen.

































