MotoGP 2016 - Rennen 3 - Austin

Ein erkämpfter dritter Platz für Iannone beim GP in Austin, Texas. Dovizioso muss das Rennen abbrechen, nachdem er von Pedrosas Bike getroffen wurde

Iannone, der aus der dritten Reihe startet überquerte die Ziellinie am Ende der ersten Runde als Siebter. Danach kämpfte er sich bis zum dritten Platz vor, indem er Aleix Espargarò überholt, nachdem Rossi, Pedorsa und Dovizioso stürzten. Iannone konnte den dritten Platz bis zum Ende verteidigen, und beendete den GP hinter Marquez und Lorenzo.

Andrea Dovizioso hatte wieder einmal ein unglückliches Rennen, nachdem der Italiener aus der zweiten Reihe startete. Er legte einen ausgezeichneten Start hin und beendete die erste Runde als Zweiter. Diese Position konnte er bis Runde 5 verteidigen, wo er von Lorenzo überholt wurde. Dovizioso blieb knapp hinter seinem Spanischen Rivalen und verteidigte seinen Platz gegen einen schnellen Dani Pedrosa, als dieser einen Fehler beim Anbremsen machte, stürzte und dadruch das Rennen des Ducati-Fahrers beendete.

Andrea Iannone (Ducati Team #29) – 3rd

“Es war wirklich wichtig für mich heute auf dem Podium zu landen, aber was mir noch wichtiger war, war dieses Rennen mit einem guten Ergebnis abzuschließen. Es war ungünstig, dass ich eine Reihe zurückversetzt worden bin, und am Anfang hatte ich ein paar Kontakte mit Dani und Aleix, aber im Rennen war ich sehr konstant und konnte gute Zeiten fahren. Hätte ich einen besseren Start gehabt, hätte ich sogar beim Kampf um den zweiten Platz mitmischen können. Auf jeden Fall bin ich mit meinem Ergebnis bei dem heutigen GP zufrieden und ich möchte dieses Podium Ducati und meinem Team widmen, die ich die letzten paar Wochen sehr gequält habe. Trotzdem haben sie immer ihr Bestes für mich gegeben!

Andrea Dovizioso (Ducati Team #04) – DNF

“Ich bin wieder sehr enttäuscht, dass ich mein Rennen wegen eines Fehlers eines anderen Fahrers nicht beenden konnte. Es ist schwer zu akzeptieren, dass ich 2 von 3 möglichen Podiumsplätzen hintereinander verloren habe. Aber ich möchte auch etwas positiv darüber denken: Ich habe mich nicht verletzt und so wie der Sturz abgelaufen ist, hätte es viel schlimmer sein können. Zusätzlich konnten wir in den letzten drei Rennen, trotz der schwierigen Bedingungen immer um das Podium kämpfen. Heute hätten wir zweiter in der Meisterschaft sein können, darum bin ich sehr zufrieden mit dem was wir bis jetzt erbracht haben. Auch wenn wir im Training nicht so schnell sind, können wir im Rennen immer mitmischen: So soll ein Werksfahrer fahren, wenn er die Meisterschaft im Blick hat.“