MotoGP 2016 - Rennen 5 - LeMans

Die beiden Ducati Team Fahrer hatten beim GP von Frankreich großes Pech. Iannone stürzt in Runde 7, während er zu Lorenzo aufholt. Dovizioso stürzt in Runde 15.

Der Tag fing gut an, denn Andrea Iannone konnte im Warm-Up die schnellste Zeit fahren und auch sein Teamkollege Andrea Docizioso war sehr schnell.

Dovizioso hatte einen guten Start und schloss die erste Runde als Zweiter, direkt hinter Jorge Lorenzo ab. Der Italiener konnte diese Position bis zur sechsten Runde verteidigen, wo er von Iannone, der in der nächsten Runde stürzte, überholt wurde. Dovizioso konnte bis zur 13. Runde den zweiten Platz verteidigen und sich gegen Marquez durchsetzen, jedoch wurde er in der 13. Runde von Valention Rossi überholt. Der Italiener verteidigte sich zwei Runden lang gegen Marquez, als er in der siebten Kurve stürzt und das Rennen vorzeitig beenden muss.

Iannone, der aus der ersten Reihe startete schloss die erste Runde auf Platz 3 ab, überholt aber in der sechsten Runde seinen Teamkollegen. In der darauffolgenden Runde, verlor der Italiener, während er Lorenzo einholte, die Haftung auf dem Vorderreifen und stürzte, woraufhin er das Rennen beenden musste.

Andrea Dovizioso (Ducati Team # 04) – DNF

“Es ist wirklich schade, denn wir hatten die richtige Strategie erraten und konnten das Rennen gut beginnen. Ich war in der Gruppe, die hinter Lorenzo her war, aber in Kurve 7 verlor ich die Haftung auf dem Vorderreifen und plötzlich lag ich am Boden. Nachdem wir die Daten analysiert hatten, fiel uns auf, dass ich einen 2° größeren Neigungswinkel hatte, als in der vorigen Runde. Es ist eben auch charakteristisch für diese Reifen keine Warnung von sich zu geben, aber ich denke, dass wir aus dem Rennen heute einiges gelernt haben, woran wir in der Zukunft arbeiten werden!“

Andrea Iannone (Ducati Team #29) – DNF

“Ich bin sehr enttäuscht, denn in einem Rennen zu stürzen, vor allem wenn man das ganze Wochenende lang schnell war, tut wirklich weh. Es war wirklich seltsam, denn in den ersten Runde ging ich weiter ans Limit um Dovi zu überholen als um Lorenzo einzuholen. Aber das Verhalten des Vorderreifens ist immer schwer einzuschätzen und man weiß nie wie sehr man sich auf ihn verlassen kann. Immerhin konnten wir beweisen, dass wir schnell sind obwohl wir keine Punkte machen konnten. Wir müssen nun wirklich daran arbeiten, dass wir nicht konsistent genug sind um wieder mitkämpfen zu können!“