MotoGP 2020 - Runde 8 - Barcelona

Danilo Petrucci hat ein solides Rennen und kann sich auf Platz 8 vorkämpfen. Andrea Dovizioso hat einen schwierigen Start und ist in eine Kollision in der ersten Runde involviert, die in einem Sturz für ihn endet

Nach einem Start von Position 17 konnte Andrea Dovizioso sofort einige Positionen gut machen. Die erste Kurve konnte er noch gut passieren, allerdings wurde ihm die zweite Kurve zum Verhängnis: Im Chaos der ersten Runde musste Johann Zarco vor Danilo Petrucci ausweichen, was für ihn in einem Sturz endete. Das Motorrad von Johann Zarco traf Andrea und beendete sein Rennen. Dieses Ergebnis rückte ihn in der Meisterschaft deutlich zurück: Dovi ist nun Vierter, 24 Punkte Abstand zum neuen Führenden Quartararo.

Petrucci konnte ein solides Rennen mit einem 8. Platz beenden. Nach einem Start aus der dritten Reihe konnte der Fahrer aus Terni sich auf Platz 7 vorkämpfen und sich mit Pecco Bagnaia um Platz 6 duellieren. Gegen Ende des Rennens hatte er allerdings keinen guten Grip mehr und konnte sich nicht mehr gegen die Angriffe von Nakagami wehren, wodurch er die Ziellinie auf Platz 8 überquerte.

Danilo Petrucci (#9 Ducati Team) – Achter

“Ich bin zufrieden mit meiner Performance und mit diesem Wochenende. Ich hatte ein gutes Gefühl im Rennen und ich konnte die Reifen gut managen. Leider hatte ich Probleme auf den Geraden, wo ich auch von den meisten Fahrern überholt wurde. Mit einer besseren Startposition hätte ich vielleicht ein noch besseres Ergebnis holen können, aber ich bin trotzdem zufrieden und wir arbeiten in die richtige Richtung.“

Andrea Dovizioso (#04 Ducati Team) – DNF

“In der zweiten Kurve zu stürzen ist immer schwer zu verdauen und ich bin wirklich traurig über dieses Rennen. Ich wollte einen guten Start hinlegen und am Ende der Gerade hatte ich einige Plätze gutgemacht. Leider war ich in einen Vorfall verwickelt, was in diesen Rennen normal ist. Die Meisterschaft ist immer noch drinnen, aber wenn wir das schaffen wollen, müssen wir wieder auf das Level zurückkehren, das wir für gewöhnlich haben.“