Der Freitag des achten Rennwochenendes der WorldSBK-Saison 2026 begann für das Team Aruba.it Racing – Ducati stark. Nicolò Bulega fuhr sowohl im FP1 als auch im FP2 die Bestzeit, stellte mit 1:25.460 seine schnellste Runde auf und zeigte ein solides Renntempo. Sein Teamkollege Iker Lecuona beendete den Tag in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz, nachdem er im FP1 mit einer Zeit von 1:25.710 Zweiter geworden war. Beide Fahrer absolvierten die Nachmittagssitzung allerdings, ohne für ihren letzten Run die Reifen zu wechseln.
An den Samstag des Prosecco DOC UK Rounds wird sich Iker Lecuona noch lange erinnern. Der Spanier des Aruba.it Racing – Ducati Teams sicherte sich nach einem endlosen Duell mit seinem Teamkollegen Nicolò Bulega seinen ersten Karrieresieg in der WorldSBK. Lecuona erwischte einen starken Start, überholte Bulega in der ersten Kurve und widerstand dessen Angriffen. Die letzten drei Runden waren spektakulär, mit Überholmanövern und Konter-Manövern, die am Ende die Nummer 7 belohnten.
Nach seinem ersten Superbike-Sieg am Samstag legte Lecuona auch im Superpole Race einen guten Start hin, stürzte jedoch in der zweiten Runde. Bulega setzte sich anschließend im Duell mit Yari Montella (Ducati) durch und holte sich den obersten Podestplatz. Mit den an diesem Sonntagmorgen im Superpole Race geholten Punkten machte das Aruba.it Racing – Ducati Team den Team-Titel rechnerisch perfekt, den fünften in der Geschichte des Teams und den fünften in Folge.
Im zweiten Rennen führte Bulega von der ersten bis zur letzten Runde. Lecuona zeigte eine fantastische Aufholjagd und kämpfte sich von Platz zehn auf den zweiten Rang nach vorne.
In Donington Park stellte Ducati einen neuen Rekord auf und feierte den Gewinn des 22. Herstellertitels in der Superbike-Weltmeisterschaft. Ausgerechnet im Jahr seines hundertjährigen Bestehens bestätigt Ducati die Panigale V4R einmal mehr als absoluten Maßstab der Kategorie: Es ist der fünfte Titel in Folge mit diesem Motorrad, nach 2022, 2023, 2024 und 2025. Getragen wurde diese Rekordsaison von den außergewöhnlichen Leistungen von Nicolò Bulega und der Konstanz von Iker Lecuona, die gemeinsam insgesamt 24 Siege und 44 Podestplätze einfuhren.
























