MotoGP 2019 - Rennen 4 - Jerez de la Frontera

Schwieriges Rennen für Ducati beim Großen Preis von Spanien in Jerez. Sowohl Andrea Dovizioso als auch Danilo Petrucci hatten Probleme in den schnellen Kurven und konnten so nur den vierten und fünften Platz holen.

Beide Mission Winnow Piloten versuchten ihre Reifen bis zum Schluss aufzusparen. Eine Strategie, die besonders wichtig war, da die Temperatur des Asphalts deutlich höher war als am Tag davor. Am Ende konnten sie die Lücke zum Podium immer weiter verkleinern, aber nicht vollständig schließen.

Sowohl Dovi als auch Petrucci gingen mit harten Vorder- und Hinterreifen an den Start und fanden sich anfang auf Position Fünf und Sechs wieder. 10 Runden vor Schluss erhöhten sie ihr Tempo. Dovi versucht an Viñales vorbeizukommen, was ihm leider nicht gelang. Petrucci musste gegen Schluss mit einem scharfen Performanceabfall kämpfen und entschloss sich unnötige Risiken zu vermeiden und direkt hinter seinem Kollegen durch das Ziel zu fahren.

Nach vier Runden befindet sich Dovizioso nun auf Platz 3 in der Gesamtwertung, nur 3 Punkte hinter dem vorläufigen Führenden. Petrucci befindet sich auf Platz Fünf mit 41 Punkten.

Andrea Dovizioso (#04 Mission Winnow Ducati) – Vierter

“Wenn wir an die Probleme zurückdenken, die wir immer in Jerez haben, dann können wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Unglücklicherweise konnten wir es nicht auf das Podium schaffen, was unser eigentliches Ziel war. Das Rennen war schneller als wir es erwarteten und am Anfang habe ich zu viel auf Viñales verloren. Ich musste einige Risiken eingehen um ihn einzuholen, aber am Ende des Tages war ich in den schnellen Kurven nicht schnell genug um ihn zu überholen. Wir wussten, dass wir auf solchen schnellen Strecken Probleme haben würden. Wir müssen unsere Kurvengeschwindigkeit verbessern um mit unseren Rivalen mithalten zu können.”

Danilo Petrucci (#9 Mission Winnow Ducati) – Fünfter

“Alles in allem bin ich zufrieden mit diesem Rennen. Es war schwieriger als erwartet. Anfangs versuchte ich einfach ruhig zu bleiben und den Reifen zu sparen. Ich dachte wir könnten es auf das Podium schaffen, aber es ging sich leider nicht aus. Mir fehlte etwas Tempo in den Kurven und ich war nicht effizient genug beim Anbremsen. Um in die Top 3 dieses Jahr zu kommen müssen wir definitiv die kleinen Probleme ausbessern. Bei mir geht es da hauptsächlich um das Qualifying. Es war ein positives Wochenende. Wir konnten wichtige Daten sammeln und morgen arbeiten wir daran die Besten einzuholen.“