240,5 PS. 16.500 U/MIN. THIS IS RACING!
Ducati Panigale V4 R ist ein Motorrad mit technischen Lösungen, die bisher der MotoGP- und WorldSBK-Weltmeisterschaft vorbehalten waren. Das Serienmodell Panigale V4 R, das einem Rennmotorrad am nächsten kommt, wurde erheblich weiterentwickelt und in allen Bereichen verbessert. Das Herz ist das neue 998 ccm Desmosedici Stradale R Triebwerk, ein Motor, der im sechsten Gang eine Höchstdrehzahl von 16.500 U/min erreicht (16.000 in den anderen Gängen) und eine maximale Leistung von 218 PS bei 15.500 U/min abliefert, absolute Benchmark-Werte in der Welt der Supersportmotorräder dieser Hubraumklasse.

Corse Design
€ 54.895,00
CO2: 182 g/km | NoVA: 30% + 640,00 € ***
106 dB(A) Nahfeldpegel
Features

ELEKTRONIK
Verbesserungen bei allen Systemen
Um die Panigale V4 R zum optimalen Werkzeug auf der Rennstrecke zu machen wurden zahlreiche elektronische Entwicklungen, die Teilweise bereits bei der Panigale V4 '22 und '23 zu finden waren implementiert: Neue Power Mode Strategie, Track EVO Anzeige am Dashboard, Assistenzsysteme mit individueller Kalibrierung in jedem Gang, Verfeinerung von Ducati Traction Control, verbessertes Ride By Wire System, die neue Engine Brake Control Strategie EVO 2, geänderte DQS Logik, neue Lüftersteuerung…

GASGRIFF
Kein Spiel, volle Kontrolle
Um das Fahrgefühl zu verbessern, wurde ein Gasgriff entwickelt, der 50 % kompakter ist und das Radial- sowie Axialspiel auf ein Minimum reduziert. Dadurch weist er praktisch kein Gasspiel mehr auf und verbessert deutlich die Dosierbarkeit.

EBC EVO2
Optimiert in jedem Gang
Das EBC EVO 2-System unterstützt den Fahrer dabei, das Motorrad auch bei extremen Bremsmanövern am Kurveneingang zu stabilisieren. Dies geschieht durch die Regulierung des Motorbremsmoments, der Kraft, die vom Motor beim Bremsen auf das Hinterrad wirkt. Die EVO 2-Version setzt auf eine unterschiedliche Kalibrierung in jedem Gang der drei auswählbaren Interventionslevel. In der ersten Phase des Bremsvorgangs, wenn das Hinterrad nur wenig belastet wird, wird die Motorbremsleistung reduziert. Mit zunehmender Annäherung an die Kurvenmitte, wo die Motorbremse am meisten zur Verlangsamung des Motorrads und zum Schließen der Linie beiträgt, wird die Motorbremswirkung sukzessiv erhöht. Diese Strategie verbessert Stabilität und Präzision in der Kurve.

DQS SYSTEM
Unterschiedlich bei Teillast oder Vollgas
Die neue DQS-Strategie reagiert bei Teillast und Vollgas unterschiedlich. Im Teillastbereich, wo das System bisher die Einspritzung unterbrochen hat, wird die Intervention nun durch eine Verzögerung des Zündzeitpunkts erzielt und dadurch werden die Schaltvorgänge im Straßenbetrieb flüssiger. Beim Schalten mit voll geöffneter Drosselklappe, einer im Rennsport typischen Situation, setzt die Strategie weiterhin auf eine Einspritzunterbrechung. Allerdings wurde die Phase der Drehmomentrückgabe verfeinert, was für mehr Stabilität und einen gleichmäßigeren, effizienteren Schub sorgt und sich positiv auf die Rundenzeiten auswirkt.

KÜHLUNG
Neue Steuerung des Lüfters
Zusätzlich zu den aerodynamischen Verbesserungen wurde auch die Strategie zur Steuerung der Kühllüfter geändert, die nun ein besseres Management der Betriebstemperaturen ermöglicht und gleichzeitig die für das Ende von Rennstrecken-Sessions typische Hitzeentwicklung reduziert. Darüber hinaus garantiert diese Strategie einen höheren thermischen Komfort für den Fahrer im Straßenbetrieb.


DIE BASIS
Von der Rennstrecke auf die Straße!
Man kann ein Serienmotorrad nehmen und dieses für die Superbike-Weltmeisterschaft aufbauen oder man baut ein Rennmotorrad und anschließend wird es für die Straße adaptiert, wie bei Ducati. Die neue Ducati Panigale V4 R 2023 ist auf den ersten Blick an den Carbon-Winglets und der von der MotoGP inspirierten Lackierung mit dem weißen Startnummernfeld und der Nummer "1" zu erkennen. Sie ist auch ab 2023 die Basis von Ducati in der Superbike Weltmeisterschaft, wo das Reglement wenig Platz lässt - da muss das Homologationsmotorrad optimal passen.

MOTOR
Für den Rennsport entwickelt
Im Gegensatz zum 1.103 cm³ großen Desmosedici Stradale, der auf eine lineare Leistungsentfaltung und exzellentes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen für optimalen Straßenbetrieb ausgelegt wurde, besitzt die R-Version des 998 cm³ Desmosedici Stradale einen extremeren Charakter, mit dem klaren Ziel die beste Basis für die Superbike-Weltmeisterschaft zu schaffen. Der Desmosedici Stradale R Motor wurde mit leichteren Komponenten bestückt und der Einlasstrakt wurde Strömungstechnisch überarbeitet, mit 56 mm Drosselklappenkörpern (+4 mm) bestückt. Die Ducati Rennabteilung hat noch weitere Verbesserungen durchgeführt: eine neu konstruierte Ölpumpe mit minimierten Leistungsverlusten und einen 100 Gramm leichteren Lichtmaschinenrotor. Die höheren Drehzahlen erfordern auch aufwendigere Komponenten. So kommen Titanpleuel (jeweils 100 Gramm leichter als bei V4), Titaneinlassventile mit Titanventilkeilen, eine Kurbelwelle aus geschmiedetem Stahl mit reduziertem Hub und Lagern aus einer Messinglegierung (1.100 Gramm leichter), ein Racing-Kolben mit DLC-Beschichtung und je einem Kompressions- und Ölabstreifring, Nockenwellen mit schärferen Steuerzeiten und ein P08 Racing Luftfilter zum Einsatz. Dies ermöglichte ein schnelleres Hochdrehen des Motors, verschiebt die Drehzahlgrenze nach oben und verbessert die Beschleunigung. Das Ergebnis sind superspontane 218 PS (160 kW) Maximalleistung bei 15.500 U/min (EURO 5 Version) und im sechsten Gang eine Höchstdrehzahl von 16.500 U/min (16.000 in den anderen Gängen). Die maximale Leistung liegt etwas unter dem Vorgängermodell, was auf die Auspuffanlage zurückzuführen ist, die die strenge Euro-5-Homologation erfüllt. Das volle Potenzial dieses Motors kommt jedoch auf der Rennstrecke zum Ausdruck, wenn die Akrapovič Racing Auspuffanlage montiert wird, die eine Leistung von 237 PS - 3 PS mehr als beim Vorgängermodell - ermöglicht.

RACING ÖL
Mehr Leistung durch Additive
Bei der Entwicklung des Desmosedici Stradale R wurde gemeinsam mit Shell und Ducati Corse ein spezielles Hochleistungsöl entwickelt. Dieses neue High-Performance-Öl reduziert die mechanische Reibung um 10 % und führt zu einer Steigerung der Maximalleistung um 3,5 PS – am Drehzahlbegrenzer sogar um bis zu 4,5 PS. Die Zusammensetzung des Öls basiert auf der Verwendung von Rennsport-Additiven, die speziell für Motoren mit sehr hohen Drehzahlen und Trockenkupplung entwickelt wurden. Diese Substanzen, die dem Öl zugesetzt werden, sichern maximale Leistung bei optimaler Schmierung. In Verbindung mit der Akrapovič-Racing-Auspuffanlage und dem Shell Racing-Öl erreicht die Panigale V4 R damit die unglaubliche Spitzenleistung von 240 PS.

AERODYNAMIK
Von der Simulation in den Windkanal
Das Aerodynamikpaket der Panigale V4 R hat Ducati Corse in Zusammenarbeit mit dem Ducati Design Center entwickelt. Das Ergebnis ist ein Motorrad im unverfälschten Panigale Stil, das die Bedürfnisse eines Superbike Rennmotorrads vollständig erfüllt. Die Entwicklung des Aerodynamikpakets lief wie bei den MotoGP Teilen ab: Erst wurden CFD-Simulationen (Computational Fluid Dynamics) gefahren, gefolgt von der Optimierung der Formgebung an einem großen Windkanalmodell. Die Verkleidung wurde so aerodynamisch optimiert und mit zusätzlichen Luftkanälen ausgestattet, um die Kühlung und damit die Leistung des Motors zu verbessern. Über eine kleine Öffnung auf der linken Verkleidungsseite wird auch die Kühlung des Quickshifters verbessert. Die neue Verkleidung entspricht dem World Superbike Reglement.

WINGLETS
Schlanker und effektiver
Ein besonderes Merkmal der Panigale Modelle sind die Winglets. Diese Flügel, die bei der Panigale V4 R 2023 noch kompakter und dünner sind (-40% beim Hauptflügel, -50% bei den Flügelklappen) haben ein trapezförmiges Layout mit einem konischen Profil von der Wurzel bis zur Spitze. In Verbindung mit dem Verkleidungsdesign erhöhen die Flügel den Gesamtabtrieb erheblich (+30 kg bei 270 km/h). Größerer Abtrieb reduziert das „Schwimmen“ des Vorderrads bei hoher Geschwindigkeit und die Wheelie-Neigung – zusätzlich steigt die Stabilität beim Bremsen bis zum Einlenkpunkt und durch die Kurve. Dies ermöglicht es dem Fahrer – trotz eines leichten Anstiegs des Lenkmoments durch die erhöhte Stabilität und reduzierten Eingriffe der Assistenzsysteme die Rundenzeiten zu senken. Der Fahrer kann so das Gas länger offenhalten, später Bremsen und auch in Schräglage hinein bremsen.

SCHWINGENDREHPUNKT
Grip-Optimierung in vier Stufen
Die Verstellbarkeit des Schwingendrehpunkts bei der Ducati Panigale V4 R ist ein wesentliches Feature, das die Maschine von einem Sportmotorrad zu einem echten Racebike erhebt – und zwar mit einem entscheidenden Fokus: maximale Fahrwerksanpassung für optimale Traktion und Stabilität beim Beschleunigen. Beim harten Beschleunigen auf bestimmten Rennstrecken verlagert sich das Gewicht nach hinten. Das Heck „sackt“ ein, die Geometrie des Motorrads verändert sich, und es kann zu einem Effekt kommen, der als „Squat“ bezeichnet wird – das Hinterrad wird entlastet, Traktion geht verloren, und das Motorrad beginnt, instabil zu werden. Genau hier setzt die Möglichkeit an, den Schwingendrehpunkt zu verändern. Wird der Schwingendrehpunkt angehoben, wirkt das dem Einsinken des Hecks beim Beschleunigen gezielter entgegen (mehr Anti-Squat). Das bedeutet: Das Motorrad bleibt stabiler, das Fahrwerk arbeitet kontrollierter, die Traktion wird verbessert, und das Bike beschleunigt sauberer aus der Kurve heraus. Auch im Zusammenhang mit dem Reifenverschleiß hat die optimale Anpassung des Schwingendrehpunkts großen Einfluss. Bei der Panigale V4 R kann der Schwingendrehpunkt mittels exzentrischer Verstellung in vier Stufen à 2 mm angepasst werden und ermöglicht so eine optimale Anpassung an Leistung, Grip und Fahrwerksverhalten – was letztlich über Sekunden auf der Rennstrecke entscheiden kann. Für ambitionierte Trackday-Fahrer oder Profis ist diese Einstellmöglichkeit ein echter Vorteil – denn wer das Fahrwerk kontrolliert, kontrolliert das Rennen.

GABELBRÜCKE
Geschmiedet. Nummeriert. Exklusiv.
Die Gabelbrücken sind elementare Bestandteile eines jeden Fahrwerkkonzepts. Bei Panigale und Streetfighter V4 sorgen geschmiedete Gabelbrücken für eine perfekte Verbindung von Gabel und Lenkkopf. Gleichzeitig erlaubt die Dreifach-Klemmung, mit reduzierten Anzugsmomenten der Klemmschrauben zu arbeiten und so die Gabel nicht zu stark unter Druck zu setzen. Die Gabelbrücke der Panigale V4 R hat jedoch nicht nur die Aufgabe, der Gabel festen Halt zu geben – sie trägt auch die laufende Nummer des jeweiligen Motorrads, die mit der Fahrgestellnummer übereinstimmt. Ein Detail, das ihre Exklusivität eindrucksvoll unterstreicht.


GABEL
Öhlins Technik aus der Superbike-WM
Aufgrund ihrer fast ausschließlich rennstreckenspezifischen Nutzung ist die Panigale V4 R nicht mit den semiaktiven, elektronisch einstellbaren Komponenten der V4 S ausgestattet, sondern verfügt über mechanische Federelemente mit Nadelventilen des schwedischen Herstellers Öhlins. Eine 43 mm NPX 25/30-Gasdruckgabel mit TiN-beschichteten Standrohren, einem 25 mm großen Kolben im linken Gabelholm zur Regulierung der Druckstufe und einem 30 mm großen Kolben im rechten Gabelholm für die Zugstufe kommt zum Einsatz. Die NPX-Bauweise, wie sie auch in der WorldSBK verwendet wird, minimiert die Gefahr von Ölkavitationen. Das Ergebnis ist eine verbesserte Fahr- und Bremsstabilität beim Anbremsen sowie eine bessere Absorption von Bodenwellen, was sich in einem besseren Fahrgefühl niederschlägt.

FEDERBEIN
Öhlins TTX-Technologie inside
Auch hier vertraut Ducati auf im Rennsport entwickeltes und erprobtes Know-how von Öhlins und setzt ein Öhlins-TTX-Federbein ein. Die Vorteile der TTX-Technologie liegen in der vollständig getrennt voneinander arbeitenden Zug- und Druckstufendämpfung und einem dadurch deutlich reduzierten Risiko der Kavitation (Dampfblasenbildung). Das Federbein ist mechanisch einstellbar in Zugstufe, Druckstufe und Federvorspannung – Letzteres per Remote Control. Die Federrate wurde von 80 auf 85 N/m erhöht, um die längere Schwinge auszugleichen. Federbein und Gabel sind für die Montage linearer Federwegsensoren vorbereitet, die zusätzliche Daten an den Ducati Data Logger (DDL) übermitteln. Sowohl die Sensoren als auch der DDL sind als Originalzubehör erhältlich. Dieses professionelle Data-Recording-System von Ducati erleichtert und beschleunigt die optimale Abstimmung.

LENKUNGSDÄMPFER
Öhlins Technologie
Der einstellbare Lenkungsdämpfer vom schwedischen Top-Hersteller Öhlins verhindert Unruhe im Fahrwerk, selbst wenn das Vorderrad aufgrund der brachialen Leistung zeitweise den Bodenkontakt verliert. Bei dieser Performance ein unverzichtbares Equipment.

FELGEN
Weg mit dem Gewicht wo es nicht gebraucht wird!
Felgen müssen robust und gleichzeitig leicht sein, möglichst wenig Material ganz außen, um ein geringes Trägheitsmoment zu haben. In diesem Zusammenhang haben die Struktur und Dichtheit des Materials große Bedeutung. Die geschmiedeten 3/9-Speichen-Leichtmetallfelgen durchlaufen einen aufwendigen Produktionsprozess mit einer ausgeklügelten Technologie. Es handelt sich um ein Schmiedeverfahren, bei dem das Metall in einer Form mit Hilfe einer Presse verformt und verdichtet wird, nachdem es auf hohe Temperatur gebracht wurde. Das Ergebnis: Leichtere Felgen und ein dadurch reduzierter gyroskopischer Effekt bringt ein Plus an Fahrdynamik und wirkt sich positiv auf die Brems-Performance aus. Zusätzlich reduziert sich das Aufstellmoment bei Bremsmanövern in Schräglage.

BATTERIE
Mehr Energie, weniger Gewicht
Durch den Einsatz einer Lithium-Ionen-Batterie konnte das Gewicht weiter reduziert werden. Neben der Gewichtseinsparung bietet dieser Batterietyp zahlreiche Vorteile: Er ermöglicht tausende Ladezyklen und überzeugt durch eine deutlich längere Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Akkus, da kein Memory-Effekt auftritt. Lithium-Ionen-Batterien enthalten außerdem keine Säure, wodurch das Risiko von Auslaufen entfällt. Ein weiterer Vorteil ist der deutlich höhere Startstrom, der den Motor auf Knopfdruck zuverlässig zum Leben erweckt.

LIEFERUMFANG
Abdeckungen inklusive!
Wer seine V4 R in ihrem bevorzugten Habitat - auf der Rennstrecke - zum Einsatz bringt und dafür Spiegel und Kennzeichenhalter entfernt, findet im Lieferumfang eine Abdeckung für die Spiegel und Kennzeichenhalteraufnahme. Des weiteren wird die Panigale V4 R 2023 auch mit dem DDA+ Kit geliefert.


ZUBEHÖR
Auspuffanlage, Carbon, Felgen...
Um perfekt für den Rennstreckeneinsatz vorbereitet zu sein, bietet Ducati Performance eine breite Palette an Zubehörteilen an, mit denen die Panigale V4 R vervollständigt und veredelt werden kann. Den Anfang macht die Akrapovic-Titan-Racing-Auspuffanlage, die das ohnehin schon reduzierte Gewichts-/Leistungsverhältnis der V4 R dank einer Gewichtseinsparung von 5 kg und der Leistungssteigerung auf bis zu 237 PS verbessert. Der Auspuff wird mit einem speziellen Mapping geliefert, mit dem alle DTC-, DWC-, DPL- und DSC-Parameter an die neue Leistung des Motorrads angepasst werden. Eine weitere Gewichtsreduzierung ist durch die Montage von Magnesiumfelgen möglich, die eine Gewichtseinsparung von 0,7 kg (-10%) im Vergleich zu den bereits leichten Schmiedefelgen der Erstausrüstung garantieren und alle Aspekte der Dynamik und vor allem die Wendigkeit am Kurveneingang und bei Richtungswechseln verbessern. Zur besseren Anpassung der Sitzposition sind verstellbare Fahrerfußrasten aus Aluminium erhältlich, die von Ducati Corse in Zusammenarbeit mit Rizoma entwickelt wurden. Sie sind mit klappbaren gelagerten Brems- und Schaltpedalen ausgestattet, um die Bruchgefahr im Falle eines Sturzes zu minimieren, und verwenden das serienmäßige DQS, das sowohl als traditioneller Schalthebel als auch als Reverse/Racing Shifter konfiguriert werden kann. Das Boxenstopp-Zubehörpaket bietet Reifenwärmer und Boxenständer, damit Sie Ihre Rennsessions unter den besten Bedingungen absolvieren können. Diejenigen, die Slick- oder Regenreifen verwenden möchten, können die Software DTC EVO 3 Upgraden. Um die Panigale V4 R weiter zu veredeln, gibt es auch zahlreiche hochwertig gefertigte Carbon Teile, vom hinteren Kotflügel über den Schleifschutz für Rahmen, Schwinge und Kurbelgehäuse, bis zu den Kühlkanälen für die vorderen Bremsen, die die Bremsleistung auf der Rennstrecke verbessern und das Bremsen effizienter und konstanter machen.


RACE INSPIRED
Mit dem Know-How von 54 WM-Titeln
Ducati hat in der Superbike-Weltmeisterschaft mehr Rennen gewonnen als alle anderen Hersteller zusammen und dominiert seit Jahren die MotoGP-Rennserie. Technologische Entwicklungen entstehen genau dort – sei es durch das enorme Wissen rund um Aerodynamik oder durch die Optimierung der Assistenzsysteme. Jede Panigale ist ein Konzentrat aus der Erfahrung von 36 Superbike-Weltmeistertiteln (16× Fahrer- und 20× Herstellerwertung) sowie 18 MotoGP-Weltmeistertiteln (5× Fahrer-, 7× Konstrukteurs- und 6× Teamwertung). Die Panigale V4 R 7G profitiert massiv von diesem Know-how aus den Königsklassen des Motorsports – und wird zur technologischen Basis für die Superbikes der Zukunft.

BETRIEBSKOSTEN
Servicekosten überraschend fair
Die Annahme, dass Ducatis aufgrund ihrer einzigartigen Desmodromik teurer in der Wartung sind, ist schlichtweg falsch. Dank präziser Fertigung und kontinuierlicher Verbesserungen bei den Materialien ist ein Ventilservice erst nach 24.000 Kilometern erforderlich. Aufgrund dieser geringen Wartungsfrequenz können Ducatis problemlos mit anderen Motorrädern in Bezug auf Servicekosten mithalten.

LEISTUNG
218 PS in Serie, bis 239 Möglich
Der Desmosedici Stradale R – das Bindeglied zwischen dem 1.103 cm³ V4 der Panigale V4 und dem MotoGP-Motor – hebt die Leistung eines straßenzugelassenen Motors in beispiellose Höhen. Für den Einsatz in der Superbike-Weltmeisterschaft konzipiert, hat dieser 998 cm³-Motor zahlreiche Änderungen erfahren, die ihn noch dichter an das MotoGP-Aggregat bringen. Der Panigale V4 R-Motor leistet maximal 218 PS (162 kW) bei 15.500 U/min (EURO5+-Homologationswerte) und hat ein Verdichtungsverhältnis von 14,0:1. Der Drehzahlbegrenzer erlaubt 16.000 U/min, im sechsten Gang sogar 16.500 U/min. Diese Werte – beeindruckend für einen 998 cm³-Motor – lassen sich aber noch weiter steigern. Mit dem Ducati Performance Racing-Auspuff von Akrapovič und einem neuen Racing-Öl von Shell kann eine Leistung von 239 PS erreicht werden.

FAHRZEUGGEWICHT
Weniger ist viel mehr
Gewicht spielt gerade bei Motorrädern eine entscheidende Rolle. Bei Ducati steht Leichtbau im Fokus, denn geringes Fahrzeuggewicht beeinflusst maßgeblich die Agilität und Performance. Ducati investiert in fortschrittliche Materialien wie Aluminium und aufwendige Gussverfahren wie den Vakural-Druckguss, um die leichtesten Motorräder zu schaffen. Diese Gewichtsreduktion macht sich bei der Fahrt deutlich bemerkbar – einfach eine Probefahrt machen und den Unterschied spüren.

MOTORKONZEPT
V4 mit MotoGP-DNA
Die enge Zusammenarbeit mit Ducati Corse hat zu einem Motor geführt, der kompakt, leicht und zugleich äußerst leistungsstark ist. In der 90-Grad-V-Bauweise gleichen sich die Massenkräfte erster Ordnung konstruktionsbedingt aus, sodass auf eine Ausgleichswelle zur Reduzierung von Vibrationen verzichtet werden kann. Das spart nicht nur Gewicht, sondern verbessert auch die Drehfreudigkeit und Leistungsentfaltung des Motors. Im Vergleich zu einem klassischen Reihenvierzylinder ermöglicht die kompaktere Bauweise der V-Anordnung eine bessere Massenzentralisierung sowie eine geringere Stirnfläche, was die Aerodynamik verbessert. Zusätzlich reduziert die kürzere Kurbelwelle den gyroskopischen Effekt – ein klarer Vorteil für die Fahrdynamik, insbesondere bei schnellen Richtungswechseln. Das Desmosedici-Stradale-Triebwerk ist um 42 Grad nach hinten geneigt – wie bei den MotoGP-Motoren von Ducati. Diese Neigung verbessert die Gewichtsverteilung, schafft Platz für größere Kühler und erlaubt es, den Schwingendrehpunkt so weit wie möglich nach vorn zu verlagern.


PLEUEL
Formel 1 trifft MotoGP
Gebohrte Titan-Pleuel – Hightech aus Formel 1 und MotoGP – sind erstmals in der Panigale V4 R 2023 in einem Serienmotorrad verbaut. Die Bohrung wurde längs mit einem Durchmesser von 1,6 mm ausgeführt und verbessert die Schmierung sowie die Zuverlässigkeit und Lebensdauer unter den extremen Bedingungen des Rennsports.

KOLBEN
MotoGP Technologie in Serie
Das horizontal geteilte Leichtmetall-Motorgehäuse ist im Kokillengussverfahren gefertigt. Das obere Kurbelgehäuse beherbergt vier Aluminium-Zylinderlaufbuchsen, deren Nikasil-Beschichtung Verschleiß und Reibung minimieren. Die 81 mm großen Kolben aus gegossenem Aluminium sind bei der Panigale V4 R mit nur ein Kompressionsring - und einem Ölabstreifring versehen und nach der “box in box”-Technologie konstruiert: Hierbei wurde besonders auf die Kolbenhemdhöhe und Unterboden-Materialstärke geachtet, um Verschleiß und Massenträgheitskräfte zu reduzieren, ohne die notwendige Steifigkeit und Festigkeit zu beeinträchtigen. Erstmals bei einem Straßenmotor wird bei der Panigale V4 R 2023 der Kolben mit einer DLC-Oberflächenbehandlung (Diamond Like Carbon) versehen, um so die Reibung zwischen Kolben und Laufbuchse zu verringern. Die Kolben haben außerdem eine neue Geometrie, die sie um 5 Gramm leichter macht (das entspricht 2 % ihres Gewichts), wodurch die Trägheitskräfte reduziert und die Zuverlässigkeit weiter erhöht wird.

DESMO
Legendäre Ventilsteuerung
Desmo, abgeleitet von „Desmodromik“, bezeichnet die legendäre Ventilsteuerung, mit der Ducati im Rennsport weltberühmt wurde. Diese Technologie sorgt seit 1956, beginnend mit der Desmo 125, für überragende Performance und außergewöhnliche Haltbarkeit. Bis heute schöpfen alle Ducati-Sportmotorräder, insbesondere die Desmosedici MotoGP-Rennmaschinen, ihre herausragende Leistung und Zuverlässigkeit aus diesem innovativen Ventiltrieb. Anders als bei herkömmlichen Motoren, bei denen die Ventile durch Spiralfedern geschlossen werden, übernimmt bei der Desmodromik ein zweiter Kipphebel diese Aufgabe – das Ventil wird also nicht nur geöffnet, sondern auch mechanisch ohne Ventilfeder geschlossen. Diese Konstruktion bietet erhebliche Vorteile: Sie reduziert den Drehwiderstand, ermöglicht eine extrem präzise Steuerung der Ventilbewegung, extreme Steuerzeiten, große Ventildurchmesser und hohe Drehzahlen – ein entscheidender Beitrag zur hohen Performance bei minimalem Energieeinsatz auf und neben der Rennstrecke.

VENTILTRIEB
Hybrid – Kette und Zahnrad
Die Nockenwellensteuerung des Desmosedici-Stradale-Motors erfolgt über zwei Steuerketten. An der vorderen Zylinderbank überträgt die Steuerkette die Antriebskraft zunächst auf die Einlassnockenwelle, die wiederum über ein Zahnradpaar die Auslassnockenwelle antreibt – ein Hybrid aus Ketten- und Zahnradantrieb. An der hinteren Zylinderbank treibt die Steuerkette hingegen die Auslassnockenwelle direkt an, die dann die Einlassnockenwelle über Zahnräder mitbewegt. Diese Konfiguration reduziert Kraftverluste und erhöht die Zuverlässigkeit. Die Steuerkette der vorderen Bank verläuft auf der rechten Motorseite und wird direkt von der Kurbelwelle über ein Zahnrad im Primärtrieb angetrieben. Der Nockenwellenantrieb der hinteren Bank befindet sich auf der linken Seite des Motors und nutzt ebenfalls ein Zahnrad an der Kurbelwelle zur Kraftübertragung.

VENTILE
Titanium-Einlassventile in Serie
Vier Nockenwellen bedienen die 16 Ventile. Während die Einlassventile einen Durchmesser von 34 mm haben, aus Titanium gefertigt sind und – wie bei Rennmotoren – mit Titankeilen fixiert werden, weisen die Auslassventile einen Durchmesser von 27,5 mm auf. Die Ventilsitze sind aus Sintermetall gefertigt.


NOCKENWELLEN
Schärfere Steuerzeiten, mehr Ventilhub
Die Köpfe des R-Motors sind das Ergebnis einer aufwendigen strömungstechnischen Studie, die zur Entwicklung neuer Einlasskanäle führte. Bei der Panigale V4 R 2023 kommen auch Nockenwellen mit einem schärferen Profil zum Einsatz. Der Nockenhub wurde einlassseitig um 1 mm erhöht und die Länge der variablen Ansaugtrichter optimiert (-5 mm). Diese Änderungen verbessern das Strömungsverhalten bei hohen Drehzahlen und erhöhen somit die maximale Leistung in Verbindung mit der Racing Auspuffanlage.

KURBELWELLE
Gegenläufig gedreht!
Normalerweise dreht sich die Kurbelwelle bei Serienmotorrädern in die gleiche Richtung wie die Räder. In der MotoGP jedoch kommen Kurbelwellen zum Einsatz, die in entgegengesetzter Richtung rotieren. Diese Bauweise beeinflusst zwei wesentliche Aspekte der Fahrdynamik positiv: die gyroskopische Wirkung und die Massenträgheitskräfte. Die Reduzierung des gyroskopischen Effekts verbessert das Handling und erhöht die Agilität des Motorrads, insbesondere bei schnellen Richtungswechseln. Zudem beeinflusst die Massenträgheit das Fahrverhalten erheblich. Bei konventionell drehenden Kurbelwellen erzeugt das Antriebsdrehmoment eine Aufwärtskraft, die die Tendenz zum Wheelie verstärkt. Eine gegenläufig rotierende Kurbelwelle hingegen erzeugt eine gegenläufige Kraft, die die Front des Motorrads nach unten drückt und somit die Neigung zum Wheelie reduziert. Diese Wirkung zeigt sich auch beim starken Bremsen, wo die gegenläufig rotierende Kurbelwelle dem Anheben des Hinterrads entgegenwirkt. Aufgrund dieser Vorteile haben sich die Entwickler von Ducati beim Desmosedici-Motor für diese fortschrittliche Technik entschieden. Allerdings erfordert diese Bauart eine zusätzliche Zwischenwelle, die sogenannte Umkehrwelle, um sicherzustellen, dass das Getriebe und das Hinterrad in der richtigen Richtung, also vorwärts, rotieren. Bei der Ermittlung von Motorleistungsdaten an der Kurbelwelle, insbesondere bei Messungen über das Hinterrad, muss daher die Umkehrwelle berücksichtigt werden. Auf Rollenprüfständen ist deshalb ein spezieller Korrekturfaktor von 0,98 anzuwenden.

GETRIEBE
Racing Übersetzungsverhältnisse
Um die Performance auf der Rennstrecke zu verbessern, hat die Panigale V4 R, wie schon die Panigale V4 S 2022, die Übersetzungsverhältnisse von den Motorrädern in der Superbike-Weltmeisterschaft übernommen. So wurde der erste (+11,6 %), der zweite (+5,6 %) und der sechste Gang (+1,8 %) steifer übersetzt. Der erste Gang ist somit in einer größeren Anzahl von Kurven nutzbar und bietet die Vorteile einer höheren Motorbremswirkung beim Anbremsen und einer besseren Beschleunigung. Darüber hinaus ermöglicht der kleinere Sprung zwischen dem ersten und dem zweiten Gang dem DQS effektiver zu arbeiten, und so für eine noch flüssigere Beschleunigung zu sorgen. Auf schnellen Rennstrecken ermöglicht der etwas längere sechste Gang mehr Top Speed.

KUPPLUNG
Kleiner, leichter mit Anti-Hopping Funktion
Der Desmosedici Stradale R-Motor ist mit einer Trockenkupplung ausgestattet, die aus der Entwicklung der vom offiziellen Ducati-Team in der WorldSBK eingesetzten Version stammt. Der Durchmesser und die axiale Länge wurden um 24 mm reduziert, und das Gewicht ist um rund 800 Gramm gesunken. Beim harten Anbremsen und gleichzeitigem schnellen Herunterschalten wird der unerwünschte Effekt des Hinterradstempelns durch eine spezielle Kupplungsdruckplatte reduziert, die den Kraftschluss und somit das Rückwirken der Motorbremse auf das Hinterrad vermindert und dadurch auch das „Hüpfen“ (englisch: Hopping) und Stempeln des Hinterrads verhindert.

ZÜNDUNG
Twin Pulse mit Big Bang Effekt
Dieser V4-Motor mit einem Hubzapfenversatz von 70 Grad erzeugt eine sogenannte „Twin Pulse“-Zündfolge, bei der jeweils zwei Zylinder nahezu gleichzeitig zünden – ein Prinzip, das dem Verhalten eines doppelten Zweizylinders ähnelt, auch bekannt als der „Big Bang“-Effekt. Die Zündreihenfolge erfolgt bei 0°, 90°, 290° und 380°: Zunächst zündet der vordere Zylinder auf der Lichtmaschinenseite bei 0°, gefolgt vom hinteren Zylinder auf derselben Seite bei 90°. Anschließend entsteht ein kurzes Intervall ohne Drehmomentabgabe, bevor die beiden Zylinder auf der Kupplungsseite bei 290° und 380° zünden. Diese spezielle Zündcharakteristik erzeugt nicht nur den markanten Klang, der an die MotoGP-Desmosedici erinnert, sondern verbessert auch die Traktion und Dosierbarkeit beim Beschleunigen – besonders in Kurven und unter hoher Last. Das Ergebnis ist ein unverwechselbarer Sound, herausragende Performance und eine beeindruckende Fahrbarkeit.

ANSAUGSYSTEM
Optimale Leistung durch variable Ansaugtrichter
Der Desmosedici Motor saugt sein Gemisch durch vier ovale Drosselklappenkörper an, die mit variablen Ansaugtrichtern versehen sind. Diese innovative Technologie ermöglicht es, die Länge der Ansaugwege entsprechend der Drehzahl anzupassen und somit den Gasfluss im Ansaugtrakt präzise zu regulieren, um die Leistungsentfaltung zu optimieren. Das von der ECU gesteuerte System besteht aus zwei Komponenten: einem festen Ansaughorn direkt am Drosselklappenkörper und einem beweglichen Teil, der von einem elektrischen Stellmotor in Stahlhülsen präzise bewegt wird. Wenn das bewegliche Bauteil abgesenkt wird, bildet es in Verbindung mit dem feststehenden Horn einen durchgehenden, deutlich längeren Ansaugtrichter. Nach dem Anheben des beweglichen Teils strömt die Ansaugluft ausschließlich durch das feststehende Horn, wodurch der Motor über kürzere Ansaugwege versorgt wird.

SCHMIERUNG
Vier Ölpumpen – perfekte Schmierung
Wie bei den MotoGP-Motoren sorgt auch der Desmosedici-Stradale-Motor durch eine Semi-Trockensumpfschmierung mit Druck- und Rückförderpumpen für eine kontinuierliche und effektive Schmierung aller beweglichen Teile. Die Ölversorgung erfolgt über insgesamt vier Pumpen: Eine kettengetriebene Rotationspumpe arbeitet als Druckpumpe und versorgt gezielt die beanspruchten Bauteile. Drei Rückförderpumpen gewährleisten die zuverlässige Rückführung des Öls. Eine dieser Rückförderpumpen – eine Zahnradpumpe – leitet das Öl aus den Zylinderköpfen über zwei Kanäle ab. Die beiden anderen Rückförderpumpen sind Kreiskolbenpumpen, die auch unter extremen Bedingungen eine effiziente Ölabsaugung sicherstellen. Zusätzlich erzeugen die Rückförderpumpen ein konstantes Vakuum unter den Kolben. Dies reduziert den Widerstand bei deren Abwärtsbewegung und senkt den Kraftverlust durch Luftverdrängung – ein klarer Vorteil für Effizienz und Performance.

VERDICHTUNG
Verdichtungsverhältnis 14:1
Die Kolben sitzen bei der R-Version auf Titanium-Pleueln. Die Abstammung vom Hochleistungs-Rennmotor manifestiert sich ebenfalls im hohen Verdichtungsverhältnis von 14:1. Die Kurbelwelle aus nitriertem Stahl rotiert in drei Hauptlagern mit Messinglagerschalen und weist einen Hubzapfenversatz von 70 Grad auf – genau wie die Desmosedici-Motoren aus der MotoGP. Zusammen mit der V-Bauweise sorgt diese besondere Konstruktion für die außergewöhnliche „Twin Pulse“-Zündfolge.

KÜHLSYSTEM
Kompakter Aufbau
Die im freien Bauraum zwischen den Zylinderbänken untergebrachte Wasserpumpe wird von einer zahnradgetriebenen Welle betätigt. Durch diese Einbaulage wird der Kühlkreislauf verkürzt, was ihn effizienter macht und zusätzlich das Gewicht reduziert.

GEOMETRIE
Evoltionäre Entwicklungen
Um die Wendigkeit, das Fahrgefühl und den Grip noch weiter zu verbessern, folgt auch das Fahrwerk der Panigale V4 R der evolutionären Richtung, die die Panigale V4/V4 S mit dem Modell 2022 eingeschlagen hat. Vorne vergrößert die Öhlins NPX25/30 Gabel den Federweg um 5 mm. Diese technische Lösung in Verbindung mit dem Öhlins TTX36-Stoßdämpfer, dessen Länge von 312 auf 316 mm erhöht wurde, und der serienmäßigen Einstellung des Schwingendrehpunkts auf die Position +1 erhöht die Höhe am Heck um 20 mm. Auf diese Weise wird ein höherer Schwerpunkt und damit eine größere Wendigkeit bei Kurveneingängen und Richtungswechseln erreicht. Die Verwendung einer weniger steifen Feder beim Federbein und das mehr an Federweg vorne erleichtern die Linie am Kurvenausgang zu halten und es verbessert die Beschleunigung am Kurvenausgang.

RAHMEN
Front-Frame-Technologie
Das Gewicht liegt fahrfertig vollgetankt unter 200 kg, ein Wert, der mit einem herkömmlichen Perimeterrahmen nicht erreichbar gewesen wäre. Dies wurde durch die Entwicklung des "Front-Frame-Konzepts" ermöglicht. Der Rahmen der Panigale V4 R unterscheidet sich zur V4 S nicht nur durch die schwarze Farbe, durch die mechanische Bearbeitung ist der Front-Frame noch leichter und liefert trotzdem die von Ducati Corse geforderte Steifigkeit. Diese Lösung ist eine Weiterentwicklung des Monocoque-Designs und wurde auf der Basis der Erfahrungen in der MotoGP entwickelt. Im Vergleich zum Monocoque-Design erlaubt der "Front-Frame" die Trennung der Torsionssteifigkeit und der seitlichen Steifigkeit, um die richtige Reaktion auf die auf den Rahmen übertragenen Belastungen zu erhalten und besser absorbieren zu können. Das Ergebnis ist eine überlegene Agilität und Fahrpräzision bei einfacherer Kontrolle und weniger Ermüdung für den Fahrer. Der Hauptunterschied im Layout gegenüber herkömmlichen Perimeterrahmen ist die Verwendung des Motors - ein verwindungssteifer Bauteil - als Strukturelement des Rahmens. Der nur 4 Kilogramm schwere Rahmen ist direkt an der oberen Hälfte des Kurbelgehäuses des vorderen Zylinderkopfes und am hinteren Zylinderkopf des V4 Motors - der auch als Befestigungspunkt der Hinterradschwinge dient - befestigt.

SEKUNDÄRRAHMEN
Leichtbau mit Magnesium und Aluminium
Ein weiterer Vorteil des Front-Frame-Konzepts ist, dass die seitlichen Rahmenelemente deutlich kürzer sind, was ein kompakteres und schlankeres Layout ermöglicht. Der Hauptrahmen wird durch einen leichten, aus Magnesium gefertigten vorderen Rahmen ergänzt, der auch die Instrumente und den Scheinwerfer trägt. Zudem kommt ein Heckrahmen zum Einsatz, der im Aluminium-Kokillenguss-Verfahren hergestellt wird und am Hauptrahmen sowie am hinteren Zylinderkopf befestigt ist.

BREMSE
Brembo Stylema® Bremszangen!
Brembo, der führende Hersteller von Bremskomponenten, liefert die schwimmenden 330-mm-Bremsscheiben und die Brembo Stylema® Monobloc-Bremszangen. Diese aus einem einzigen Stück gefertigten Bremssättel wurden im Bereich der Befestigungsbuchsen und des Gehäuses optimiert, wodurch sie im Vergleich zu den M50 optisch kompakter wirken und gleichzeitig 70 g pro Bremssattel leichter sind, ohne an Steifigkeit zu verlieren. Die Stylema®-Bremszangen sind mit vier 30-mm-Kolben ausgestattet und bieten eine exzellente Dosierbarkeit, einen noch kürzeren Bremshebelweg sowie maximale Bremsleistung. Hinten kommt eine einzelne 265-mm-Bremsscheibe mit einem 2-Kolben-Bremssattel von Brembo zum Einsatz.

REIFEN
Rennstrecken-Performance mit Profil
Ducati und Pirelli arbeiteten Hand in Hand bei der Entwicklung der Bereifung. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der DIABLO™ Supercorsa SP, der Rennstrecken-Performance mit alltagstauglicher Vielseitigkeit verbindet – in den Dimensionen 120/70 ZR 17 vorne und 200/60 ZR 17 hinten auf der Panigale V4 R. Das innovative Profil sorgt für eine vergrößerte Auflagefläche bei extremen Schräglagen und nutzt die Bi-Compound-Technologie mit einer SC3-Mischung optimal aus. Für den Einsatz auf der Rennstrecke können ohne jegliche Änderungen am Fahrzeug auch die Pirelli-Slicks montiert werden, die in der Superbike-Weltmeisterschaft gefahren werden – in den Größen 125/70 vorne und 200/65 hinten. Für diese Reifen stehen verschiedene Hochleistungs-Mischungen zur Verfügung, darunter der SC0, der superweiche SCX sowie der SCQ, der speziell für Qualifying-Runden vorgesehen ist.


TANK - SITZBANK
Mehr Fassungsvermögen, mehr Halt
Der neue Tank aus gebürstetem Aluminium fasst nun 17 Liter und wie bei den MotoGP Bikes ist ein Teil des Kraftstoffs unter den Fahrersitz verlagert. Im dadurch frei gewordenen Raum im vorderen Bereich der Tankabdeckung wurde die gesamte Elektronik samt Batterie untergebracht. Das neue Profil unterstützt die Arme und Beine des Fahrers beim Bremsen und in Kurven. Zu den Änderungen am Tank gesellt sich eine flachere Sitzbank mit geänderter Polsterung und einem neuen Bezug, der einerseits eine größere Bewegungsfreiheit in Längsrichtung garantiert und andererseits dem Fahrer bei Bedarf zu mehr Halt verhilft.


BELEUCHTUNG
Aggressive Optik mit LED
Der kompakte Frontscheinwerfer mit seiner aggressiven Optik ist in ein zweischichtiges Gehäuse mit besonders raffiniertem Design eingebettet. Darin sind die Lufteinlässe für die Airbox sowie für die Kühlung der LED-Einheiten untergebracht, während ein hinterer Deflektor verhindert, dass der Luftstrom direkt auf den Tank trifft. Der Voll-LED-Scheinwerfer verfügt über ein V-förmiges Tagfahrlicht. Auch das flügelförmige Rücklicht ist mit LED-Technologie ausgestattet.

GEHÄUSEDECKEL
Magnesium – jedes Gramm zählt
Wer Gewichtsrekorde brechen möchte, darf sich nicht von den Herstellungskosten abschrecken lassen. Deshalb wurde auch bei allen Motorgehäusedeckeln konsequent auf Leichtbau gesetzt. Die Zylinderkopfdeckel, die Ölwanne, der Lichtmaschinendeckel und die zweiteilige Kupplungsabdeckung bestehen aus einer extrem leichten Magnesium-Aluminium-Legierung.
DAS IST NEU

ELEKTRONIK
Verbesserungen bei allen Systemen
Um die Panigale V4 R zum optimalen Werkzeug auf der Rennstrecke zu machen wurden zahlreiche elektronische Entwicklungen, die Teilweise bereits bei der Panigale V4 '22 und '23 zu…

GASGRIFF
Kein Spiel, volle Kontrolle
Um das Fahrgefühl zu verbessern, wurde ein Gasgriff entwickelt, der 50 % kompakter ist und das Radial- sowie Axialspiel auf ein Minimum reduziert. Dadurch weist er praktisch kein…

EBC EVO2
Optimiert in jedem Gang
Das EBC EVO 2-System unterstützt den Fahrer dabei, das Motorrad auch bei extremen Bremsmanövern am Kurveneingang zu stabilisieren. Dies geschieht durch die Regulierung des…

DQS SYSTEM
Unterschiedlich bei Teillast oder Vollgas
Die neue DQS-Strategie reagiert bei Teillast und Vollgas unterschiedlich. Im Teillastbereich, wo das System bisher die Einspritzung unterbrochen hat, wird die Intervention nun…

KÜHLUNG
Neue Steuerung des Lüfters
Zusätzlich zu den aerodynamischen Verbesserungen wurde auch die Strategie zur Steuerung der Kühllüfter geändert, die nun ein besseres Management der Betriebstemperaturen ermöglicht…
R-FEATURES


DIE BASIS
Von der Rennstrecke auf die Straße!
Man kann ein Serienmotorrad nehmen und dieses für die Superbike-Weltmeisterschaft aufbauen oder man baut ein Rennmotorrad und anschließend wird es für die Straße adaptiert, wie bei…

MOTOR
Für den Rennsport entwickelt
Im Gegensatz zum 1.103 cm³ großen Desmosedici Stradale, der auf eine lineare Leistungsentfaltung und exzellentes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen für optimalen Straßenbetrieb…

RACING ÖL
Mehr Leistung durch Additive
Bei der Entwicklung des Desmosedici Stradale R wurde gemeinsam mit Shell und Ducati Corse ein spezielles Hochleistungsöl entwickelt. Dieses neue High-Performance-Öl reduziert die…

AERODYNAMIK
Von der Simulation in den Windkanal
Das Aerodynamikpaket der Panigale V4 R hat Ducati Corse in Zusammenarbeit mit dem Ducati Design Center entwickelt. Das Ergebnis ist ein Motorrad im unverfälschten Panigale Stil,…

WINGLETS
Schlanker und effektiver
Ein besonderes Merkmal der Panigale Modelle sind die Winglets. Diese Flügel, die bei der Panigale V4 R 2023 noch kompakter und dünner sind (-40% beim Hauptflügel, -50% bei den…



CARBON
Wie es sich für eine "R" gehört!
Eine Panigale V4 R ist eben top bestückt. So sind sowohl die Winglets, der vordere Kotflügel wie auch der Krümmer-Hitzeschutz aus Carbon gefertigt.

SCHWINGENDREHPUNKT
Grip-Optimierung in vier Stufen
Die Verstellbarkeit des Schwingendrehpunkts bei der Ducati Panigale V4 R ist ein wesentliches Feature, das die Maschine von einem Sportmotorrad zu einem echten Racebike erhebt –…

GABELBRÜCKE
Geschmiedet. Nummeriert. Exklusiv.
Die Gabelbrücken sind elementare Bestandteile eines jeden Fahrwerkkonzepts. Bei Panigale und Streetfighter V4 sorgen geschmiedete Gabelbrücken für eine perfekte Verbindung von…


GABEL
Öhlins Technik aus der Superbike-WM
Aufgrund ihrer fast ausschließlich rennstreckenspezifischen Nutzung ist die Panigale V4 R nicht mit den semiaktiven, elektronisch einstellbaren Komponenten der V4 S ausgestattet,…

FEDERBEIN
Öhlins TTX-Technologie inside
Auch hier vertraut Ducati auf im Rennsport entwickeltes und erprobtes Know-how von Öhlins und setzt ein Öhlins-TTX-Federbein ein. Die Vorteile der TTX-Technologie liegen in der…

LENKUNGSDÄMPFER
Öhlins Technologie
Der einstellbare Lenkungsdämpfer vom schwedischen Top-Hersteller Öhlins verhindert Unruhe im Fahrwerk, selbst wenn das Vorderrad aufgrund der brachialen Leistung zeitweise den…

FELGEN
Weg mit dem Gewicht wo es nicht gebraucht wird!
Felgen müssen robust und gleichzeitig leicht sein, möglichst wenig Material ganz außen, um ein geringes Trägheitsmoment zu haben. In diesem Zusammenhang haben die Struktur und…

SITZBANK
Mehr Halt. Mehr Stil.
Die edle Sitzbank der Panigale V4 R sorgt nicht nur für optimalen Halt, sondern erhält durch den gestickten V4 R-Schriftzug auch eine besonders hochwertige und exklusive Optik.

BATTERIE
Mehr Energie, weniger Gewicht
Durch den Einsatz einer Lithium-Ionen-Batterie konnte das Gewicht weiter reduziert werden. Neben der Gewichtseinsparung bietet dieser Batterietyp zahlreiche Vorteile: Er ermöglicht…

LIEFERUMFANG
Abdeckungen inklusive!
Wer seine V4 R in ihrem bevorzugten Habitat - auf der Rennstrecke - zum Einsatz bringt und dafür Spiegel und Kennzeichenhalter entfernt, findet im Lieferumfang eine Abdeckung für…


ZUBEHÖR
Auspuffanlage, Carbon, Felgen...
Um perfekt für den Rennstreckeneinsatz vorbereitet zu sein, bietet Ducati Performance eine breite Palette an Zubehörteilen an, mit denen die Panigale V4 R vervollständigt und…
DER DUCATI FAKTOR


RACE INSPIRED
Mit dem Know-How von 54 WM-Titeln
Ducati hat in der Superbike-Weltmeisterschaft mehr Rennen gewonnen als alle anderen Hersteller zusammen und dominiert seit Jahren die MotoGP-Rennserie. Technologische Entwicklungen…

BETRIEBSKOSTEN
Servicekosten überraschend fair
Die Annahme, dass Ducatis aufgrund ihrer einzigartigen Desmodromik teurer in der Wartung sind, ist schlichtweg falsch. Dank präziser Fertigung und kontinuierlicher Verbesserungen…

LEISTUNG
218 PS in Serie, bis 239 Möglich
Der Desmosedici Stradale R – das Bindeglied zwischen dem 1.103 cm³ V4 der Panigale V4 und dem MotoGP-Motor – hebt die Leistung eines straßenzugelassenen Motors in beispiellose…

FAHRZEUGGEWICHT
Weniger ist viel mehr
Gewicht spielt gerade bei Motorrädern eine entscheidende Rolle. Bei Ducati steht Leichtbau im Fokus, denn geringes Fahrzeuggewicht beeinflusst maßgeblich die Agilität und…
MOTOR

MOTORKONZEPT
V4 mit MotoGP-DNA
Die enge Zusammenarbeit mit Ducati Corse hat zu einem Motor geführt, der kompakt, leicht und zugleich äußerst leistungsstark ist. In der 90-Grad-V-Bauweise gleichen sich die…


PLEUEL
Formel 1 trifft MotoGP
Gebohrte Titan-Pleuel – Hightech aus Formel 1 und MotoGP – sind erstmals in der Panigale V4 R 2023 in einem Serienmotorrad verbaut. Die Bohrung wurde längs mit einem Durchmesser…

KOLBEN
MotoGP Technologie in Serie
Das horizontal geteilte Leichtmetall-Motorgehäuse ist im Kokillengussverfahren gefertigt. Das obere Kurbelgehäuse beherbergt vier Aluminium-Zylinderlaufbuchsen, deren…

DESMO
Legendäre Ventilsteuerung
Desmo, abgeleitet von „Desmodromik“, bezeichnet die legendäre Ventilsteuerung, mit der Ducati im Rennsport weltberühmt wurde. Diese Technologie sorgt seit 1956, beginnend mit der…

VENTILTRIEB
Hybrid – Kette und Zahnrad
Die Nockenwellensteuerung des Desmosedici-Stradale-Motors erfolgt über zwei Steuerketten. An der vorderen Zylinderbank überträgt die Steuerkette die Antriebskraft zunächst auf die…

VENTILE
Titanium-Einlassventile in Serie
Vier Nockenwellen bedienen die 16 Ventile. Während die Einlassventile einen Durchmesser von 34 mm haben, aus Titanium gefertigt sind und – wie bei Rennmotoren – mit Titankeilen…


NOCKENWELLEN
Schärfere Steuerzeiten, mehr Ventilhub
Die Köpfe des R-Motors sind das Ergebnis einer aufwendigen strömungstechnischen Studie, die zur Entwicklung neuer Einlasskanäle führte. Bei der Panigale V4 R 2023 kommen auch…

KURBELWELLE
Gegenläufig gedreht!
Normalerweise dreht sich die Kurbelwelle bei Serienmotorrädern in die gleiche Richtung wie die Räder. In der MotoGP jedoch kommen Kurbelwellen zum Einsatz, die in entgegengesetzter…

GETRIEBE
Racing Übersetzungsverhältnisse
Um die Performance auf der Rennstrecke zu verbessern, hat die Panigale V4 R, wie schon die Panigale V4 S 2022, die Übersetzungsverhältnisse von den Motorrädern in der…

KUPPLUNG
Kleiner, leichter mit Anti-Hopping Funktion
Der Desmosedici Stradale R-Motor ist mit einer Trockenkupplung ausgestattet, die aus der Entwicklung der vom offiziellen Ducati-Team in der WorldSBK eingesetzten Version stammt.…

ZÜNDUNG
Twin Pulse mit Big Bang Effekt
Dieser V4-Motor mit einem Hubzapfenversatz von 70 Grad erzeugt eine sogenannte „Twin Pulse“-Zündfolge, bei der jeweils zwei Zylinder nahezu gleichzeitig zünden – ein Prinzip, das…

ANSAUGSYSTEM
Optimale Leistung durch variable Ansaugtrichter
Der Desmosedici Motor saugt sein Gemisch durch vier ovale Drosselklappenkörper an, die mit variablen Ansaugtrichtern versehen sind. Diese innovative Technologie ermöglicht es, die…

SCHMIERUNG
Vier Ölpumpen – perfekte Schmierung
Wie bei den MotoGP-Motoren sorgt auch der Desmosedici-Stradale-Motor durch eine Semi-Trockensumpfschmierung mit Druck- und Rückförderpumpen für eine kontinuierliche und effektive…

VERDICHTUNG
Verdichtungsverhältnis 14:1
Die Kolben sitzen bei der R-Version auf Titanium-Pleueln. Die Abstammung vom Hochleistungs-Rennmotor manifestiert sich ebenfalls im hohen Verdichtungsverhältnis von 14:1. Die…

KÜHLSYSTEM
Kompakter Aufbau
Die im freien Bauraum zwischen den Zylinderbänken untergebrachte Wasserpumpe wird von einer zahnradgetriebenen Welle betätigt. Durch diese Einbaulage wird der Kühlkreislauf…
FAHRWERK - BREMSE

GEOMETRIE
Evoltionäre Entwicklungen
Um die Wendigkeit, das Fahrgefühl und den Grip noch weiter zu verbessern, folgt auch das Fahrwerk der Panigale V4 R der evolutionären Richtung, die die Panigale V4/V4 S mit dem…

RAHMEN
Front-Frame-Technologie
Das Gewicht liegt fahrfertig vollgetankt unter 200 kg, ein Wert, der mit einem herkömmlichen Perimeterrahmen nicht erreichbar gewesen wäre. Dies wurde durch die Entwicklung des…

SEKUNDÄRRAHMEN
Leichtbau mit Magnesium und Aluminium
Ein weiterer Vorteil des Front-Frame-Konzepts ist, dass die seitlichen Rahmenelemente deutlich kürzer sind, was ein kompakteres und schlankeres Layout ermöglicht. Der Hauptrahmen…

BREMSE
Brembo Stylema® Bremszangen!
Brembo, der führende Hersteller von Bremskomponenten, liefert die schwimmenden 330-mm-Bremsscheiben und die Brembo Stylema® Monobloc-Bremszangen. Diese aus einem einzigen Stück…

REIFEN
Rennstrecken-Performance mit Profil
Ducati und Pirelli arbeiteten Hand in Hand bei der Entwicklung der Bereifung. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der DIABLO™ Supercorsa SP, der Rennstrecken-Performance mit…
AUSSTATTUNG


TANK - SITZBANK
Mehr Fassungsvermögen, mehr Halt
Der neue Tank aus gebürstetem Aluminium fasst nun 17 Liter und wie bei den MotoGP Bikes ist ein Teil des Kraftstoffs unter den Fahrersitz verlagert. Im dadurch frei gewordenen Raum…


BELEUCHTUNG
Aggressive Optik mit LED
Der kompakte Frontscheinwerfer mit seiner aggressiven Optik ist in ein zweischichtiges Gehäuse mit besonders raffiniertem Design eingebettet. Darin sind die Lufteinlässe für die…

GEHÄUSEDECKEL
Magnesium – jedes Gramm zählt
Wer Gewichtsrekorde brechen möchte, darf sich nicht von den Herstellungskosten abschrecken lassen. Deshalb wurde auch bei allen Motorgehäusedeckeln konsequent auf Leichtbau…
ELEKTRONIK
MotoGP und Superbike Weltmeistertitel sind gut. Doch was hat der Kunde davon? Jährlich finden bei Ducati die modernsten und leistungsfähigsten Fahrassistenz-Systeme ihren Weg vom Profi-Rennsport in die Serie. Für den Kunden bedeutet das mehr Fahrspaß, bei höherer Sicherheit...

SOFTWARE
Ducati Performance DTC EVO3 Upgrade
Für diejenigen, die die Panigale V4 R nur auf der Rennstrecke einsetzen, hat das Unternehmen aus Bologna das spezielle - als Zubehör erhältliche - Softwareupgrade „Ducati Performance DTC EVO 3“ entwickelt. Es ist für Slicks und Regenreifen ausgelegt und in Verbindung mit der Akrapovic Racing Auspuffanlage optimiert es alle Parameter der Assistenzsysteme für den Rennstreckenbetrieb. Es ermöglicht nun auch die Aktivierung des Blinkens der hinteren Positionsleuchte, wie es das Rennreglement im Falle von Regen vorschreibt, und ersetzt den Street Riding Mode durch einen Rain Mode, der speziell für den Einsatz auf nasser Fahrbahn konzipiert wurde.

DUCATI TRACTION CONTROL
Revolutionäre Technologie
Die Ducati Traction Control (DTC) EVO 3 bringt die neuesten Erkenntnisse von Ducati Corse in einen fortschrittlichen Steueralgorithmus ein. Bei Kurvenausfahrten, wenn der Fahrer das Gas öffnet, wird unerwünschter Schlupf des Hinterrads durch die Beschleunigungsspitzen der Kurbelwelle verursacht. Diese Software reagiert nun vorausschauend auf Winkelbeschleunigung, um ein sanftes und vorhersehbares Beschleunigen aus Kurven zu ermöglichen. Die DTC EVO 3 interveniert in der Gasannahmephase, um eine optimale Drehmomentdosierung zu gewährleisten, Schwingungen im Fahrwerk zu vermeiden und auf abrupten Haftungsabriss sanft zu reagieren. Durch die Kopplung mit der Bosch-Steuerelektronik (6D IMU) und der Möglichkeit, zwischen acht verschiedenen Stufen zu wählen, bietet die Traktionskontrolle maximale Anpassung an den individuellen Fahrstil.

PIT-LIMITER
Dein Tempolimit – jederzeit
Auch ein Pit Limiter, wie man ihn aus der MotoGP kennt, kommt bei der Panigale V4 R zum Einsatz. Nach dem Einschalten durch Drücken der entsprechenden Taste an der rechten Lenkerarmatur begrenzt er automatisch die Geschwindigkeit in der Boxengasse. Diese kann im Bereich von 40 km/h bis 80 km/h eingestellt werden.

6D-IMU SYSTEM
Präzise Daten, gute Entscheidungen
Die Bosch 6-Achs-Inertial Measurement Unit (6D-IMU) ist eine hochmoderne Sensoreinheit, die kontinuierlich Rollrate (ΩX), Gierrate (ΩZ), Längs- (aX), Quer- (aY) sowie Vertikalbeschleunigung (aZ) des Motorrads misst. Die erfassten Daten werden zur Steuerung von Cornering ABS, Slide Control (DSC), Traktionskontrolle (DTC), Wheeliekontrolle (DWC), Launch Control (DPL), Quick Shifter (DQS) und Engine Brake Control (EBC) verwendet. Nur MotoGP-Rennmotorräder bieten einen vergleichbaren Level an Fahrassistenzsystemen, die letztlich der Fahrzeugkontrolle und Sicherheit zugutekommen.

POWER MODES
Full, High, Medium oder Low
Um die Panigale V4 R noch kompetitiver zu machen, wurde die bereits bei der Panigale V4 und V4 S eingesetzte Power Mode Logik übernommen, natürlich mit speziellen Kalibrierungen für den Desmosedici Stradale R Motor. Es gibt vier Optionen: Full, High, Medium, Low. Full und Low sind neu konzipiert, während die Konfigurationen High und Medium überarbeitet wurden. Der Full Power Modus erlaubt es dem Motor, sein volles Potential mit Drehmomentkurven ohne elektronische Filter auszudrücken, außer im ersten Gang. Für die Modi Medium und High Power wurde ein neues Ride-by-Wire-Kennfeldmanagementsystem mit einer speziellen Kalibrierung für jeden der sechs Gänge entwickelt, das sicherstellt, dass der Fahrer bei Öffnen der Drosselklappe immer den optimalen Vortrieb erhält. Der Low Power Mode hingegen wurde für Fahrten auf der Straße oder auf wenig griffigem Untergrund entwickelt. Er begrenzt die maximale Leistung des Motorrads auf 160 PS und bietet eine besonders kontrollierbare Gasannahme.

RIDE-BY-WIRE
Elektronisches Interface für optimale Leistung
Ride-by-Wire ist eine bahnbrechende Technologie mit Ursprung in der Luftfahrt, die heute aus der Motorradwelt nicht mehr wegzudenken ist. Anstelle der herkömmlichen Gaszugsteuerung werden die Drosselklappen präzise von Servomotoren elektronisch geregelt. Diese reagieren extrem schnell und exakt auf ein elektronisches Steuerinterface, das abhängig von Riding Mode, Gasgriffstellung und voreingestellter Leistungscharakteristik die Drosselklappen steuert, um eine optimale Leistungsentfaltung zu gewährleisten.

DUCATI SLIDE CONTROL
Kontrolle mit Drift-Assistent
Die Ducati Slide Control (DSC) wurde in Zusammenarbeit mit Ducati Corse entwickelt und unterstützt den Fahrer, indem sie das Drehmoment des Desmosedici Stradale Motors in Abhängigkeit von der Schräglage kontrolliert. Ziel ist es, die Performance beim Verlassen von Kurven zu verbessern, indem Schräglagen verhindert werden, die schwer zu kontrollieren wären, und gleichzeitig ein kontrolliertes Driften ermöglicht wird – je nach gewählter Interventionsstufe. Die DSC nutzt die Daten der Inertialplattform (Schräglage, Beschleunigung und weitere Parameter) und regelt das Drehmoment durch Anpassung der Drosselklappenposition, Reduzierung der Zündvorverstellung und Einspritzabschaltungen. In Situationen, in denen kein schnelles Eingreifen erforderlich ist, wird lediglich die Drosselklappenposition angepasst, um die Verbrennungsparameter zu optimieren und so einen sanfteren Eingriff zu gewährleisten. Das System bietet zwei Regelstufen, die entweder über den Up/Down-Schalter am linken Lenker während der Fahrt oder im Hauptmenü angepasst werden können. Die gewählte DSC-Stufe wird kontinuierlich im Cockpit angezeigt.

BOSCH CORNERING ABS
ABS mit Slide-by-Brake Funktion
Die neueste Generation des Bosch Schräglagen-ABS ist jetzt mit einer „Cornering“-Funktion ausgestattet, die das Bremsen in Schräglage noch effektiver und sicherer macht. Die Intervention ist am Bremshebel kaum mehr wahrnehmbar, und das System ändert je nach eingestelltem Fahrmodus sein Ansprechverhalten. Level 3 ist für den Straßenverkehr oder bei geringem Grip vorgesehen und gewährleistet einen sicheren und stabilen Bremsvorgang, während Level 1 und 2 für härtere Bremsmanöver bei gutem Grip oder auf Rennstrecken konzipiert sind. Stufe 2 wird sportlichen Fahrern und Amateuren auf der Rennstrecke empfohlen. In dieser Stufe ist das ABS mit Kurvenfunktionalität vorne und hinten aktiviert, jedoch nicht die Abhebeerkennung des Hinterrads, um sportliche Bremsleistung zu ermöglichen. In Stufe 2 ist die „Slide by brake“-Funktion aktiviert, mit der Fahrer spektakulär, effektiv und sicher in die Kurven hineindriften können. Stufe 1 ist keine Standardeinstellung in einem der Fahrmodi. Sie muss bewusst ausgewählt werden, da sie für den Einsatz auf der Rennstrecke von routinierten Fahrern ausgelegt ist. Diese Stufe bietet einen renntauglichen späten ABS-Eingriff nur am Vorderrad. Sowohl die Kurvenfunktionalität als auch die Abhebeerkennung des Hinterrads sind deaktiviert, um maximale Bremsleistung zu erzielen.

DUCATI POWER LAUNCH
Perfekter Start mit maximaler Sicherheit
Ein weiteres Assistenzsystem von Ducati ist das Ducati Power Launch (DPL), eine dreistufige Launch Control, die den Fahrer beim Startvorgang unterstützt. Nach der Aktivierung genügt es, den ersten Gang einzulegen und das Gas zu öffnen. Während der ersten Phase des Starts, wenn der Fahrer kontrolliert einkuppelt, überwacht DPL die Motordrehzahl und hält sie im optimalen Bereich. In der zweiten Phase, sobald der Kraftschluss hergestellt wurde, regelt DPL das Drehmoment gemäß dem ausgewählten DPL-Modus. Dies gewährleistet eine sichere und maximale Beschleunigung, verhindert Schlupf am Hinterrad und unerwünschte Wheelies. Das System deaktiviert sich automatisch bei Erreichen der End-of-Start-Geschwindigkeit von 120 km/h oder beim Einlegen des dritten Gangs. Zum Schutz der Kupplung ist nur eine begrenzte Anzahl von DPL-Starts möglich, was auf dem Display unter dem Hinweis "launches left" angezeigt wird. Dieser Status wird zurückgesetzt, sobald das Fahrzeug wieder im Normalbetrieb gefahren wird. Der DPL ist auf drei verschiedene Levels einstellbar und wird durch Drücken der roten DPL-Taste am rechten Lenker aktiviert: Stufe 1 sorgt für maximale Beschleunigung, Stufe 3 bietet Sicherheit und Stabilität während des Startvorgangs.

AUTO CALIBRATION
Freie Reifenwahl ohne Risiko
Bisher waren die Fahrassistenzsysteme (DTC, DWC, EBC) exakt auf die Originalbereifung abgestimmt. Bei der Verwendung anderer Reifen oder einer geänderten Übersetzung konnte die zuverlässige Funktion jedoch nicht mehr gewährleistet werden. Dank des innovativen „Auto-Calibration-Systems“ passt sich das Motorrad nun an verschiedene Reifen und Übersetzungen an und sorgt so für optimale Leistung und Sicherheit. Erlebe die Freiheit einer Reifenwahl ohne Risiko.

WHEELIE CONTROL
Adrenalin und volle Kontrolle
Erlebe die perfekte Balance zwischen Adrenalin und Kontrolle. Dank der fortschrittlichen Wheelie Control-Technologie behält der Fahrer jederzeit die volle Kontrolle. Präzise Sensoren und innovative Algorithmen erkennen den Beginn eines Wheelies und greifen innerhalb von Sekundenbruchteilen ein, um eine optimale und sichere Beschleunigung zu gewährleisten. Je nach gewählter DWC-Stufe (1 bis 8) kann der Fahrer selbst bestimmen, wie hoch das Vorderrad abheben darf.

SCHALTAUTOMAT UP/DOWN
Schalten bei Vollgas ohne Kuppeln
Der Ducati Quick Shifter (DQS) wurde ursprünglich für die Panigale V4 entwickelt und nutzt Schräglageninformationen, um die Stabilität während des Schaltens in Kurven zu maximieren. Die neue Generation DQS EVO 2 ermöglicht noch sportlichere Hochschaltvorgänge in hohen Drehzahlen und erhöht die Stabilität beim Schalten in Schräglage und Beschleunigungsphasen. Dieses System minimiert nicht nur die Schaltzeiten, sondern ermöglicht auch das Herunterschalten ohne Kupplungsbetätigung, was ein effektiveres Bremsen ermöglicht. Der in das Schaltgestänge integrierte Zweiwege-Mikroschalter sendet bei jedem Schaltvorgang ein Signal an das Motorsteuergerät. Dank der Ride-by-Wire-Motorsteuerung arbeitet das System beim Hoch- und Runterschalten unterschiedlich und integriert Parameter wie Schräglage, Gangstufe, Gasgriffstellung und Verzögerungswerte an der Kurbelwelle. Beim Runterschalten arbeitet das System synergetisch mit der Anti-Hopping-Kupplung für optimale Gangwechsel.

DUCATI DATA ANALYSER
Datarecording mit GPS
Der Ducati Data Analyzer (DDA+) ist ein nützliches Tool für den Rennstreckenbetrieb und basiert auf GPS-gestütztem Datarecording, das die Performance von Fahrzeug und Fahrer präzise erfasst. Runde für Runde werden folgende Daten aufgezeichnet und können anschließend mit der Ducati-Software grafisch ausgewertet und analysiert werden: Gasgriffstellung, Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Gang, Motortemperatur, gefahrene Distanz, Rundenanzahl und Rundenzeit sowie das DTC-Interventionslevel (DTC + DSC). Die Systemerweiterung DDA+ ist als Plug-and-Play-Originalzubehör erhältlich.

DUCATI LAP TIMER
Rundenzeiten direkt am Dashboard
Mit dem DLT GPS können 15 aufeinanderfolgende Rundenzeiten automatisch aufgezeichnet, gespeichert und direkt auf dem Dashboard beim Überqueren der Ziellinie angezeigt werden. Zusätzlich zur Rundenzeit können im entsprechenden Menü auch Top Speed (real, GPS-gemessen), Höchstdrehzahl, Schräglage und Driftwinkel abgerufen werden. Mit der Funktion „Best Lap“ wird die beste Rundenzeit der aktuellen Track-Session für 5 Sekunden angezeigt.

RIDING MODE RACE
Das Potential der Panigale V4 R voll ausschöpfen!
Wie der Name schon sagt, wurde dieser Modus für erfahrene Fahrer entwickelt, die das Potenzial ihrer Panigale ausschöpfen möchten. Durch die Auswahl von Race kann der Fahrer auf die volle Leistung des Desmosedici Motors mit direkter Ride-by-Wire-Gasannahme zurückgreifen. Der Race-Modus sorgt in allen Bereichen für ein niedriges Interventionslevel, ohne jedoch die Sicherheit zu beeinträchtigen. Das ABS-System überwacht das Vorderrad, hinten ist die Cornering-Funktion aktiviert. Umschalten ist natürlich auch während der Fahrt jederzeit möglich! Grundeinstellungen können individuell angepasst werden.

RIDING MODE SPORT
Spektakulär, auch für ungeübte Fahrer geeignet!
Im Riding Mode Sport liefert der Motor die volle Leistung, aber mit einem weicheren Ansprechverhalten des Ride-by-Wire-Systems. Elektronische Assistenzsysteme sind so eingestellt, dass auch weniger geübte Fahrer einen spektakulären Fahrstil umsetzen können. So ist zum Beispiel die Funktion des kontrollierten Bremsdrifts aktiv, die ein sicheres Sliden beim Kurvenfahren ermöglicht. Die Hinterrad-Lift-Control-Funktion ist ebenso aktiv und die ABS-Cornering-Funktion ist so eingestellt, dass maximale Kurvenleistung gewährleistet ist. Umschalten ist auch während der Fahrt jederzeit möglich! Grundeinstellungen können individuell angepasst werden.


RIDING MODE STREET
Auf der Straße oder im Regen
In Standardkonfiguration ist der dritte Riding Mode „Street“, für den Straßeneinsatz empfohlen. Dieser bietet dem Fahrer die volle Leistung mit progressiver Ride-by-Wire-Reaktion. Die Assistenzsysteme sind so eingestellt, dass maximale Sicherheit bei bester Haftung und Stabilität gewährleistet sind. Durch das Upgrade mit der als Zubehör erhältlichen Racing Software wird aus „Street“ der Riding Mode „Rain“ und die Parameter werden bei allen Assistenzsystemen für den Rundstreckenbetrieb angepasst. ACHTUNG! Dieses Systemupdate ist nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

REMOTE CONTROL
Stufenweise während der Fahrt
Die Schaltergruppe am Lenker ermöglicht es dem Fahrer, die Traction-Control (DTC), Slide-Control (DSC), Wheelie-Control (DWC), Launch-Control (DPL) und Engine-Brake-Control (EBC) während der Fahrt stufenweise anzupassen. Mit nur einem Tastendruck kann der Fahrer in Echtzeit Änderungen vornehmen, um sich schrittweise an seine persönlichen Grenzen heranzutasten oder flexibel auf wechselnde Fahrsituationen zu reagieren.

TFT-DASHBOARD
Übersichtlich und Intuitiv
Ducati war der erste Hersteller, der in einem Motorrad, der 2012er 1199 Panigale, ein Full-TFT-Farbdisplay integrierte. Mit der Panigale V4 Modellreihe setzte Ducati erneut einen neuen Standard durch das hochauflösende 5-Zoll-Full-TFT Dashboard (186.59 PPI - 800x480RGB). Seit 2022 hat das Dashboard der Panigale V4 mehrere Änderungen erfahren, die 2023 auch in die Streetfighter Modellreihe eingeflossen sind. Zunächst wurde die Hardware verbessert, wobei einige Funktionen nun durch zusätzliche Signallichter dargestellt werden. Darüber hinaus wurde die Software um den neuen Info-Modus "Track Evo" erweitert, der zu den bestehenden Einstellungen Road und Track hinzukommt. Bei der Gestaltung des Layouts lag das Hauptaugenmerk auf Lesbarkeit und dem einfachen Zugang zu den Funktionen. Ein besonders auffälliges Element des Dashboards ist der "virtuelle" kreisförmige Drehzahlmesser auf der rechten Seite. Die Drehzahl wird im Bereich von 1.000 bis 15.000 U/min über einen Nadelindikator angezeigt, dessen Bewegung durch einen weißen Weg hervorgehoben wird. Dieser dient als "Shiftlight" und wechselt von weiß zu orange und schließlich zu rot, wenn der Überdrehbereich erreicht wird. Die Anzeige „Track“ hebt die Rundenzeiten und den Drehzahlmesser hervor. Das „Road“-Layout ersetzt die Rundenzeit durch die Informationen des Ducati Multimedia Systems (DMS), sofern vorhanden, und verbessert die Ablesbarkeit der Drehzahlen auf der Straße. Zusätzlich gibt es das „Track Evo“-Layout, das speziell für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert wurde. Das Track Evo-Display ist dem Layout der MotoGP-Desmosedici nachempfunden und bietet alle wichtigen Informationen über die Assistenzsysteme auf einen Blick.

TRACK EVO
Racing-Layout statt Straßenanzeige
Das Track-Evo-Layout des Dashboards ist speziell für den Renneinsatz konzipiert und bietet dem Fahrer eine übersichtliche, auf Performance fokussierte Anzeige aller relevanten Informationen – inspiriert von den Dashboards der MotoGP-Bikes. Der Drehzahlmesser erscheint als waagrechter Balken am oberen Rand des Displays und wechselt bei steigender Drehzahl die Farbe von Weiß zu Gelb, dann Rot, um dem Fahrer einen klaren, visuellen Hinweis auf den optimalen Schaltzeitpunkt zu geben. Der aktuelle Gang wird groß in der Mitte des Displays dargestellt – sofort erkennbar, damit der Fahrer ihn auch mit einem Blick erfassen kann. Unten im Display werden die Rundenzeit, die drei Sektorzeiten (T1, T2, T3) sowie die beste Rundenzeit angezeigt. Die Farben der Zeitanzeigen geben direkten Aufschluss über die Performance: Weiß für die aktuelle Zeit, Grau bei keiner Verbesserung, Orange für die beste Zeit des aktuellen Turns und Rot für die schnellste Zeit überhaupt. Auf der rechten Seite des Displays werden die aktiven elektronischen Assistenzsysteme mit ihrem aktuellen Level dargestellt (DTC, DWC, DSC, EBC usw.), die aufleuchten, wenn das jeweilige Assistenzsystem eingreift. Diese Live-Informationen helfen dem Fahrer, die Wirkung der Systeme zu erkennen und bei Bedarf anzupassen. Weitere Basisinformationen wie Geschwindigkeit, Motortemperatur, Außentemperatur oder Rundenzahl werden im Track-Evo-Layout bewusst kleiner dargestellt. Zur besseren Erkennung des optimalen Schaltzeitpunkts gibt es eine grüne LED oben links, während eine rote LED auf den Drehzahlbegrenzer hinweist.

MULTIMEDIA SYSTEM
Dashboard wird zum Smartphone
Die Vielseitigkeit dieses Modells zeigt sich auch darin, dass es für das Ducati Multimedia System (DMS) vorbereitet ist. Sobald das DMS aktiviert wurde, verbindet sich das Motorrad automatisch über Bluetooth mit dem Smartphone und ermöglicht die Steuerung der wichtigsten Multimediafunktionen, sobald der Fahrer aufsteigt. Das Dashboard zeigt Informationen wie abgespielte Musik, neue Textnachrichten oder den Namen des Anrufers an. Telefonanrufe und Musik können über das Freisprechsystem im Helm empfangen und gehört werden.

WARNBLINKANLAGE
Mehr Sichtbarkeit, mehr Sicherheit
Eine Warnblinkanlage ist bei Motorrädern nicht immer Standard – bei Ducati jedoch schon. Auf Knopfdruck werden alle vier Blinker aktiviert und bleiben eingeschaltet, bis der Fahrer den Knopf erneut drückt, um sie auszuschalten. Sollte dies einmal vergessen werden, schaltet sich die Warnblinkanlage nach 120 Minuten automatisch ab, um ein Entladen der Batterie zu verhindern.

BLINKER AUTO-OFF
Blinker vergessen? Kein Problem
Mit der Auto-Off-Funktion für den Fahrtrichtungsanzeiger werden die Blinker automatisch deaktiviert, wenn Sie nach einer Kurve weiterfahren und der Blinker nach einigen hundert Metern – abhängig von der Geschwindigkeit – noch aktiviert ist.

BATTERIELADUNG
Fit durch den Winter
Das originale Ducati-Batterieladegerät wurde speziell entwickelt, um den optimalen Ladezustand der Batterie zuverlässig sicherzustellen. Es schützt nicht nur vor Startproblemen nach längeren Standzeiten, sondern trägt auch maßgeblich zur Verlängerung der Batterielebensdauer bei. Dank intelligenter Mikroprozessorsteuerung erkennt das Ladegerät automatisch, wenn die Batterie vollständig geladen ist, und schaltet dann in den Erhaltungsmodus. Bei Spannungsverlust kehrt es selbstständig in den Lademodus zurück, um die ideale Spannung konstant zu halten – vollautomatisch und sicher. Das Ladegerät ist mit allen Ducati-Modellen kompatibel. Bei neueren Bikes erfolgt der Anschluss direkt über die DDA-Buchse (Ducati Data Acquisition), die meist unter der Sitzbank zu finden ist, bei älteren Modellen über das mitgelieferte Kabel zur Batterieklemme.

SYSTEMVORBEREITUNG
Plug & Play für Originalzubehör
Ducati-Modelle sind bereits für die Verwendung von Originalzubehör vorbereitet. Egal, ob Tempomat, Reifendruckkontrollsystem, Ducati Multimedia System (DMS), Turn-by-Turn-Navigation, Heizgriffe (sofern im Originalzubehör vorgesehen) oder eine Diebstahlsicherung – alles lässt sich problemlos integrieren. Einfach anschließen, aktivieren und schon wird Dieben das Leben schwer gemacht oder für warme Hände gesorgt.
5-ZOLL-FULL-TFT DASHBOARD (186.59 PPI - 800x480 RGB)
Ducati war der erste Hersteller, der in einem Motorrad, der 2012er 1199 Panigale, ein Full-TFT-Farbdisplay integrierte. Mit der Panigale V4 Modellreihe setzte Ducati erneut einen neuen Standard durch das hochauflösende 5-Zoll-Full-TFT Dashboard (186.59 PPI - 800x480RGB). Seit 2022 hat das Dashboard der Panigale V4 mehrere Änderungen erfahren, die 2023 auch in die Streetfighter Modellreihe eingeflossen sind. Zunächst wurde die Hardware verbessert, wobei einige Funktionen nun durch zusätzliche Signallichter dargestellt werden. Darüber hinaus wurde die Software um den neuen Info-Modus "Track Evo" erweitert, der zu den bestehenden Einstellungen Road und Track hinzukommt. Bei der Gestaltung des Layouts lag das Hauptaugenmerk auf Lesbarkeit und dem einfachen Zugang zu den Funktionen. Ein besonders auffälliges Element des Dashboards ist der "virtuelle" kreisförmige Drehzahlmesser auf der rechten Seite. Die Drehzahl wird im Bereich von 1.000 bis 15.000 U/min über einen Nadelindikator angezeigt, dessen Bewegung durch einen weißen Weg hervorgehoben wird. Dieser dient als "Shiftlight" und wechselt von weiß zu orange und schließlich zu rot, wenn der Überdrehbereich erreicht wird.

LAYOUT ROAD, TRACK UND TRACK EVO
Die Anzeige „Track“ hebt die Rundenzeiten und den Drehzahlmesser hervor. Das „Road“-Layout ersetzt die Rundenzeit durch die Informationen des Ducati Multimedia Systems (DMS), sofern vorhanden, und verbessert die Ablesbarkeit der Drehzahlen auf der Straße. Zusätzlich gibt es das „Track Evo“-Layout, das speziell für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert wurde. Das Track Evo-Display ist dem Layout der MotoGP-Desmosedici nachempfunden und bietet alle wichtigen Informationen über die Assistenzsysteme auf einen Blick.
Im neuen "Track Evo" Layout befindet sich der Drehzahlmesser auf einer gut sichtbaren horizontalen Skala im oberen Displaybereich. Der eingelegte Gang ist zentral platziert, während auf der rechten Seite vier verschiedenfarbige Sektoren die aktiven Assistenzsysteme (DTC, DWC, DSC, EBC) anzeigen. Jeder Sektor leuchtet auf, wenn das entsprechende System eingreift, und bleibt aktiv, bis der Fahrer die aktive Assistenz erkennt. Diese Darstellung erleichtert es dem Fahrer, die Systemparameter optimal anzupassen. Der linke Bereich zeigt Rundenzeit, absolvierte Runden und Geschwindigkeit. Zur besseren Erkennung des optimalen Schaltzeitpunkts gibt es eine grüne LED oben links, während eine rote LED auf Überdrehzahl hinweist.

Technische Daten
Informationen
[*] Leistung - Drehmoment
Die angegebenen Leistungs- und Drehmomentwerte entsprechen den homologierten und in den Zulassungsdokumenten angeführten Daten und wurden auf einen Motorprüfstand (ausgebauter Motor, fix mit dem Prüfstand verbunden) nach den Regularien der Fahrzeughomologation gemäß EU-Richtlinie ermittelt
[**] Gewicht fahrfertig ohne Treibstoff
Die Masse eines Fahrzeugs in fahrbereitem Zustand wird bestimmt durch die Messung der Masse des unbeladenen Fahrzeugs (ohne Fahrer, Beifahrer und Gepäck), das für den normalen Betrieb bereit ist, und umfasst die Masse der Flüssigkeiten (Öl, Kühlflüssigkeit, Hydraulikflüssigkeiten, Gabelöl...), der Standardausrüstung gemäß den Spezifikationen des Herstellers und der Batterie ohne Treibstoff.
[***] Berechnung der Normverbrauchsabgabe
Seit 01.01.2020 muss die NoVA gemäß StRefG 2020, Artikel 12, § 6 Abs. 1 auf Basis des CO2 Wertes ermittelt werden. Dazu sind aktuell folgende Formeln anzuwenden: NOVA in %: CO2 in g/km minus 51 dividiert durch 4 (gerundet auf vollen Prozentsatz, maximal 30%) NOVA Aufschlag: Euro 20,00 für jeden g/km über 150 g/km CO2 NOVA bis 125ccm: Für Fahrzeuge mit nicht mehr als 125ccm beträgt der Steuersatz 0%
Unverbindlich empfohlene Verkaufspreise inkl. 20% Mehrwertsteuer und Normverbrauchsabgabe. Änderungen in Preis, Technik und Ausstattung vorbehalten.
Motorleistung: 218 PS / 160,4 kW bei 15.500 U/Min
Drehmoment: 111 Nm bei 12.000 U/min
CO2-Emissionen: 182 g/km, Verbrauch: 7,8 l/100 km
Abgasnorm: Euro 5, 106 dBA Nahfeldpegel



4 Zylinder 4-Takt-DOHC-Desmosedici-StradaleR-Einspritzmotor
998,0 ccm - 81,0 mm Bohrung - 48,4 mm Hub
6-Gang-Getriebe mit DQS EVO2 Quick-Shifter (Up/Down)
Hydraulisch betätigte Mehrscheiben-Racing-Trockenkupplung, selbstentlüftend
24 Monate Garantie



MOTOR

GARANTIE - SERVICE
24 Monate Garantie ohne Kilometerbegrenzung
Serviceintervalle: 1.000 - 24.000 und alle weiteren 24.000 Km (Ölwechsel alle 12.000 Km)
GETRIEBE
6-Gang-Getriebe mit DQS EVO2 Quick-Shifter (Up/Down)
Primärübersetzung 54/31/30 (1,8), Sekundär 42/15 (2,8)
1. Gang 36/15 (2,4), 2. Gang 34/17 (2), 3. Gang 33/19 (1,74)
4. Gang 32/21 (1,52), 5. Gang 30/22 (1,36), 6. Gang 27/22 (1,23)
Übersetzungsverhältnis gesamt: 6,19
KRAFTSTOFFSYSTEM
Aluminiumtank, 17,0 Liter Tankvolumen
Benzineinspritzung, ovale 56 mm Drosselklappenkörper (äquivalent), zwei Einspritzdüsen pro Zylinder, Full-Ride-By-Wire Technologie, variable Ansaugtrichterlänge
MOTOR
4 Zylinder 4-Takt-DOHC-Desmosedici-StradaleR-Einspritzmotor
flüssigkeitsgekühlt, Zylinderanordnung 90° V4,
gegenläufig drehende Kurbelwelle
998,0 ccm - 81,0 mm Bohrung - 48,4 mm Hub
Verdichtung 14,0:1 (±0,5)
KRAFTÜBERTRAGUNG
Hydraulisch betätigte Mehrscheiben-Racing-Trockenkupplung, selbstentlüftend
Antriebskette 520 (5/8” x 1/4”)
VENTILSTEUERUNG
4 Ventile, 4-Ventil-DOHC-Desmodromik (Zahnräder)
14,3 mm Ventilhub Einlass - 11,0 mm Auslass
34,0 mm Ventildurchmesser Einlass - 27,5 mm Auslass
Einlass öffent 6° v.o.T., schließt 56° n.u.T.
Auslass öffnet 62° v.u.T., schließt 10° n.o.T.
Aluminiumrahmen, Front-Frame-Konzept
43 mm Öhlins NPX 25/30 Closed-Cartridge-Up-Side-Down-Gasdruckgabel, 125 mm Federweg
Öhlins TTX36 Mono-Federbein (mit Remote-Control), 130 mm Federweg
3/9-Speichen-Marchesini-Leichtmetallfelgen (geschmiedet)



FAHRWERK

FEDERUNG HINTEN
Progressives Öhlins TTX36-Monofederbein, einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (mit Remote-Control), 130 mm Federweg
RÄDER - REIFEN
3/9-Speichen-Marchesini-Leichtmetallfelge, geschmiedet - 3,50 x 17 / 6,00 x 17
Bereifung: 120/70-ZR17 / 200/60-ZR17
FEDERUNG VORNE
Hydraulische Öhlins NPX 25/30 USD-Closed-Cartridge Gasdruckgabel mit TiN-beschichteten Tauchrohren, einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung, 43 mm Standrohrdurchmesser, 125 mm Federweg
FAHRWERK
Ducati Front-Frame-Konzept (Aluminium), einstellbarer Öhlins Lenkungsdämpfer, Aluminium-Einarmschwinge, einstellbarer Schwingendrehpunkt (4 Positionen)
Bosch-Kurven-ABS (Funktionsweise einstellbar)
Hydraulische 330 mm Zweischeibenbremsanlage,
Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen Stylema M4.30 (V)
Hydraulische 245 mm Einscheibenbremsanlage,
Brembo 2-Kolben-Bremszange P34C (H)



BREMSEN

BREMSE VORNE
Hydraulische Zweischeibenbremsanlage mit Bosch EVO-Kurven-ABS-System, Funktionsweise einstellbar, 330 mm Bremsscheiben, schwimmend, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen Stylema M4.30, feststehend, radial montiert, Brembo PR16/19-21 Radial Bremszylinder
BREMSE HINTEN
Hydraulische Einscheibenbremsanlage mit Bosch EVO-Kurven-ABS-System, Funktionsweise einstellbar, 245 mm Bremsscheibe, feststehend, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34C, feststehend, Brembo PS13 Bremszylinder
2090 x 750 x 1167 mm (LxBxH)
850 mm Sitzhöhe, 1471 mm Radstand
184 kg fahrfertig ohne Treibstoff, 320 kg zul. Gesamtgewicht (2.1.3)



ABMESSUNGEN - GEWICHT

GEWICHT
184 kg fahrfertig ohne Treibstoff
320 kg höchst zulässiges Gesamtgewicht (2.1.3)
ABMESSUNGEN
2090 x 750 x 1167 mm (LxBxH)
850 mm Sitzhöhe, 1471 mm Radstand
100 mm Nachlauf, 24,5° Lenkkopfwinkel, 58,0° Einschlag


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