Superbike 2016 - Rennen 2 - Thailand

In der zweiten Runde der Superbike Weltmeisterschaft 2016 gelingt es Chaz Davies beim zweiten Rennen das Podium mit einem dritten Platz zu erreichen. Für Davide Giugliano verlief diese Runde eher unglücklich, nach einem Sturz im ersten und technischen Problemen im zweiten Rennen.

Nachdem die Beiden vom vierten und sechsten Platz starteten, verloren sie am Anfang sehr schnell den Anschluss zur führenden Gruppe. Dies hielt die Beiden aber nicht davon ab sich ein spannendes und faires Duell zu liefern, wo sie um den vierten und fünften Platz kämpften. Dieses Duell wurde leider abrupt beendet, als Giugliano in der drittletzten Runde stürzte, woraufhin Davies das Rennen als Vierter beendete, während Giugliano das Rennen als 18. beenden konnte.

Das zweite Rennen startete gleich wie das erste und die Werks Kawasakis gaben den Takt an. Sowohl Davies als auch Giugliano hatten einen guten Start, doch der Italiener hatte Probleme mit seinen Reifen, was ihn zwang ungefähr 1.5 Sekunden langsamer als sein übliches Tempo zu fahren. Davies legte ein überraschendes Comeback hin und drehte ab der Halbzeit das Gas noch weiter auf, was dafür sorgte, dass er am Schluss als Dritter die Ziellinie überquerte, nur 3 Zehntel hinter dem Sieger. Giugliano schaffte es trotz seiner Probleme einen tapfer erkämpften 10. Platz zu erreichen.

Chaz Davies (Aruba.it Racing - Ducati #7) – Vierter, Dritter

“Ich bin zufrieden mit dem Fortschritt, den wir seit gestern gemacht haben und dank dem Team haben wir ein paar Probleme gelöst und ich konnte heute wieder relativ gut mithalten. Leider hat uns ein kleines Bisschen für den Sieg gefehlt. Wir müssen noch etwas herumprobieren, was den Motor betrifft, aber diese Strecke war sicher eine der schwersten, für mich und die Panigale R und trotzdem verlasse ich sie heute mit einem Lächeln im Gesicht. Dieses Podium gibt mir sehr viel Selbstvertrauen für die nächsten Rennen!

Davide Giugliano (Aruba.it Racing - Ducati #34) – 18.; 10.

Dieses Wochenende war schwieriger als erwartet. Gestern hatte ich ein gutes Tempo, doch der Sturz war wirklich unglücklich und heute hatte ich andere technische Gebrechen, die mich daran hinderten an den anderen dranzubleiben. Auf jeden Fall zeigt die Performance von Chaz, dass die Panigale R sehr großes Potential hat und ich bin sicher, dass ich das ganze in Aragon wieder gutmachen kann!